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Transfermarkt: Gerüchte und Fakten im SPORT1-Ticker

Transferticker: Es wird heiß bei Liverpool und Thiago

Özils Zukunftsplan: "Leute reden Schwachsinn"

Der FC Liverpool soll sich erstmals bei Bayern wegen Thiago gemeldet haben. Mesut Özil will seinen Vertrag beim FC Arsenal erfüllen. SPORT1-Transferticker.

  • Es wird heiß bei Liverpool und Thiago (17.25 Uhr)
  • Özil spricht Klartext zu seiner Zukunft (11.59 Uhr)
  • Rashica vor Abflug nach England? (10.06 Uhr)

TOP-THEMA: Es wird heiß bei Liverpool und Thiago (17.25 Uhr)

Jetzt wird es ernst bei Thiago und dem FC Liverpoool. Die Reds von Jürgen Klopp, nach SPORT1-Informationen schon länger der Top-Interessent beim Spanier, haben nun erstmals offiziell Kontakt zum FC Bayern aufgenommen.

Wie Bild berichtet, meldete sich Liverpool in dieser Woche bei FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic. SPORT1 erfuhr aus Vereinskreisen, dass sich die Reds mit Thiago bereits einig sein sollen. Sein Vertrag bei Bayern läuft 2021 aus.

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Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte sich zuletzt bereits vielsagend zum möglichen Ziel beim anstehenden Thiago-Wechsel geäußert.

"Thiago hatte einen Top-Klub in Spanien, einen Top-Klub in Deutschland - vielleicht möchte er noch zu einem Top-Klub in England", sagte Rummenigge der AZ.

Rummenigge deutet Thiago-Ziel an

"Ich kann verstehen, wenn sich ein Spieler Gedanken macht. Thiago hat in Spanien beim FC Barcelona gespielt und in der Bundesliga für den FC Bayern München. Wenn er es jetzt vielleicht nochmal in der Premier League versuchen will, habe ich dafür absolutes Verständnis", hatte auch Trainer Hansi Flick jüngst im SPORT1-Interview gesagt. "Es wäre aber schade, weil Thiago unserem Spiel das gewisse Etwas gibt. Deswegen hätte ich ihn als Trainer gerne auch in den nächsten Jahren im Team, aber so ist das Leben. Es ginge weiter."

Knackpunkt bei Thiago dürfte nun noch die Ablöse sein. Bayern möchte nach Bild-Informationen zwischen 30 und 40 Millionen Euro für den Regisseur.

+++ 15.39 Uhr: Owusu will in Bielefeld bleiben +++

In der vergangenen Spielzeit war Prince Owusu an 1860 München ausgeliehen, nun kehrte er zu Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld zurück.

Dort ist er aber auch nicht gewünscht. „Prince hat keine Zukunft bei uns. Wir versuchen, eine Lösung zu finden“, hatte Manager Samir Arabi beim Trainingsauftakt gesagt.

Doch Owusu selbst will die Arminia nicht verlassen. „Ein Wechsel kommt nicht in Frage“, sagte sein Cousin und Manager Cliff Asare dem Westfalenblatt.

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 Der Vertrag des 1,90 Meter großen Stürmers läuft noch bis 2021. Er war 2018 nach Bielefeld gekommen, nach einem halben Jahr aber an die Löwen ausgeliehen worden. „Er hat sich in seinem ersten halben Jahr in Bielefeld sehr wohl gefühlt. Schweren Herzens ist er für eineinhalb Jahre zu 1860 gegangen. Aber dieses Mal möchte er sich hier durchsetzen“, erklärte Asare.

+++ 14.49 Uhr: Bellarabi verlängert bei Bayer +++

Bundesligist Bayer Leverkusen hat den 2021 auslaufenden Vertrag mit Flügelstürmer Karim Bellarabi (30) verlängert.

Der frühere Nationalspieler ist damit bis Mitte 2023 an die Werkself gebunden. 

"Wir sind froh, dass wir uns in sehr harmonischen Gesprächen auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit einigen konnten", sagte Bayers Sportgeschäftsführer Rudi Völler. "Karim ist seit 2011 bei uns, er hat sich hier in Leverkusen zu einem herausragenden Bundesliga-Profi auf seiner Position entwickelt. Wenn er seinen Highspeed-Fußball auf den Platz bringt, ist er ein Unterschiedsspieler."

+++ 14.45 Uhr: Osnabrück verpflichtet Kerk +++

Zweitligist VfL Osnabrück hat sich mit Sebastian Kerk verstärkt. Der 26 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler spielte zuletzt für den Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2022.

"Mit Sebastian Kerk konnten wir einen erst- und zweitligaerfahrenen Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen, der sowohl auf beiden äußeren Mittelfeldpositionen als auch im Zentrum zum Einsatz kommen kann", sagte VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes: "Neben seiner Erfahrung kann er mit seiner fußballerischen Qualität sowie seinen guten Standards in der Offensive eine Verstärkung des bestehenden Kaders sein."

+++ 13.20: Matuidi findet neuen Klub +++

Nur einen Tag, nachdem Juventus Turin Vertragsauflösung von Weltmeister Blaise Matuidi bekannt gab, steht der neue Klub des Franzosen bereits fest.

Der Mittelfeldspieler wechselt in die Major League Soccer (MLS) zu Inter Miami, dem Klub von David Beckham, dies bestätigte der Verein am Donnerstag.

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Der Mittelfeldspieler und die Bianconeri hatten sich auf eine vorzeitige Auflösung des Arbeitspapiers geeinigt.

Der neue Juve-Coach Andrea Pirlo soll dem 33-Jährigen laut Gazzetta dello Sport gleich nach Dienstantritt mitgeteilt haben, nicht mehr mit ihm zu planen.

Schon in der vergangenen Saison bekam der 33-Jährige in Turin unter Pirlo-Vorgänger Maurizio Sarri nur zu wenig Spielzeit.

+++ 11.59 Uhr: Özil spricht Klartext zu seiner Zukunft +++

Der ehemalige Nationalspieler Mesut Özil will seinen Vertrag beim englischen Traditionsklub FC Arsenal erfüllen.

"Meine Position ist klar: Ich werde bis zum letzten Tag meines Vertrags hier sein und alles geben", sagte der 31-Jährige in einem Interview mit dem US-Sportportal The Athletic und stellte klar: "Ich entscheide, wann ich gehe, nicht andere."

Nach dem Restart der englischen Premier League hatte Özil in den Planungen von Trainer Mikel Arteta nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Arteta begründe dies unter anderem mit fehlender Einstellung und Laufbereitschaft. "Ich war sowohl vor als auch nach der Corona-Pause fit genug, um jedes Spiel zu machen, abgesehen von einer kleinen Verletzung", sagte Özil. 

Zudem reagierte der Mittelfeldspieler wütend auf Kritik an seiner Person: "Was die Leute draußen über mein Spiel oder meinen Charakter sagen, ist irrelevant - sie reden nur Schwachsinn", meinte Özil. In der abgelaufenen Saison kam der Rio-Weltmeister lediglich auf 18 Einsätze. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete weitere zwei Treffer vor.

+++ 10.29 Uhr: BVB weiterhin auf der Suche +++

Lizenzspielerchef Sebastian Kehl hat weitere Neuzugänge beim Vizemeister Borussia Dortmund in Aussicht gestellt. "Wir beobachten den Markt selbstverständlich weiterhin. Wir sind gewappnet und vorbereitet auf unterschiedlichste Szenarien. Und kreativ, davon können Sie ausgehen", sagte Kehl im Interview mit dem SID im Trainingslager in Bad Ragaz.

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Die beiden BVB-Neuzugänge Jude Bellingham und Thomas Meunier hatten am Mittwoch beim 6:0-Testspielsieg gegen den österreichischen Fußball-Erstligisten SCR Altach ihr Debüt gefeiert.

Weitere Spieler könnten bis zum Ende der Transferperiode noch folgen. "Wir werden, wie andere Klubs auch, die Zeit bis zum 5. Oktober nutzen", sagte Kehl.

Darum ist Reyna froh über den Bellingham-Transfer

+++ 10.19 Uhr: Völler zu Havertz-Wechsel: "Noch keine Entscheidung gefallen" +++

Das Ringen um einen möglichen Wechsel von Kai Havertz geht weiter.

Nun bestätigt Rudi Völler, Geschäftsführer Sport von Bayer Leverkusen im kicker, dass es in der Personalie Havertz bis jetzt noch keinen neuen Stand gibt: "Was Kai Havertz angeht, ist noch keine Entscheidung gefallen."

Die Verhandlungen gehen noch weiter, auch wenn die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen ihren Standpunkt wohl klar gemacht haben.

"Mit ihm und seinen Beratern ist klar und einvernehmlich kommuniziert, dass er nur zu bestimmten Konditionen wechseln kann. Sonst wird er bleiben", so Völler.

Havertz wird seit Wochen mit einem Wechsel zum FC Chelsea in Verbindung gebracht, die Londoner wollen den 21-Jährigen auf die Insel locken. Knackpunkt ist aber offenbar die von Leverkusen geforderte Ablöse von 100 Millionen Euro.  

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Völler bleibt bei Havertz hart

+++ 10.06 Uhr: Rashica vor Abflug nach England? +++

Milot Rashica steht vor dem Abgang bei Werder Bremen, zuletzt wurde er nicht einmal mehr in Testspielen eingesetzt.

Womöglich zieht es den Kosovaren nach England: Arlind Sadiku, Generalsekretär des kosovarischen Journalistenverbandes, behauptet auf seiner Facebook-Seite, dass Aston Villa an Rashica interessiert sein soll. Der letztjährige Aufsteiger soll auch schon ein Angebot abgegeben haben, das das "wichtigste" - also wohl werthaltigste - für Werder sei. In der kommenden Woche soll der Wechsel in die Premier League perfekt sein.

Ob die Quelle aus Rashicas Heimat glaubwürdig ist, ist unklar. Dennoch steht ein Wechsel bevor, zuletzt wurden RB Leipzig, AS Monaco und AC Mailand als mögliche Abnehmer gehandelt. Werder soll 25 Millionen Euro für den 24-Jährigen verlangen.

+++ 9.55 Uhr: Werder-Deal mit Chong wackelt +++

Eine Leihe von ManUnited-Talent Tahith Chong zu Werder Bremen schien bereits beschlossene Sache, nun gibt es wieder Zweifel an dem Deal.

Laut Bild soll Werder das gesamte Gehalt in Höhe von 2,8 Millionen Euro übernehmen, dies ist für die Norddeutschen aber nur schwer möglich.

Sportchef Frank Baumann will nur einen Teil des Gehalts zahlen und argumentiert damit, dass regelmäßige Einsätze schließlich Chongs Marktwert steigern würden. Der Flügelspieler soll den abwanderungswilligen Milot Rashica ersetzen und möchte offenbar unbedingt zu Werder.

+++ 9.45 Uhr: Real will auf Transfers verzichten +++

Bei Real Madrid sind offenbar in diesem Sommer keine Transfers geplant.

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Dies ist laut Marca das Ergebnis einer Zusammenkunft zwischen Generaldirektor José Ángel Sánchez und den Spielern. Sánchez und die Real-Bosse sollen nach der gewonnenen Meisterschaft und trotz des frühen Ausscheidens aus der Champions League (Achtelfinal-Aus gegen Manchester City) mit der Saison insgesamt zufrieden sein und der Mannschaft nun Zeit geben, sich zu entwickeln.

Außerdem hat Real wohl Geldprobleme, die Verpflichtung des ausgeliehenen Alphonse Aréola (Paris Saint-Germain) ist finanziell nicht möglich. "Die Situation ist sehr schlecht, und es ist sehr schwierig, den Spielern zu sagen, dass sie ihre Gehälter senken", erklärte Klub-Präsident Florentino Perez.

Da Real auf externe Neuzugänge verzichten will, setzt man auf die Leih-Rückkehrer und dabei vor allem auf Martin Ödegaard. Der 21-Jährige kehrt vorzeitig von seiner eigentlich bis 2021 ausgelegten Leihe zu Real Sociedad zurück und unternimmt einen neuen Anlauf bei Real.

"Der Linksfuß verlässt uns, um zu Real Madrid zurückzukehren, aber wir werden nie vergessen, dass er uns diese unvergessliche Saison beschert hat", schrieb Real Sociedad auf seiner Homepage. Ödegaards Rückkehr soll der explizite Wunsch von Trainer Zinedine Zidane gewesen sein.

+++ 9.00 Uhr: Waldschmidt vor Wechsel zu Benfica +++

Jetzt geht alles ganz schnell!

Luca Waldschmidt steht kurz vor einem Wechsel zu Benfica Lissabon, SPORT1 berichtete bereits über das Interesse.

Wie SPORT1 erfuhr, wird der 24 Jahre alte Nationalspieler (3 A-Einsätze) heute schon nicht mehr am Training des SC Freiburg teilnehmen und stattdessen in die portugiesische Landeshauptstadt fliegen. Im Breisgau hat der Ex-HSV-Stürmer eigentlich noch Vertrag bis 2022.

Der Linksfuß ist sich grundsätzlich mit dem Renommierklub über einen Fünf-Jahresvertrag einig, soll zudem - ähnlich wie Ex-BVB-Profi Julian Weigl - eine 100-Mio.-Euro-Klausel bekommen. Vor Ort sollen lediglich noch ein paar Details geklärt werden.

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Die beiden Klubs haben sich nach SPORT1-Informationen auf eine Ablöse von rund 15 Mio. Euro geeinigt.

Waldschmidt wird dann wohl morgen den Medizincheck bei Benfica absolvieren und zur neuen Saison im Trikot des zweifachen Europapokalsiegers auflaufen. 

Auf den Titelseiten der portugiesischen Sport-Tageszeitungen A Bola und Record ist Jogis Stürmer das beherrschende Thema. 

+++ 5.43 Uhr PSG-Boss macht Transferansage +++

PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi hat Klartext über seine Star-Spieler Neymar und Kylian Mbappé gesprochen. "Ney ist zusammen mit Kylian einer der besten Spieler der Welt, er gehört zu den drei besten. Ney war der Spieler des Spiels, er hat ein großartiges Spiel abgeliefert", sagte der katarische Geschäftsmann nach dem Halbfinal-Einzug Paris' in der Champions League bei RMC Sport.

Und weiter: "Kylian und er werden niemals gehen, sie werden bleiben", so der 46-Jährige.

Neymar und Mbappé, die bis 2022 bei PSG unter Vertrag stehen, sind beide zuletzt damit in Verbindung gebracht worden, den Meister der Ligue 1 zu verlassen.