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WM 2022: Füllkrug bewahrt Deutschland gegen Spanien vor nächster WM-Pleite!

Füllkrug rettet DFB-Team!

Dank Füllkrug: Deutschland wahrt Chance auf das Achtelfinale

Niclas Füllkrug bewahrt den DFB vor der nächsten WM-Pleite. In einer umkämpften und von hoher Intensität geprägten Partie gehen die Spanier zunächst in Führung, ehe Joker Füllkrug für den verdienten Ausgleich sorgt.

Niclas Füllkrug hat die nächste WM-Niederlage für Deutschland abgewendet!

Deutschland hat nach dem verpatzten WM-Auftakt gegen Japan 1:1 gegen Spanien gespielt. Dem Treffer von Joker Álvaro Morata (64. Min) setzte die DFB-Elf kurz vor Schluss einen Treffer vom ebenfalls eingewechselten Niclas Füllkrug entgegen, der wuchtig ins linke obere Eck vollstreckte (84.).

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In einer umkämpften und von hoher Intensität geprägten Partie waren die Spanier in der ersten Halbzeit überlegen, ehe das DFB-Team im zweiten Durchgang aufdrehte. Deutschlands vermeintlicher Führungstreffer von Antonio Rüdiger wurde im ersten Durchgang nachträglich vom VAR einkassiert (40.).

Mit besserer Chancenverwertung wäre für Deutschland sicherlich mehr drin gewesen. Joshua Kimmich (57.) und Jamal Musiala (74.) scheiterten aus aussichtsreichen Positionen am spanischen Schlussmann Unai Simón.

Durch das Unentschieden hat Deutschland bei einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica noch Chancen aufs Achtelfinale, ist aber abhängig von dem Ausgang der Partie zwischen Japan und Spanien.

Japan darf nicht gegen Spanien gewinnen, bei einer japanischen Niederlage würde Deutschland ein knapper Sieg gegen Costa Rica reichen. Holt Japan ein Remis, braucht die DFB-Elf einen Sieg über Costa Rica und müsste danach eine bessere Tordifferenz aufweisen, um weiterzukommen.

Ebenfalls entscheidend wird die Tordifferenz, falls Japan gegen Spanien gewinnt und Deutschland und Spanien jeweils vier Punkte hätten, jedoch haben die Iberer durch ihren 7:0-Sieg über Costa Rica hier einen großen Vorsprung.

Gündogan: "Dafür, dass er neu ist, ist er relativ laut“

Hansi Flick nahm im Vergleich zur Japan-Blamage zwei Veränderungen vor und ließ Nico Schlotterbeck und Kai Havertz zunächst auf der Bank platznehmen, während Leon Goretzka und Thilo Kehrer in die Anfangsformation rückten. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Auf der Gegenseite nahm Nationaltrainer Luis Enrique nur eine Änderung im Vergleich zum dominanten Auftakt-Sieg über Costa Rica vor und ersetzte Rechtsverteidiger César Azpilicueta mit Dani Carvajal.

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Vor dem Spiel waren die Vorzeichen klar. Zwar wäre Deutschland auch durch eine Niederlage noch nicht ausgeschieden, Punkte brauchte es nach der Japan-Blamage trotzdem dringend. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Neuer verhindert Rückstand durch Glanztat - VAR kassiert DFB-Führung

Das Spiel startete direkt mit einem Knall, als Dani Olmo vom linken Strafraumeck auf Manuel Neuers Kasten abzog, der deutsche Kapitän den Ball aber noch an die Latte lenken konnte (6.). Mit seinem 18. WM-Einsatz zog Neuer außerdem mit den Rekordhaltern gleich. Sepp Maier (Deutschland) und Claudio Taffarel (Brasilien) standen auch jeweils 18-mal bei einer WM im Tor

Musiala: "Das wird eine schwere Nacht für mich"

Deutschland überwand den kurzen Schock jedoch schnell, plötzlich fand sich Serge Gnabry aus spitzem Winkel vor Spanien-Schlussmann Unai Simón, der entschärfte. Es wäre aber Abseits gewesen (10.).

Spanien blieb aber die spielbestimmende Mannschaft, hatte durch Alba (21.) und Torres (35.) aber keine zwingenden Gelegenheiten. Und plötzlich ging Deutschland durch einen Kopfball von Rüdiger in Führung (40.), doch der Jubel währte nur kurz, nach Überprüfung wurde korrekt auf Abseits entschieden, ehe es in die Halbzeit ging. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

Morata trifft zur Spanien-Führung - Füllkrug kontert

Aus der Halbzeit kam die DFB-Elf gut, ließ aber die Kaltschnäuzigkeit vermissen - Kimmich scheiterte aber aus vielversprechender Position an Simón (57.), während Spanien sich auf der Gegenseite belohnte, für die der frisch eingewechselte Álvaro Morata nach einer flachen Alba-Hereingabe aus kurzer Distanz zur Führung einnetzte (62.).

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Flick antwortete mit einem Dreifach-Wechsel und brachte Leroy Sané, Lukas Klostermann und Niclas Füllkrug in die Partie, was durchaus fruchtete. Erst verpasste Füllkrug eine Musiala-Flanke im Strafraum (73.), dann spielte Sané Musiala frei, der jedoch frei vor dem Tor an Simón scheiterte und nicht zum besser positionierten Füllkrug querlegte (74.).

Doch Füllkrug kam doch noch zu seinem Tor! Nach einer Ballannahme von Musiala schnappte ihm der Bremer den Ball weg und vollstreckte mit einem wuchtigen Schuss ins linke obere Eck (84.), sorgte für den verdienten Ausgleich, bei dem es bis zum Ende blieb.

Alles zur WM 2022: