Anzeige

Ski alpin: Absage der "Todesstoß“ für Lake Louise? FIS-Renndirektor mit klarer Meinung

Lake Louise: War der „Todesstoß“

Besonderheiten der "Kurvenkönige"? Dopfer testet Slalomcarver

Lake Louise ist wohl wie befürchtet zum letzten Mal Teil des Ski-Weltcups. FIS-Renndirektor Markus Waldner spricht über die Situation der Traditionsstrecke.

Was sich bereits abgezeichnet hat, scheint nun endgültig wahr zu werden: In Lake Louise gehen die Weltcup-Lichter aus.

„Ich sehe derzeit keine Chance, dass wir in Zukunft nach Lake Louise zurückkehren werden“, erklärte FIS-Renndirektor Markus Waldner im Sonntagsblick.

Anzeige

Schon im Sommer war befürchtet worden, dass der Traditionsveranstalter in diesem Winter zum letzten Mal Teil des Ski-Weltcups sein könnte. Seit geraumer Zeit kämpft der Ausrichter mit finanziellen Schwierigkeiten.

Besiegelt eine Absage das Aus für Lake Louise?

Aus diesem Grund hatte die FIS den Kanadiern ein zusätzliches Rennen geschenkt. Allerdings musste der Wettkampf am Freitag abgesagt werden. „Wegen der aktuellen Wettersituation und der Prognose für den weiteren Tag“, teilte der Verband mit.

„Und sehr wahrscheinlich hat diese Absage Lake Louise den endgültigen Todesstoß verpasst“, meinte Waldner nun am Sonntag.

Ein Teil der Athleten bedauert das sich anbahnende Aus von Lake Louise. Die beiden Schweizer Skirennläufer Beat Feuz und Marco Odermatt hatten sich noch zu Beginn der Woche für den Verbleib der Traditionsstrecke im Weltcup-Kalender starkgemacht.

Waldners Aussagen lassen jedoch auf ein alternativloses Aus des Kurses schließen. Somit könnte der Super-G der Herren am Sonntagabend (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) das (vorerst) letzte Rennen in Lake Louise sein.

Alles zu Ski und Wintersport auf SPORT1.de