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Formel 1: Donut-Verbot für Mick Schumacher! Das steckt dahinter

Darum erhielt Mick ein Donut-Verbot

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Mick Schumacher durfte beim Saisonfinale in Abu Dhabi keine Donuts machen. Nun erklärt sein Team, wieso der 23-Jährige zurückgepfiffen wurde.

Keine Donuts für Mick!

Nach dem Rennende beim Saisonfinale in Abu Dhabi hat Mick Schumacher für reichlich Show gesorgt, als er ein paar Donuts vor den Fans drehte. Die Vorführung hielt aber nur kurz an, denn nach wenigen Sekunden wurde der 23-Jährige von Haas-Renningenieur Ayao Komatsu zurückgepfiffen.

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„Sorry, Mick. Kannst du bitte mit den Donuts aufhören? Ernsthaft. Es tut mir leid, Mick. Aber das geht nicht. Sorry“, hieß es im Funk zwischen Schumacher und Komatsu. Der Deutsche schien nicht wirklich erfreut darüber gewesen zu sein. „Passt schon, Ayyao. Ich liebe dich auch“, antwortete er. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1).

Schumachers schnippisch wirkende Antwort unterstreicht die fehlende Harmonie im Haas-Team. Vor allem in den sozialen Medien wurde Schumachers Donut-Verbot als viel zu streng bewertet. Doch der Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher ist nicht der erste Haas-Pilot, dem die Dreher verwehrt wurden.

Mick nicht der Erste: Haas erklärt Donut-Verbot

Romain Grosjean hatte in Abu Dhabi 2018 auch vor, Donuts in den Asphalt zu brennen. „Ist es erlaubt, Donuts zu machen?“, erkundigte er sich damals bei seinem Renningenieur. Der sagte: „Die Boxenmauer sagt nein.“ Im Gegensatz zu Schumacher hat den Franzosen das Donut-Verbot aber nicht wirklich interessiert. Der ehemalige Formel-1-Fahrer drehte seinen Wagen trotzdem.

Warum Haas dem 23-Jährigen, der für die neue Saison ohne Cockpit dasteht, nach seinen ersten Donuts zurückgepfiffen und ihn gebeten hat, damit aufzuhören, ist inzwischen begründet.

„Bei Donuts bestehe erstens immer die Gefahr, dass in einem Moment der Unachtsamkeit, wenn die Konzentration nach dem anstrengenden Rennen nachlässt, das Auto ausbricht. Und auch Getriebe und Kupplung könnten durch die kurzzeitig hohen Belastungen Schaden nehmen“, heißt es laut einer Erklärung des US-Rennstalls bei Motorsport-Total.com.

Demnach sollte ein Schaden am Auto 38 Stunden vor Beginn des Nachsaisontests auf dem Yas-Marina-Circuit tunlichst vermieden werden. Es wäre eine mittlere Katastrophe für ein kleines Team wie Haas gewesen, das Debüt von Schumacher-Nachfolger Nico Hülkenberg wegen fehlender Ersatzteile absagen zu müssen.

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