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WM 2022: Eden Hazard lästert über DFB-Geste - und fängt sich Konter!

Ex-DFB-Star kontert Hazard-Lästerei

Stiller Protest! So setzt der DFB ein Zeichen gegen Diskriminierung

Belgiens Star Eden Hazard äußert sich abfällig über die deutsche Protestaktion vor dem Spiel gegen Japan. Ein Ex-Nationalspieler greift den Belgier dafür öffentlich an.

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat mit deutlichen Worten auf Eden Hazard reagiert, der zuvor die deutsche Protestaktion gegen die FIFA ins Lächerliche gezogen hatte.

„Interessanter Kommentar eines Spielers, der in seinem ersten Spiel nur 60 Minuten durchhielt und von Kanada ausgespielt wurde“, schrieb Hitzlsperger auf seinem Twitter-Account zu den Äußerungen Hazards.

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„Im Moment des Sieges sehen wir oft den wahren Charakter“, ergänzte der 52-malige deutsche Nationalspieler, der bei der WM als TV-Experte im Einsatz ist.

Die Belgier hatten ihr erstes WM-Spiel gegen Kanada zwar mit 1:0 gewonnen, benötigten dafür aber reichlich Dusel.

Hazard kritisierte DFB-Aktion

Nach dem Spiel war Hazard auch zum deutschen Mannschaftsfoto befragt worden. Das Bild der deutschen Nationalspieler, die sich als Kritik gegen die Zensur durch FIFA und WM-Gastgeber demonstrativ die Hand vor den Mund gehalten hatten, war um die Welt gegangen - Belgiens Eden Hazard sah darin aber ein Eigentor der DFB-Stars. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Im Gespräch mit RMC Sport zeigte sich der Real-Star wenig begeistert von der Geste. „Danach haben sie das Spiel verloren“, sagte der Offensivspieler: „Sie hätten besser daran getan, es nicht zu tun und zu gewinnen.“

Das Zeichen der DFB-Elf vor Anpfiff sorgt für weltweites Aufsehen

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Hazard gegen Protest: „Hier, um Fußball zu spielen“

Überhaupt präsentierte sich Hazard nicht als Freund eines überbordenden Engagements über den Sport hinaus.

„Wir sind hier, um Fußball zu spielen. Ich bin nicht hier, um eine politische Botschaft zu vermitteln, dafür sind andere Leute besser geeignet. Wir wollen uns auf den Fußball konzentrieren“, stellte er klar. Bereits aus dem Gastgeberland hatte die deutsche Protestaktion eine hämische Reaktion nach sich gezogen.

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Die FIFA hatte unter anderem Deutschland und Belgien untersagt, wie geplant mit der „One Love“-Kapitänsbinde aufzulaufen und mit Sanktionen gedroht.

Deutschlands Spieler setzten dafür auf andere Weise ein Zeichen. Belgien musste unterdessen sogar sein Trikot abändern, das ursprünglich das Wort „Love“ auf der Innenseite enthalten hatte. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

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