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Nordische Kombination: Frenzel äußert sich zu möglichem Karriereende

Letzte Saison? Das sagt Frenzel

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Eric Frenzel startet in seine nächste Wintersport-Saison als Nordischer Kombinierer. Zuvor äußert sich der 33-Jährige zu einem möglichen Karriereende.

In diesen Tagen startet in Finnland die neue Saison der Kombinierer.

Mit am Start wird dabei auch Eric Frenzel sein, der der erfolgreichste deutsche Sportler in dieser Disziplin ist. Dennoch stellt sich die Frage: Ist es seine letzte Saison?

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Bei einem Medientermin, an dem auch SPORT1, zugegen war, sagte der 33-Jährige lachend: „Das weiß ich noch nicht.“ Er fügte hinzu: „Das ist auch so wie in den letzten Jahren, dass ich das wirklich auch erst kurz vorher entscheiden werde.“

Derzeit würde sich Frenzel aber voll auf die aktuelle Saison konzentrieren und auf die anstehende Weltmeisterschaft freuen, die im kommenden Jahr zwischen dem 21. Februar und 5. März im slowenischen Planica ansteht.

Frenzel freut sich auf ein „volles Haus“

Der Nordische Kombinierer kann sich gut vorstellen, dass die WM besonders wird, da aller Voraussicht wieder Fans, Freunde und Familie an der Strecke sein dürfen.

„Die Unterstützung, dieses Feeling und die Gänsehaut-Momente haben in den letzten Jahren bei den Großereignissen gefehlt“, beteuerte Frenzel.

Der 33-Jährige ergänzte: „Von dem her freue ich mich sehr, dass dann hoffentlich wieder volles Haus ist. Planica ist natürlich auch prädestiniert dafür, tolle Ergebnisse und auch Ereignisse erleben zu können.“

Im Juni gab es einen Paukenschlag, als das olympische Komitee bekannt gab, dass die Nordischen Kombiniererinnen bei den nächsten Olympischen Winterspielen nicht dabei sein werden - die Männer hingegen schon.

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Frenzel appelliert an Verbände

„Es ist so, dass sich in der Nordischen Kombination vieles dreht. Wir werden auch versuchen in der Zukunft ein noch besseres Produkt zu liefern, wobei ich persönlich natürlich schon der Meinung bin, dass das Produkt großartig ist“, war Frenzel enttäuscht über die Entscheidung.

Er zeigte zugleich auf, was sich bestenfalls in Zukunft ändert: „Es geht nur darum zu sagen, wie kriege ich Diversität rein, mit mehr Nationen, die vorne reinlaufen, die das Ganze breiter streuen.“

Frenzel appellierte dabei an alle Verbände - egal ob national oder international. „Das ist momentan das große Thema zu schauen, wie wird es besser, wie werden wir breiter aufgestellt“, sagte der 33-Jährige.