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Formel 1: Haas-Boss prangert an - Schumacher will „öffentlichen Kampf“

„Schumacher will öffentlichen Kampf“

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Die lange Zeit ungewisse Vertragssituation Mick Schumachers sorgt in den vergangenen Monaten immer wieder für Diskussionen. Vor allem Ralf Schumacher greift immer wieder Günther Steiner an. Nun reagiert der Haas-Boss.

Das Aus von Mick Schumacher bei Haas ist besiegelt, aber die Fehde zwischen Günther Steiner und Ralf Schumacher scheint noch nicht beendet zu sein.

Nach dem letzten Saisonrennen legt der Haas-Boss in der Sportbild nochmal gegen den Onkel seines nun ehemaligen Fahrers nach. Laut dessen Aussagen will der Sky-Experte „einen öffentlichen Kampf hervorrufen“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

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In den vergangenen Monaten hatte Ralf Schumacher seine Position immer wieder genutzt, um gegen den 57-Jährigen auszuteilen. Kurz vor Micks offiziellem Aus sagte Ralf Schumacher im Rahmen des Brasilien-GP: „Man kann nicht von einem Fahrer verlangen, dass er es auf den Punkt bringt, dass er Risiko eingeht, und ihn gleichzeitig wieder unter Druck setzen.“ (NEWS: Breitseite gegen Mick Schumachers Boss)

Zudem spreche der Italiener „immer von den Fehlern der anderen, aber von seinen eigenen überhaupt nicht“, erklärte Schumacher, dem unter diesen Umständen „so ein bisschen die Harmonie“ fehle. Haas setze seinen Neffen zu sehr unter Druck.

Günther Steiner will keinen öffentlichen Kampf mit Ralf Schumacher

Zudem kritisierte Schumacher immer wieder das Vorgehen des Haas-Teams, seinen Neffen derart lange Zeit im Unklaren über dessen Zukunft zu lassen. Diese Kritik wollte Steiner so jedoch nicht stehenlassen. „Wir haben nicht seit drei Monaten rumgespielt, dass wir es wüssten und es ihm nicht sagen. Wir haben lange geschaut, was ist das Beste für uns ist und uns Zeit genommen. Das war kein Hinauszögern.“

Generell wolle sich Steiner jedoch auf keinen öffentlichen Streit mit Ralf Schumacher einlassen. „Daran habe ich kein Interesse. Ich mache, was ich mache. Er kann sagen, was er will. Ich habe kein Interesse, darauf eine Antwort zu geben, weil ich kein Selbstdarsteller bin“, stellte er in der Sportbild klar und räumte auch gleich mit einem weiteren Gerücht auf: „Meine Entscheidung (gegen Mick Schumacher, Anm. d. Red.) wurde durch Ralfs Verhalten nicht beeinflusst.“

Für Mick Schumacher könnte es nach dem Haas-Aus als Ersatzfahrer bei Mercedes weitergehen. Teamchef Toto Wolff erneuerte in Brasilien sein Angebot und holte ebenfalls nochmal gegen Steiner aus. „Der Günther ist der Günther. Das ist sein Management-Stil. Der kommt vom Berg, da ist die Luft dünner. Da kann man nicht immer so gut nachdenken“, stichelte er bei Sky gegen den Mann aus Meran. (NEWS: Umgang mit Mick? Wolff wird deutlich)

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