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Biathlon-Ass revidiert Rücktrittsplan und macht doch weiter

Biathlon-Ass revidiert Rücktrittsplan

Biathlon-Asse kritisieren neue Punkteregelung

Der norwegische Skijäger plante vor diesem Winter eigentlich sein Karriere-Ende. Eine unverhoffte Chance brachte ihn zum Umdenken.

Drei EM-Titel, mehrere Weltcup-Triumphe mit der Staffel, norwegischer Meister im Massenstart 2018 vor Ausnahme-Skijäger Johannes Tignes Bö: Mit dieser Bilanz wollte Erlend Bjöntegaard es in diesem Jahr eigentlich gut sein lassen.

Hoher Konkurrenzkampf im eigenen Team, immer weniger Einsätze im Weltcup: Aufgrund dieses Karriere-Knicks hatte Bjöntegaard eigentlich seinen Rücktritt geplant. (NEWS: Alles zum Biathlon)

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Nun greift der 32-Jährige doch nochmal an - weil er eine für ihn überraschende Chance bekam, sich zum Weltcup-Start auf hohem Niveau zu beweisen.

Bjöntegaard gesteht: „Ich hätte aufgegeben“

„Ich hätte aufgegeben, wenn ich diese Möglichkeit nicht bekommen hätte“, gestand er der norwegischen Zeitung Verdens Gang in Bezug auf eine Regelung, die ihm den Start in diesen Winter erleichterte.

Bjöntegaard gewann im vergangenen Winter den Gesamtweltcup des zweitklassigen IBU Cups und bekam damit automatisch eine Einladung seines Heimatverbands, an den ersten Weltcup-Rennen im finnischen Kontiolahti kommende Woche teilnehmen.

Erlend Bjöntegaard will es noch einmal wissen

Erlend Bjöntegaard will es noch einmal wissen

„Direkt in den Weltcup zu kommen und sofort gegen die Besten der Welt antreten zu dürfen, war ein wichtiger Faktor für mich“, erklärte er. Deswegen wolle er dem Sport „noch für eine weitere Saison“ erhalten bleiben.

Für diesen Winter ist sein Ziel klar: „Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft eingeladen werde.“ Mit guten Leistungen will er sich für weitere Nominierungen empfehlen.

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