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Formel 1: Nico Hülkenberg hat kein Mitleid mit Mick Schumacher

Hülkenberg: Kein Mitleid mit Mick

F1-Experte: Deshalb ist Micks Ausbootung nur logisch

Nico Hülkenberg folgt in der Formel 1 auf Mick Schumacher - Mitleid hat der deutsche Routinier mit seinem jungen Rennfahrer-Kollegen aber nicht.

Für Mitleid ist in der Formel 1 kein Platz: Mick Schumacher muss gehen, Nico Hülkenberg übernimmt.

Der neue Haas-Pilot bedauert das Aus seines jungen Vorgängers nicht: „Nein. Das gehört dazu in der Formel 1″, sagte Hülkenberg in einer Medienrunde bei einer entsprechenden Nachfrage. Der Routinier wird Schumacher, der zwei Saisons für den US-Rennstall im Einsatz war, zur neuen Saison ersetzen.

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„Wir kämpfen alle um unsere Karrieren“, meinte Hülkenberg: „Viele Fahrer wurden mal durch einen anderen Fahrer mit mehr Erfahrung ersetzt. Ob das zwei Jahre mehr sind oder zehn, ist irrelevant. So ist es in der Formel 1.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

In der Formel 1 zählt laut Hülkenberg vor allem der Leistungsgedanke: „Wenn du Rennen fährst, musst du dein Team mit Performance überzeugen. Und wenn du die nicht lieferst, wird dich das Team austauschen. Das ist bei den Ingenieuren und bei allen anderen Mitarbeitern nicht anders. Darum passiert das immer wieder.“

Hülkenberg suchte Kontakt zu Steiner und Haas

Er habe nach Bekanntgabe seines F1-Comebacks „einen Haufen positives Feedback und Nachrichten erhalten. Das ist schön und freut einen.“

Für den ersten Kontakt mit Haas hatte Hülkenberg übrigens selbst gesorgt - bei einem Telefonat mit Teamchef Günther Steiner: „Ich habe Günther im Sommer angerufen.“ Es habe auch andere Gespräche gegeben, aber „letztendlich haben alle Wege hierhergeführt“.

Hülkenberg war zuletzt 2020 Stammfahrer, sein Vertrag bei Renault war nicht verlängert worden. Dasselbe Schicksal ereilte nun Schumacher bei Haas.

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