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Darts: Das Märchen der Legende van Barneveld ist beendet - Smith trifft auf Aspinall im Finale

Das Barney-Märchen ist beendet

Barney is back! Mega-Aufholjagd kostet Price Titelverteidigung

Raymond van Barneveld liefert Michael Smith im Halbfinale des Grand Slam of Darts einen großen Kampf - aber der „Bully Boy“ löst das Final-Ticket. Dort wartet ein Landsmann, der seinen zweiten Major-Titel will.

„Bully Boy“ Michael Smith hat den märchenhaften Siegeszug der Legende Raymond van Barneveld beim Grand Slam of Darts gestoppt.

Der Brite zog mit einem 16:12-Sieg über den zwischenzeitlich schon zurückgetretenen Niederländer ins Finale des Major-Turniers ein.

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Vorausgegangen war ein großer Kampf, in dem der 55 Jahre alte van Barneveld - zuvor gegen den zweimaligen Weltmeister Gerwyn Price siegreich - einen 0:5-Rückstand gegen seinen 23 Jahre jüngeren Widersacher aufholte und zwischenzeitlich zum 10:10 ausglich. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

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Der 32 Jahre alte Smith war in vielerlei Hinsicht stärker als der alte Rivale des Rekordweltmeisters Phil Taylor, hatte einen deutlich höheren Drei-Dart-Average (104,10 - 94,97) und warf auch mehr 180er (17 zu 9).

Van Barneveld blieb dennoch lange im Spiel, weil seine Checkout-Quote auf Augenhöhe, am Ende sogar besser war (33,33 zu 32,65).

Bully Boy trifft auf Aspinall im Finale

Der zweimalige WM-Finalist hat im Endspiel am Abend (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) die große Chance, den lang ersehnten ersten Triumph in einem Major-Turnier zu feiern - der auch ein großes Ausrufezeichen vor der am 14. Dezember beginnenden Weltmeisterschaft 2023 wäre.

Diesen Triumph will jedoch Nathan Aspinall streitig machen. Der Engländer gewann sein Match gegen Landsmann Luke Humphries ebenfalls mit 16:12.

Die Partie war über weite Teile sehr ausgeglichen. Keiner konnte mit mehr als einem Break in Führung gehen, sodass es alles auf einen Krimi hindeutete.

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Kurz vor Schluss zog dann „The Asp“ an. Er sicherte er sich das Break zur 12:11-Führung, ehe er bei eigenem Anwurf ein 124er Finish spielte. Humphries hingegen ließ zu viele Chancen auf die Doppelfelder liegen, sodass sein Gegner mit einem 121er Finish den Sieg besiegelte.