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Formel 1: Wegen Oscar Piastri - Red Bull stichelt gegen Alpine

Red Bull stichelt gegen Alpine

Alonso-Nachfolger: Irre Wende!

Nach der Posse um Oscar Piastri erlaubt sich Christian Horner eine Spitze in Richtung Alpine. Der Red-Bull-Teamchef gibt zudem zu, den Australier selbst gerne verpflichtet zu haben.

Er ist wohl der Newcomer schlechthin in der Formel 1: Oscar Piastri. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der junge Australier hat eine Nachwuchsklasse nach der anderen gewonnen. Erst siegte er in der Formel 3, nur ein Jahr später krönte er sich in der Formel 2. Ab der kommenden Saison wird der Youngster für McLaren in der Königsklasse an den Start gehen.

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Dabei hätte der 21-Jährige gut und gerne auch bei Red Bull landen können. So hat Teamchef Christian Horner erklärt, das „große Talent“ Piastris bereits früh erkannt zu haben.

Red Bull hatte Chance auf Piastri

„Er fuhr mal für mein Team Arden in der Formel 4 und in der Formel Renault. Es gab eine Möglichkeit für Red Bull, dass wir ihn uns anschauen, aber wir haben diese Option nicht gezogen, und das bedauere ich“, gab der 48-Jährige zu und ließ sich eine Spitze in Richtung Alpine nicht nehmen.

„Wäre Piastri jetzt ein Fahrer von Red Bull, hätten wir mit ihm einen wasserdichten Vertrag geschlossen, und zwar auf absehbare Zeit“, meinte Horner - auch wenn er laut eigener Angabe als Außenstehender nicht beurteilen könne, was genau zwischen den beiden Partien schiefgelaufen sei.

Piastri hatte in den vergangenen Jahren zur Nachwuchsakademie von Alpine gehört. Anstatt den zu Aston Martin abgewanderten Fernando Alonso zu ersetzen, pochte der Australier auf einen Wechsel zu McLaren.

Alpine, McLaren und Piastri landeten vor Gericht, am Ende der Posse entschied das Contract Recognition Board pro McLaren beziehungsweise pro Piastri.

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