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"Atemnot": Mihambo schildert Details zum Zustand während EM

Mihambo: „Atemnot“ bei EM

Vermarktung wie Alica Schmidt: Das sagt Mihambo

Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo verrät, wie schlecht es ihr während des Wettkampfs bei der Heim-EM wirklich ging.

Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat erneut schockierende Details über ihren Zustand bei der Heim-EM in München verraten.

Die Europameisterschaft, als Mihambo Mitte August Silber gewann, sei für sie „einer der anstrengendsten Wettkämpfe überhaupt“ gewesen, sagte sie der Sport Bild. Unmittelbar danach hatte sie kurzzeitig unter starken gesundheitlichen Problemen gelitten, sie sprach von „Atemnot im Zusammenhang mit meiner Corona-Infektion“, die sie im Vorfeld geschwächt hatte.

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So plant Mihambo ihre Zukunft

Mihambo kann sich dennoch vorstellen, ihre Karriere über die Sommerspiele 2024 in Paris hinaus fortzusetzen. „Ich glaube nicht, dass das mein letzter Wettkampf sein wird“, meinte sie. Ihre Zukunft sei von verschiedenen Faktoren abhängig. „Einer davon ist die Familienplanung, die ich mir persönlich in Kombination mit dem Leistungssport nicht vorstellen kann“, sagte die 28-Jährige.

Maßgeblich seien auch der Spaßfaktor und die körperliche Fitness. "Vielleicht entscheidet am Ende der Körper darüber, wann es vorbei ist", sagte Mihambo, die eine vor zwei Jahren angedachte Zusammenarbeit mit Leichtathletik-Legende Carl Lewis in den USA ausschloss.

Ihr sportliches Limit sieht sie noch nicht erreicht. "Ich möchte mich auf jeden Fall weiter verbessern, um mein Potenzial auszuschöpfen", sagte Mihambo: "Rekorde sind dabei immer spannend." Sie habe "definitiv noch mehr drauf" als ihre bei der WM 2019 aufgestellte Bestleistung von 7,30 m.

„Ich freue mich drauf, das noch zu zeigen, wenn ich verletzungsfrei durchtrainieren kann“, so Mihambo. Der deutsche Rekord von Heike Drechsler aus dem Jahr 1988 liegt bei 7,48 m, der Weltrekord, den Galina Tschistjakowa aus der damaligen Sowjetunion im selben Jahr sprang, bei 7,52 m.