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Bundesliga: Thomas Müller entsetzt nach VAR-Eingriff

Müller witzelt über Musiala

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Das vermeintliche 3:0 durch Sadio Mané in der 74. Minute wird vom VAR einkassiert. Grund dafür sind die langen Gräten des Thomas Müller. Dieser witzelt danach über den Videobeweis und Jamal Musiala.

Sadio Mané, Julian Nagelsmann, die Fans des FC Bayern - sie alle warteten gespannt auf die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns.

Nach handgestoppten 2:48 Minuten entschied Schiedsrichter Harm Osmers nach Absprache mit dem Videoassistenten auf Abseits, was sich als die richtige Entscheidung herausstellen sollte.

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Zum Zeitpunkt des eigentlich verunglückten Zuspiels von Leroy Sané auf Thomas Müller stand eben dieser mit seinem rechten Schuh in der verbotenen Zone.

Müller leitete die Hereingabe per Kopf auf Sadio Mané weiter, der schließlich einköpfte.

Müller witzelt: „Das glaubst ja selber nicht“

Nach der Partie nutzte Thomas Müller sofort die Gelegenheit, sich ein Bild von der Szene zu machen: „Was, ich bin da im Abseits? Das glaubst ja selber nicht“, witzelte Müller entsetzt über die Aktion nach der Begegnung am DAZN-Mikrofon: „Der Körper ist ja komplett dahinter und zeigt in die andere Richtung.“

Am Ende konnten die Bayern die kuriose Szene schließlich verkraften. Die Münchner besiegten den VfL Wolfsburg mit 2:0 und festigten ihren Platz an der Tabellenspitze - auch dank des überragenden Jamal Musiala.

Auch für ihn hatte Müller noch einen Spruch parat: „Er mit seinen Tänzchen da, aber heute hat sogar sein Passspiel funktioniert.“

Mané muss auf Debüttreffer in Allianz Arena warten

Bitter war das aberkannte Tor nur für Mané: Bereits in der 19. Minute erzielte der 30-Jährige die vermeintliche Führung, stand allerdings beim Querpass von Serge Gnabry selbst im Abseits.

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Er muss also weiterhin auf seinen Premierentreffer in der heimischen Allianz Arena warten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Für den Ärger der Zuschauer über die lange Überprüfung der Szene habe Müller Verständnis, nimmt aber zugleich das Schiedsrichtergespann in Schutz.

„Die Spieler und der Linienschiedsrichter haben alle geglaubt, es ist eine klare Nummer, aber ich habe da quer irgendeinen gesehen. Natürlich beschweren sich da viele Leute wieder, warum es so lange dauert. Aber man will ja dann schon auch eine richtige Entscheidung treffen, gerade bei einem Tor. Alles okay“, sagte Müller.

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