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Ski Alpin: Traditionsstrecke Lake Louise aus Rennkalender gestrichen

Riesenknall im Ski-Weltcup

Lindsey Vonn (M.) ist mit 18 Erfolgen Rekordsiegerin in Lake Louise

Lindsey Vonn (M.) ist mit 18 Erfolgen Rekordsiegerin in Lake Louise © Imago

Der Ski-Weltcup muss einen seiner Traditionsorte aus dem Kalender streichen. Grund dafür sind wohl interne Probleme vor Ort.

Das ist ein echter Hammer im alpinen Skiweltcup!

Der Abfahrtsklassiker Lake Louise (Kanada) wird in der kommenden Saison zum letzten Mal Veranstaltungsort von Weltcup-Rennen sein. Dies berichtete zuerst die Tiroler Tageszeitung.

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Der sportliche Leiter des ÖSV, Herbert Mandl, hat diese Nachricht gegenüber Laola1 bestätigt. „Das ist so auch von der FIS bestätigt. Lake Louise bekommt heuer noch ein Rennen dazu bei den Herren, aber es wird insgesamt dann nicht mehr im Kalender aufscheinen“, erklärte der 62-Jährige.

Gründe für diese Entscheidung der Veranstalter in Lake Louise sollen finanzielle Aspekte sowie interne Streitereien um die Sperrung des Skiressorts im Banff-Nationalpark an den Weltcup-Wochenenden sein.

Nichtsdestotrotz hofft Mandl, weiter einen Weltcuport in Kanada zu haben. „Ich denke schon, dass sich Kanada mit anderen Gebieten wie etwa Panorama ins Zeug legen wird, damit sie weiterhin einen Weltcup ausrichten.“

Wasmeier gelingt historischer Sieg in Lake Louise

Lake Louise ist bereits seit über 40 Jahren Austragungsort. Jahrelang war der Ort in den Rocky Mountains der Auftakt in die Speed-Weltcups. Im Jahr 2019 feierte Thomas Dreßen in der Abfahrt den Sieg. Den ersten Super-G in Lake Louise überhaupt konnte Markus Wasmeier 1991 für sich entscheiden.

Bei den Damen trugen sich Katja Seizinger, Maria Höfl-Riesch, Hilde Gerg, Petra Haltmayr und Viktoria Rebensburg mit insgesamt 16 Siegen ein. Absolute Rekordsiegerin vor Seizinger (6 Siege) ist Lindsey Vonn mit 18 Erfolgen.

In der kommenden Saison gastieren die Herren vom 25. bis zum 27. November für eine Abfahrt und zwei Super-G in Lake Louise. Die Damen verabschieden sich dann vom 2. bis zum 4. Dezember mit zwei Abfahrten und einem Super-G.

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