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Darts Players Championship 23: Keegan Brown beendet jahrelange Durststrecke

Juniorenweltmeister glänzt

Jetzt auch Wade! Alle 9-Darter der WM-Geschichte

Die Players Championship 23 in Barnsley feiert einen ganz besonderen Sieger. Zudem bekommen die Fans reihenweise Drei-Darts-Averages jenseits der 100 sowie einen Neun-Darter zu sehen.

Barnsley wird zum Schicksalsort für Keegan Brown. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Der PDC-Juniorenweltmeister von 2014 hat beim Players Championship 23 im Metrodome einen 8:7-Erfolg gegen Nathan Aspinall gefeiert. Es war erst der zweite Titel bei den Senioren der PDC.

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Den ersten Triumph feierte er im Mai 2015 ebenfalls bei der Players Championship. In Coventry besiegte er damals Adrian Lewis mit 6:3.

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Für Titel Nummer zwei musste er allerdings nicht nur über sieben (!) Jahre warten, sondern auch gehörig schwitzen. Zwar führte er bereits mit 6:4, vergab jedoch seine Matchdarts und musste dann zusehen, wie „The Asp“ zum 5:6 verkürzte und ein Leg später mit einem 170-Checkout ausglich.

Keegan Brown gibt tiefe Einblicke im Siegerinterview

Aber Brown behielt im Entscheidungsleg die Nerven und machte seinen Triumph über die Doppel-10 klar. „Ich bin absolut überglücklich“, strahlte er nach seinem Erfolg gegen den Engländer, der am Vortag das Players Championship 22 für sich entschieden hatte.

Angesprochen auf seine lange Durststrecke, sagte der Mann von Isle of Wight: „Man darf nie aufgeben. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich in den vergangenen zwei Jahren alles hinschmeißen wollte. Meine Sponsoren haben an mich geglaubt, ich habe weitergemacht, und jetzt sind wir hier.“

Und der Weg zum Erfolg war kein leichter für den Engländer. Bereits im ersten Spiel bekam er es mit José de Sousa zu tun, den er klar mit 6:2 bezwang. Später im Turnier folgten unter anderem Chris Dobey (6:4) und Peter Wright, den er im Halbfinale mit 7:4 aus dem Rennen nahm.

Michael Smith: Erst überragend, dann raus in der Neuauflage des WM-Finales

Anders als für Brown endete der Abend für Michael Smith ernüchternd. Der „Bully Boy“ nahm im ersten Spiel den gestrigen Rekordmann Josh Rock mit 6:4 aus dem Turnier.

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Rock hatte am Vortag mit einem Mega-Average von 121,88 Punkten eine Jahresbestleistung aufgestellt. Danach setzte sich Smith auch noch gegen Jeff Smith (6:1), Scott Williams (6:1) und Niels Zonneveld (6:1) durch.

In den vier siegreichen Duellen glänzte er dreimal mit einem Drei-Dart-Average von 113,54 Punkten, 107,02 Punkten und 104,8 Punkten. Überhaupt wurde 15-mal die Marke von 100 Punkten durchbrochen.

Gegen „Snakebite“ war dann jedoch im Viertelfinale in der Neuauflage des WM-Finales 2022 mit einer klaren 3:6-Pleite Schluss.

Gleich in der ersten Runde lieferte Jack Main dem Publikum den nächsten Neun-Darter. Nachdem das perfekte Leg am Vortag von José de Sousa und Rusty-Jake Rodriguez geworfen worden war, sorgte der Engländer für den dritten Neun-Darter in zwei Tagen.

Aus deutscher Sicht sorgte Ricardo Pietreczko für das beste Ergebnis. Die Nummer 123 der PDC Order of Merit musste sich erst im Achtelfinale Alan Soutar (4:6) geschlagen geben. Gabriel Clemens verlor in der Runde der letzten 32 gegen Zonneveld mit 3:6. (PDC Order of Merit: Aktuelle Weltrangliste im Darts)

In der Runde zuvor erwischte es Martin Schindler ebenfalls gegen Zonneveld (4:6) und Max Hopp gegen Scott Williams (5:6). Florian Hempel scheiterte bereits in der ersten Runde an Bradley Brooks mit 2:6.

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