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Formel 1: Bleibt Vettel in der F1? Überraschendes Angebot für Ex-Weltmeister

F1-Boss arbeitet an Vettel-Coup

Vom "Bu" zum Weltmeister: Wie Vettel ein Gigant wurde

Sebastian Vettel beendet seine Karriere in der Formel 1. Für die Zeit danach öffnet ihm der Boss der Königsklasse bereits mit einem Jobangebot die Tür.

Nach der laufenden Saison beendet Sebastian Vettel seine glorreiche Karriere in der Formel 1. Was aber kommt danach? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Noch vor seinem letzten Rennen in der Königsklasse hat der 35-Jährige ein Jobangebot bekommen – und das von F1-Boss Stefano Domenicali höchstpersönlich. „Wir haben unter anderem über seine Entscheidung und die Zukunft gesprochen“, sagte der Italiener der Sport Bild.

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So trafen sich beide Parteien direkt nach Vettels Ankündigung am vergangenen Donnerstag. Das Gespräch dauerte mehr als eine Stunde.

Vettel als Öko-Minister der Formel 1?

„Sebastian wird immer mit der Formel 1 verbunden sein. Natürlich wollen wir, dass der Draht auch in Zukunft eng bleibt. Wenn er Interesse hat, Teil unseres Systems zu werden und die Ansätze zueinander passen, würde ich ihn natürlich hier begrüßen“, öffnete Domenicali Vettel die Tür.

Und weiter: „Aber wir wissen, dass er sich nach der Saison erst mal sortieren und die Zeit mit seiner Familie genießen will.“

Für Vettel stehen nach seiner aktiven Karriere vor allem seine Frau und seine drei Kinder im Mittelpunkt. Ein Job als TV-Experte kommt dagegen nicht in Frage. Stattdessen soll sein Einsatz für Klima und Umweltschutz weiter in den Vordergrund rücken. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Demnach wäre der viermalige Weltmeister einem Engagement in der Sportpolitik wohl nicht abgeneigt. So könnte er in der Formel 1 als eine Art „Öko-Minister“ versuchen, die Königsklasse in Richtung Klimaneutralität zu bewegen.

Domenicali hat es nicht allzu eilig

Aktuelle Aussagen von Domenicali lassen aber nicht unbedingt darauf schließen, dass es die Formel 1 allzu eilig hat, weniger als Umweltsünder dazustehen.

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„Wir sind mit der Technik nicht hinten dran. Im Gegenteil! Wir sind vor dem Zeitplan! Ich werde zu meinen Lebzeiten auf jeden Fall noch umweltfreundlichen Kraftstoff in der Formel 1 erleben“, erklärte der 57-Jährige.

Ob es zwischen ihm und dem engagierten Deutschen wirklich klappen könnte, erscheint zumindest fragwürdig.

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