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Biathlon: Putin entlässt Lidia Zhurauskaite aus russischer Staatsbürgerschaft - künftig für Litauen

Putin schreibt Biathletin ab

Biathlon-Beben! 31 Sportler hören auf

Lidia Zhurauskaite geht in Zukunft für EU-Land Litauen an den Start. Wladimir Putin entlässt die Biathletin aus der russischen Staatsbürgerschaft.

Die Biathletin Lidia Zhurauskaite startet in Zukunft für ein EU-Land - und nicht mehr für Russland.

Um diesen Schritt zu ermöglichen, wurde die 23-Jährige von Kreml-Chef Wladimir Putin auf ihren eigenen Wunsch hin aus der russischen Staatsbürgerschaft entlassen.

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Zhurauskaite erhält nun die litauische Staatsbürgerschaft, weil sie Vorfahren aus dem Land habe, wie russische Medien vermeldeten.

Aktuell sind russische Athleten als Folge von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

„Mein Hauptziel sind die Olympischen Spiele in Italien“, hatte Zhurauskaite im Oktober mit Blick auf die Olympischen Spiele 2026 gesagt

Putin entlässt Zhurauskaite aus russischer Staatsbürgerschaft

Schon im Sommer zuvor war die Athletin in das litauische Team eingetreten. „Ich bin Litauen sehr dankbar“, so Zhurauskaite, die am 9. April 1999 in Murmansk geboren wurde.

Bei Olympischen Spielen durften russische Sportler im Zuge staatlichen Dopings ohnehin nicht mehr unter ihrer Landesflagge und stattdessen unter neutralem Status antreten.

Den Ausschluss russischer Athleten von Wettkämpfen und Sportverbänden hatte Putin zuletzt mehrfach kritisiert: „Der Ausschluss der Athleten aus Russland und Belarus hat nicht nur die Grundprinzipien des Sports verletzt, sondern verstößt auch offen und zynisch gegen die Grundrechte, welche die Vereinten Nationen in ihrer Menschenrechts-Charta 1948 festgehalten haben.“