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Darts World Matchplay: Handschlag-Irritation nach Drama-Aus von Weltmeister Peter Wight

Handschlag-Irritation um Wright

Darts im TV! Ein Blick hinter die SPORT1-Kulissen in Berlin

Peter Wright wird beim World Matchplay in einer Nervenschlacht von Dimitri Van den Bergh niedergerungen und reagiert frostig. Sein 22 Jahre jüngerer Bezwinger zeigt sich „überrascht“ über Wrights Verhalten,

Unglaubliches Match beim World Matchplay - und danach Irritationen.

Dimitri Van den Bergh hat sich in einem hochklassigen Viertelfinale knapp mit 16:14 gegen Weltmeister Peter Wright durchgesetzt und sich ein Halbfinal-Match gegen Michael van Gerwen verdient, der Nathan Aspinall ebenfalls mit 16:14 schlug. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

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Während der Belgier Van den Bergh den großen Triumph ausgiebig feierte, sorgte „Snakebite“ mit einer frostigen Reaktion für Gesprächsstoff. Auch Van Den Bergh zeigte sich hinterher in einer Pressekonferenz verwundert darüber, dass Wright ihm nach dem Spiel nur kühl und kurz die Hand reichte und dann abzog.

Van den Bergh fleht Wright an: „Ich hoffe, Sie hassen mich nicht, Sir“

„Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorging, aber ja, ich war überrascht“, sagte van den Bergh - und strich heraus, wie viel ihm der Triumph über „Snakebite“ bedeute, den er mehrfach mit dem mythischen Lehrmeister-Figur Mister Miyagi aus dem Film „Karate Kid“ verglich.

„Ich hoffe, ich bekomme vor Turnierende noch eine Nachricht von ihm. Ich liebe diesen Kerl“, sagte der noch immer merklich von seinem Sieg beseelte 28-Jährige über seinen 22 Jahre älteren Kontrahenten: „Ich hoffe, Sie hassen mich nicht, Sir. Ich liebe Sie weiter. Und die Reaktion auf meinen Sieg war nur der Ausdruck dessen, wie sehr ich Sie respektiere.“

In elf Anläufen hatte Van den Bergh Wright bislang nur einmal besiegt, bei einem Players Championship im Jahr 2019. Nun hat der „Dreammaker“ Titelverteidiger Wright erstmals auf großer Bühne bezwungen, im Finale 2021 war Van den Bergh noch mit 9:18 untergegangen.

„Dreammaker“ gewinnt Nervenschlacht

Diesmal war es ein absolut nervenaufreibendes Match: Der Schotte Wright startete sehr stark und ging früh mit 5:1 in Führung. Nach der Pause legte dann aber sein belgischer Konkurrent los. Er gewann die nächsten zehn (!) Legs und sah mit 11:5 schon wie der sichere Sieger aus.

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Die wackelnde Nummer eins der Welt wirkte ratlos und wechselte seine Darts wie wild hin und her, richtig helfen wollte es jedoch zunächst nicht. Dann fing Wright aber Feuer und machte aus einem 7:12-Rückstand eine 13:12-Führung. Ein unglaubliches Comeback lag in der Luft, doch Van den Bergh fand sein Spiel wieder und holte sich sofort das Re-Break. (PDC Order of Merit: Aktuelle Weltrangliste im Darts)

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Es folgte eine Nervenschlacht, in der beide Spieler Schwächen zeigten. Im 30. Durchgang fand erst der elfte Dart ein Triple-Feld. Mit Aufnahmen von 140 und 177 erarbeitete sich der Weltranglistenachte, der einen 3-Dart-Average von 102 Punkte hatte, einen kleinen Vorsprung und beendete mit seinem zweiten Matchpfeil die Partie zu seinen Gunsten.

Zwischen Peter Wright (l.) und Dimitri Van den Bergh ging es nach dem Match frostig zu

Zwischen Peter Wright (l.) und Dimitri Van den Bergh ging es nach dem Match frostig zu

Van Gerwen gewinnt Krimi gegen Aspinall

Auch das zweite Viertelfinale des Abends war ein Krimi. Der dreimalige Weltmeister van Gerwen setzte sich gegen den Weltranglisten-18. Aspinall knapp durch - und musste nach souveränem Beginn gegen den immer stärker werdenden Engländer bis zum Schluss zittern.

Erst im Juni hatte sich van Gerwen einer Hand-OP wegen des Karpaltunnelsyndroms in seiner Wurfhand unterziehen müssen.

Das Finale bei dem Event im Winter Gardens in Blackpool findet am Sonntag statt. Insgesamt werden 800.000 Pfund Preisgeld ausgeschüttet, der Sieger erhält 200.000 Pfund und die „Phil Taylor Trophy“.