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Formel 1: BRDC entzieht Piquet Ehren-Mitgliedschaft

Piquet-Aussagen haben Folgen

Die rassistischen Äußerungen von Nelson Piquet haben erste Konsequenzen

Die rassistischen Äußerungen von Nelson Piquet haben erste Konsequenzen © Imago

Nach seinen rassistischen Äußerungen treffen Nelson Piquet nun einigen Folgen. Es gibt schon erste Konsequenzen.

Nelson Piquet sieht sich nach seinen Aussagen über Lewis Hamilton aktuell harter Kritik ausgesetzt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Zahlreiche Fahrer und Offizielle aus der Formel 1 finden teils deutliche Worte für das Verhalten des Brasilianers. Selbst Max Verstappen, Freund seiner Tochter Kelly, hat mittlerweile sein Schweigen gebrochen.

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Nun gibt es die ersten Konsequenzen für die Rennfahrer-Legende, der schon während seiner aktiven Zeit immer wieder auffällig geworden ist. So entzog ihm der British Racing Drivers Club seine Ehrenmitgliedschaft.

„In Anbetracht der Null-Toleranz-Politik des BRDC gegenüber jeder Handlung, die Rassismus beinhaltet oder vermuten lässt, ist der BRDC-Vorstand zu dem Schluss gekommen, dass die Verwendung rassistisch beleidigender Ausdrücke durch Herrn Piquet Sr. zur Beschreibung eines anderen BRDC-Mitglieds inakzeptabel ist und ein Verhalten darstellt, das für ein Ehrenmitglied des BRDC völlig unangemessen ist, ungeachtet seiner nachfolgenden Entschuldigung“, heißt es in einer Stellungnahme von dem exklusiven Verein, dessen Präsident seit 2019 David Coulthard ist.

Die BRDC wurde 1928 gegründet und ist einer der bedeutendsten Fahrer-Vereinigungen der Rennszene. Über 800 Fahrer sind in dem Verein, der zudem die Rennstrecke in Silverstone besitzt, vereinigt. Neben vielen Piloten aus Großbritannien und dem Commonwealth befinden sich aber auch andere Legenden wie Michael Schumacher, Alain Prost und Sebastian Vettel.

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