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Martin Hinteregger: Vertrag nicht aufgelöst! Pikantes Detail in Statement von Eintracht Frankfurt

Hinteregger-Vertrag nur „ausgesetzt“

"In aller Form entschuldigen": Hintereggers Abschied im Video

Martin Hinteregger verkündet sein Karriereende. Dennoch läuft sein Vertrag bei Eintracht Frankfurt weiter - aus einem plausiblen Grund.

Mit dieser Nachricht sorgte Martin Hinteregger für einen Paukenschlag.

Sein Verein Eintracht Frankfurt vermeldete am Donnerstagmittag, der Österreicher habe sich entschieden, „seine Karriere als aktiver Profifußballer zu beenden“.

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„Diese Entscheidung verdient größten Respekt“, schrieb die Eintracht auf Twitter: „Vielen Dank für alles, Hinti! Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft. Du bist und bleibst ein Adler“. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Hinteregger selbst verabschiedete sich via Instagram von den Fans des Europa-League-Siegers. Er werde „dem Adler im Herzen für immer verbunden bleiben“. (Das Hinteregger-Statement im Wortlaut)

Hinteregger-Vertrag nicht aufgelöst

Allerdings sorgt eine Formulierung im Statement des Klubs für Aufsehen. „Der Vorstand hat diesem Wunsch nach intensiven Gesprächen mit dem Spieler und dessen Berater Christian Sand sowie nach Rücksprache mit Cheftrainer Oliver Glasner entsprochen und den Vertrag des Österreichers ausgesetzt“, teilte der Klub mit. Ausgesetzt? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Ein unscheinbares Wort, das in der Praxis aber einen gewaltigen Unterschied ausmacht. Der Vertrag des Abwehrspielers wurde nicht aufgelöst, sondern nur ausgesetzt. De facto steht der Innenverteidiger weiter bei den Hessen unter Vertrag. Und zwar bis 2024.

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Das heißt allerdings nicht, dass Hinteregger, falls er es sich in naher Zukunft doch anders überlegt, seine Karriere bei den Hessen ganz normal fortsetzen kann. Die Trennung ist beschlossen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Frankfurt will sich absichern

Nach SPORT1-Informationen will die Eintracht auch die Gefahr umgehen, dass Hinteregger plötzlich ablösefrei auf dem Markt ist. Falls der Abwehrspieler seine Meinung über kurz oder lang ändert und seine Karriere doch noch fortsetzen will, ist er vertraglich weiter an die Hessen gebunden. Folglich müssten interessierte Vereine erst mit der SGE sprechen und eine mögliche Ablösesumme aushandeln, bevor sie den Spieler unter Vertrag nehmen können.

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Hinteregger hatte in den vergangenen Wochen mit seiner Geschäftsbeziehung zu dem rechtsextremen Lokalpolitiker Heinrich Sickl für Aufsehen gesorgt. Auch der im Anschluss gewählte AFD-Vergleich sorgte für Kopfschütteln. Sickl hatte bei der Organisation des von Hinteregger veranstalteten Hobby-Turniers „Hinti-Cups“ in Kärnten mitgewirkt.

In seinem Abschieds-Statement betonte Hinteregger aber erneut, dass er „menschenverachtendes Gedankengut zutiefst verachte“.

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