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NBA: Kuriosum beim NBA-Draft! Darum gibt es nur 58 statt 60 Picks

Kuriosum beim NBA-Draft

Curry in elitärem Kreis

In der Nacht zu Freitag steigt der alljährliche NBA-Draft. Dabei bietet die Veranstaltung in diesem Jahr ein Kuriosum: Es gibt weniger Picks als in den Jahren zuvor.

Das Warten hat ein Ende!

In der Nacht zu Freitag findet der alljährliche NBA-Draft statt. Ausgetragen wird dieser im Barclays Center, der Heimspielstätte der Brooklyn Nets. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

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Dabei gibt es während der Veranstaltung ein Kuriosum. Statt der normalerweise auf zwei Runden aufgeteilten 60 Picks gibt es in diesem Jahr nur 58.

Bucks und Heat verletzen Statuten

Der Grund: Den Milwaukee Bucks und Miami Heat wurde jeweils der Zweitrundenpick entzogen. Im November 2020 versuchten die Bucks Bogdan Bogdanovic in einem Sign-and-Trade mit den Sacramento Kings zu verpflichten. (Kommentar: Die Warriors-Dynastie kann noch Jahre andauern)

Im Zuge dessen stellte die NBA fest, dass Milwaukee bereits vor dem Start der Free Agency Gespräche mit dem Guard geführt hatte. Dies ist allerdings laut den Statuten nicht erlaubt.

Aus diesem Grund verloren auch die Miami Heat ihren Zweitrundenpick. Im August 2021 wechselte Kyle Lowry von den Toronto Raptors nach Florida und es kam anschließend heraus, dass die Heat-Verantwortlichen bereits vor dem Beginn der Free Agency einen Vorvertrag mit Lowrys Berater verhandelt hatten.

Orlando Magic picken zuerst

Weniger als 60 Picks gab es zuletzt im Jahr 2004. Aufgrund ihrer illegalen Verträge mit dem Nummer-1-Pick Joe Smith im Jahr 1995 wurden den Minnesota Timberwolves nicht nur 2004, sondern auch 2001 sowie 2002 ihre Erstrundenpicks entzogen.

Somit hoffen in der Nacht zu Freitag 58 Talente aus dem College, den Weg in die NBA zu schaffen. Den allerersten Pick haben die Orlando Magic. Aktuell gehören die beiden deutschen Brüder Moritz sowie Franz Wagner zum Team.

Zu den spannendsten jungen Spieler im diesjährigen Draft zählen: Jabari Smith (Forward, Auburn), Chet Holmgren (Center, Gonzaga), Paolo Banchero (Forward, Duke) und Jaden Ivey (Guard, Purdue).

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