Anzeige

NFL: Missbrauch? Deshaun Watson einigt sich außergerichtlich mit 20 Frauen

Überraschende Wende im Fall Watson

Nach 24 Klagen: Watson beteuert weiterhin seine Unschuld

Neue Entwicklungen im Fall Deshaun Watson. Ein großer Teil der Klagen gegen den Quarterback der Cleveland Browns kann außergerichtlich beigelegt werden - aber nicht alle Frauen wählen diesen Weg.

Neue Wendung im Verfahren gegen Deshaun Watson! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Wie der Anwalt der Klägerinnen am Dienstag bekannt gab, werden 20 von 24 Klagen außergerichtlich geklärt und bald zu den Akten gelegt. „Wir arbeiten gerade an den Formalitäten für diese Vergleiche“, erklärte Tony Buzbee in einem Statement.

Anzeige

„Sobald wir damit fertig sind, werden diese Klagen abgewiesen. Die Einzelheiten und die Summen dieser Vergleiche sind geheim. Wir werden uns nicht weiter zu den Vergleichen und diesen Fällen äußern“, so der Jurist weiter.

Bei Abschluss laufen dann nur noch vier Verfahren gegen den Quarterback der Cleveland Browns.

Unter den Klägerinnen, die einem Vergleich mit Watson nicht zugestimmt haben, befindet sich Ashley Solis, die einst als erste Frau eine Klage gegen den Sportler eingereicht hatte.

Watson droht lange Strafe

„Ohne ihre Courage und ihren Willen, vorzutreten, würde die NFL nicht über eine Strafe (für Watson, Anm. d. Red.) nachdenken. Die NFL würde nicht untersuchen, wie Teams wissentlich oder unwissentlich bestimmte Verhaltensweisen zulassen. Und Sport-Teams würden nicht ihren Personalauswahlprozess überdenken. Diese wichtige Geschichte hätte die Sportschlagzeilen nicht für mehr als ein Jahr dominiert“, schilderte Buzbee.

Die NFL untersucht bereits seit geraumer Zeit den Fall Watson. Kürzlich hatte Commissioner Roger Goodell erklärt, dass die Untersuchungen kurz vor dem Abschluss stehen, dann allerdings trudelten weitere Klagen ein. Die außergerichtliche Einigung mit besagten 20 Frauen wird derweil auf das Strafmaß der NFL keine Auswirkungen haben.

„Die heutige Entwicklung hat keinen Einfluss auf den Disziplinar-Prozess unter dem Collective Bargaining Agreement“, erklärte NFL-Sprecher Brian McCarthy.

Alles zur NFL auf SPORT1.de