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Joshua sieht kein Sportswashing in Saudi-Arabien

Joshua: „Ich mag Saudi-Arabien!“

Joshua nach K.O. gegen Usyk: "Wir kommen zurück"

Box-Star Anthony Joshua kann mit dem Vorwurf des „Sportswashing“ gegen Saudi-Arabien nicht viel anfangen.

Box-Star Anthony Joshua kann mit dem Vorwurf des „Sportswashing“ gegen Saudi-Arabien nicht viel anfangen.

„Ich weiß nicht, was das ist. Ich bin hier, um den Weltmeistertitel im Schwergewicht zu gewinnen. Ich mag Saudi-Arabien. Ich denke, Saudi-Arabien ist gut. Ich habe eine gute Zeit hier. Ich werde wirklich gut behandelt. All diese Anschuldigungen sind für mich nicht von Belang“, sagte der frühere Weltmeister bei einer Pressekonferenz in Dschidda.

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Am 20. August tritt Joshua am Roten Meer zum Rückkampf gegen den ukrainischen Weltmeister Alexander Usyk an, der den Briten im vergangenen September um die Gürtel der Verbände IBF, WBA und WBO erleichtert hatte.

Joshua hatte im Dezember 2019 bereits in Diriyya gekämpft, einem Vorort der Hauptstadt Riad. Damals holte er sich seine Titel vom US-Amerikaner Andy Ruiz jr. zurück, der ihn ein halbes Jahr zuvor überraschend besiegt hatte.

Saudi-Arabien sieht sich immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, durch die Ausrichtung von Sport-Großevents von Menschenrechtsverletzungen im Land abzulenken („Sportswashing“). Für Aufsehen sorgte zuletzt vor allem die umstrittene Golf-Serie LIV, die vom saudischen Staatsfond millionenschwer finanziert wird.