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Final Four in Köln: Entscheidung über Verlängerung "sehr bald"

Bleibt das Final Four in Köln?

Seit 2010 wird das CL-Finale in Köln ausgespielt

Seit 2010 wird das CL-Finale in Köln ausgespielt © FIRO/FIRO/SID

EHF-Präsident Michael Wiederer kündigt eine zeitnahe Entscheidung über den zukünftigen Standort des Champions-League-Finals im Handball an. Bleibt es in Köln?

EHF-Präsident Michael Wiederer hat eine zeitnahe Entscheidung über den zukünftigen Standort des Champions-League-Finals im Handball angekündigt.

„Sehr bald wird es so weit sein, dass wir eine Aussage über den Standort für die Jahre 2025 und 2026 treffen können“, sagte der Chef der Europäischen Handball-Föderation (EHF) auf SID-Anfrage.

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Seit 2010 wird der Sieger der Königsklasse in Köln im Rahmen eines Finalturniers mit vier Mannschaften ausgespielt. Ab dem kommenden Jahr findet in der Domstadt außerdem das von der Handball Bundesliga (HBL) veranstaltete Final Four um den DHB-Pokal statt. Der Vertrag zwischen EHF und der Stadt läuft 2024 aus.

Dieses Jahr volle Auslastung

„Wir fühlen uns in Köln sehr gut aufgehoben. Es gab auch eine Vereinbarung bezüglich Konkurrenzveranstaltungen. Es findet bei uns Unterstützung, dass die HBL mit dem Pokal-Final-Four nach Köln geht. Gleichzeitig sind wir in Gesprächen mit der Stadt Köln“, betonte Wiederer.

Am Samstag kämpfen der THW Kiel gegen Titelverteidiger FC Barcelona (18.00 Uhr) sowie Vive Kielce mit Nationaltorwart Andreas Wolff gegen Telekom Veszprem (15.15 Uhr) um den Einzug ins Endspiel am Sonntag. Dass beim diesjährigen Final Four nach zwei Jahren die Halle wieder voll ausgelastet werden darf, begrüßt Wiederer (66) ausdrücklich.

Rückblickend sei es zwar „enorm wichtig“ gewesen, dass die EHF das Final Four 2020 und 2021 auch vor weitestgehend leeren Rängen ausgetragen habe. „Aber natürlich ist die Atmosphäre eine ganz andere, wenn Zuschauer vor Ort sind, und ich freue mich sehr, dass das jetzt wieder so ist“, sagte der Wiederer. Köln sei „unser Leuchtturm, das Event hat eine enorme Strahlkraft und ist unverzichtbar für die Sichtbarkeit des Handballs“.