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Hamann beurteilt Bayern-Problem bei Lewandowski und Sabitzer-"Irrsinn"

Hamann kritisiert Bayern: „Irrsinn“

Hamann kritisiert Bayern: "Transfer ist Irrsinn gewesen"

Bei Robert Lewandowski stehen die Zeichen auf Abschied. Dietmar Hamann erklärt, wen er als Nachfolger zum FC Bayern holen würde und warum die Verpflichtung von Marcel Sabitzer geradezu „Irrsinn“ war.

Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen, spätestens zum Ende seines Vertrags im nächsten Sommer.

Diese Meldung dominiert seit Donnerstag die Schlagzeilen und sorgt auch weit über Fußball-Deutschland hinaus für Aufsehen. Der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann sieht die Entwicklung rund um den polnischen Superstar aber trotzdem eher nüchtern.

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„Wenn ein anderer Verein kommt und ihm einen Drei-Jahresvertrag anbietet, was willst du denn machen? Wenn Barcelona das machen will, sollen sie es tun“, sagte der Ex-Profi im Interview mit der Augsburger Allgemeinen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der FC Barcelona ist tatsächlich interessiert - und nach Informationen von SPORT1 das erklärte Wunschziel von Lewandowski. Bisher hat der FCB seinem besten Torjäger noch kein konkretes Angebot für eine Verlängerung gemacht. Womöglich wird es dazu nun auch nicht mehr kommen.

Hamann: Das große Problem bei Lewandowski

Für Hamann nicht das Ende der Welt. „Dann schaut man sich in die Augen, gibt sich die Hand und es geht weiter“

Dass Bayern Lewandowski keinen langfristigen Vertrag mehr vorgelegt hat, könne er verstehen. Kein Verständnis hat Hamann derweil beim Auftreten der Bosse. „Hier ist eine Unruhe und Unzufriedenheit hereingekommen, die man nicht mehr einfangen kann.“ Das große Problem im Fall Lewandowski laut Hamann: „Ich glaube, dass man sich intern nicht einig ist, wie mit Lewandowski umzugehen ist.“

Generell müsse Bayern, mit Oliver Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer an der Spitze, „geschlossener auftreten, sie müssen eine starke Führung zeigen und zur Not ein Machtwort sprechen.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Gerade bei Vertragsverhandlungen: „Sie müssen auch mal rausgehen und sagen: Das können und wollen wir finanziell nicht machen. Das werden die Leute verstehen.“ Tatsächlich gab es von Hainer am Freitag ein Machtwort, allerdings als Reaktion auf Lewandowskis Abschiedsankündigung.

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Ein Österreicher als Nachfolger von Lewandowski?

Hamann rät den Münchnern zu einem Österreicher als möglicher Nachfolger für den Superstürmer: „Ich würde Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart holen – unabhängig davon, wie es mit Lewandowski weitergeht. Ob der nun gleich 30 Tore macht, muss man sehen. Aber er hat vergangenes Jahr in einer mittelmäßigen Mannschaft 16 Tore gemacht.“

Als Irrsinn bezeichnete Hamann die Verpflichtung von Marcel Sabitzer - vor allem, weil mit Angelo Stiller ein Mittelfeldtalent an Hoffenheim abgegeben wurde. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Stiller gehen zu lassen und dafür Sabitzer für viel Geld zu holen, ist Irrsinn gewesen. Ich hätte Sabitzer niemals geholt. Jetzt wollen ihn die Bayern wieder loswerden und werden das ausgegebene Geld nie wiedersehen. Stiller spielt in Hoffenheim, als ob nichts dazu gehört“, meinte Hamann.

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