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Formel 1: Sebastian Vettel nennt sich Heuchler - Umweltschutz-Engagement als innerer Konflikt

Vettel gesteht: Bin ein Heuchler

Vettels Zukunft ungewiss: "Irgendwann ist die Luft raus"

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel plagen starke Gewissenskonflikte wegen der Unverträglichkeit seines Berufs mit dem Umweltschutz. Auch zum Ukraine-Krieg bezieht de Ex-Weltmeister Stellung.

Ihn plagen Gewissensbisse - und Sebastian Vettel wählt für die Beschreibung seines inneren Konfliktes durchaus drastische Worte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der Formel-1-Pilot in Diensten von Aston Martin sieht sich in einem enormen Konflikt zwischen seinem Beruf und seinem Engagement für den Umweltschutz. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

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„Ein Auto zu fahren, ist meine Leidenschaft, und jedes Mal, wenn ich in ein Auto steige, liebe ich es“, erklärte Vettel in der Talksendung „Question Time“ der BBC.

„Wenn ich aus dem Auto aussteige, denke ich natürlich auch: Ist das etwas, was wir machen sollten - um die Welt reisen und Ressourcen verschwenden?“, fügte Vettel an.

Mehr noch: Auf die Frage, ob er als Fahrer der Königsklasse des Motorsports und damit „einer der am meisten Benzin verschwendenden Sportarten“ denn dann nicht ein Heuchler sei, stimmte Vettel zu: „Da haben sie Recht.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Formel 1: Sebastian Vettel für sich selbst „kein Heiliger“

Er sei „kein Heiliger. Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Die Fragen um Energie und die Abhängigkeit von Energie beschäftigen mich“, so der Heppenheimer weiter. „Wir müssen aufhören, von Energie abhängig zu sein. Und das können wir. Es gibt Lösungen dafür.“

Angesichts des Kriegs in der Ukraine meinte der 34-Jährige mit Verweis auf Gas-Geschäfte mit Russland und des deutschen Imports: „Wir sollten nicht davon abhängig sein. Wir müssen in den nächsten Gang schalten und uns bereit machen für die Zukunft. Und wir müssen sicherstellen, dass wir auf einem Planeten leben, der morgen noch so angenehm ist wie heute.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Er selbst frage: „Muss ich jedes Mal ein Flugzeug nehmen. Nicht, wenn ich mit dem Auto fahren kann. Es gibt Dinge, die ich kontrollieren kann, und andere Dinge, die außerhalb meiner Kontrolle liegen.“

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Zugleich betonte der Weltmeister von 2010 bis 2013: „Auf der anderen Seite unterhalten wir die Leute auch. Während der Corona-Pandemie waren wir eine der ersten Sportarten, die wieder losgelegt haben. Als allen der Kopf explodiert ist, gab es wieder Formel-1-Rennen im Fernsehen.“

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