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Transfermarkt: Nach Haaland-Deal - Wo landen Lewandowski, Mbappé & Salah? Das große Stürmer-Domino!

Kommt es zum Stürmer-Domino?

Lewy-Ersatz? Mit diesen Toren verzückte Haller die Bundesliga

Der Transfer-Sommer 2022 wird heiß, denn mit Lewandowski, Mbappé und Salah haben drei der besten Angreifer ihre Zukunft noch nicht geklärt. Es könnte zum großen Stürmer-Domino kommen.

In diesem Sommer findet ausnahmsweise keine WM statt, da Gastgeber Katar diese erst im Winter 2022 abhalten wird.

Dafür aber steht ein spannender Transfer-Sommer bevor: Mit Robert Lewandowski (FC Bayern), Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain) und Mohamed Salah (FC Liverpool) haben drei der besten Angreifer der Welt ihre Zukunft noch nicht geklärt. Anders sieht es bei Erling Haaland (BVB) aus, dessen Wechsel zu Manchester City inzwischen in trockenen Tüchern ist.

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Wer wechselt zu welchem Top-Klub? Und wer kann Haaland und Co. ersetzen? SPORT1 gibt Aufschluss im möglichen großen Stürmer-Domino 2022!

„Kreative Lösung“ für Haaland-Nachfolge

„Der BVB führt momentan sehr viele Gespräche mit möglichen Kandidaten“, sagt SPORT1-Chefreporter Patrick Berger im Podcast „Die Dortmund-Woche“. „Karim Adeyemi ist nicht der Nachfolger von Haaland“, stellt Berger klar, „sondern der verspätete Sancho-Nachfolger. Man möchte nochmal nachlegen und einen echten Torjäger holen.“ Der BVB sucht „eine kreative Lösung, jemand, der nach Möglichkeit 19, 20 oder 21 Jahre alt ist und irgendwann wie Haaland explodiert.“

Zum einen wird ADAM HLOZEK (19/Sparta Prag/Vertragsende 2024) gehandelt. Nach SPORT1-Informationen hat Tschechiens größtes Sturm-Talent - elf Tore, 15 Assists in 43 Einsätzen - seinem Berater das Wechsel-Okay für diesen Sommer gegeben. „Hlozek soll 20 Millionen Euro Ablöse kosten“, verrät Berger.

Außerdem BENJAMIN SESKO (18/RB Salzburg/Vertragsende 2026). Für Salzburg kommt der 1,94-Meter-Hüne in 34 Pflichtspielen auf elf Tore und sieben Vorlagen. Sein Berater wurde beim 6:1-Sieg des BVB gegen Wolfsburg gesichtet. Nach SPORT1-Informationen wurden erste Gespräche geführt. Der 18-Jährige gilt als größtes Sturm-Talent im RB-Kosmos.

Haaland doch zu Bayern? So stehen die Chancen

Zum anderen HUGO EKITIKE (19/Stade Reims/Vertragsende 2024). Der 1,90-Meter-Mann erzielte in der laufenden Ligue-1-Saison neun Tore und gab drei Vorlagen (in 21 Spielen). Er ist definitiv auf dem BVB-Zettel. Nach SPORT1-Informationen wollen die Franzosen allerdings 35 Millionen Euro. Ekitike selbst liebäugelt, so ist aus seinem Umfeld zu hören, eher mit einem Wechsel in die Premier League als in die Bundesliga.

DARWIN NÚNEZ (22/Benfica Lissabon/Vertragsende 2025), den Manager Kehl im Champions-League-Match bei Ajax Amsterdam live im Stadion sah, befindet sich aber in einem höheren Regal als die am Anfang genannten Talente. Die Ausstiegsklausel des Uruguayers liegt bei 150 Millionen Euro.

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Mit dem Ex-Frankfurter SÉBASTIEN HALLER ist der BVB laut Spiegel „mit seinen Avancen schon so weit, dass beide Seiten inzwischen eine gemeinsame Zukunft bevorzugen“. SPORT1 kann bestätigen, dass der Angreifer von Ajax Amsterdam der Favorit der BVB-Bosse ist! Es gab bereits Gespräche.

Es gibt noch einen Haken: Bevor in einen neuen Mittelfstürmer investiert wird, muss verkauft werden.

FAZIT: In welche Richtung welcher Domino-Stein hier fällt, ist noch unklar - es deutet aber viel auf Haller hin.

Kylian Mbappé (Vertragsende 2022)

Der französische Weltmeister ist mit einem Marktwert von 160 Millionen Euro das größte Objekt der Begierde auf dem Transfermarkt.

Erstens, weil Mbappés Vertrag in Paris nach der Saison ausläuft und er somit ablösefrei zu haben ist, und zweitens, weil es mit seinen 167 Toren und 84 Vorlagen in 214 Einsätzen wohl kein besseres Empfehlungsschreiben auf den Tischen der Sportdirektoren geben wird.

Drittens: Der gute Mann ist erst 23 Jahre alt. Kein Wunder also, dass der Scheich-Klub nichts unversucht lässt, um ihn zu halten! Nach Informationen von Le Parisien bietet PSG dem Superstar bei einer Verlängerung ein Handgeld von 100 Millionen Euro und will Mbappés Gehalt wohl auf bis zu 50 Millionen Euro netto im Jahr anheben.

Diese Studentin hat Mbappé den Kopf verdreht

So viel kann der AS zufolge Real Madrid nicht bieten, doch die Königlichen sind der Traum-Klub des Franzosen und sollen ihm zugesichert haben, dass er 50 Prozent seiner Bildrechte behalten dürfe. Dadurch könnte er inklusive Gehalt bis zu 25 Millionen Euro im Jahr verdienen.

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In Frankreich machten vor wenigen Tagen Meldungen die Runde, Mbappé habe sich mit PSG auf einen neuen Vertrag geeinigt. Doch seine Mutter dementierte diese Meldung umgehend. Fayza Lamary sagte der Marca:. „Es ist völlig falsch, dass Kylian verlängert hat“, sagte sie noch am Abend.

In einem Statement erklärte die Mutter, die sich um Mbappés Belange abseits des Platzes kümmert: „Es gibt keine prinzipielle Einigung mit Paris Saint-Germain oder einem anderen Klub. Die Gespräche über Kylians Zukunft werden mit großer Gelassenheit fortgesetzt, um ihm die Möglichkeit zu geben, die beste Entscheidung im Sinne aller Beteiligten zu treffen.“

FAZIT: Mbappés Transfer zu Real wäre somit der zweite Domino-Stein.

MOHAMED SALAH (Vertragsende 2023)

Sportlich läuft es bei den Reds. Jürgen Klopps Truppe kann 2022 das Quadruple holen, auch wenn es mit der Meisterschaft schwierig wird. Doch hinter den Kulissen brodelt es! Seit dem vergangenen Dezember herrscht zwischen dem Klub und Salah Funkstille. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Der ägyptische Superstar will seinen 2023 auslaufenden Vertrag angeblich nur verlängern, wenn sein Gehalt von 12,5 auf 30 (!) Millionen Euro angehoben wird. Allerdings ist der LFC trotz prall gefüllter Kassen nicht bereit, die Gehaltsstrukturen weiter aufzureißen, obwohl Salah in dieser Saison wettbewerbsübergreifend wieder auf starke 30 Tore und 14 Assists kommt.

Liverpool biete laut Mirror „nur“ drei Millionen Euro mehr. Salah wolle allerdings erst dann an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn das neue Angebot mehr als deutlich aufgestockt wurde. Deshalb soll der 29-Jährige nun mit einem Wechsel zu PSG oder auch einem spanischen Klub liebäugeln, berichtet Daily Mail.

Laut Telegraph wollen die Reds einen ablösefreien Wechsel unbedingt vermeiden. Die Zeichen stehen also auf Verkauf 2022 oder Verlängerung. FAZIT: PSG könnte durch Mbappés Abgang Salah jeden (finanziellen) Wunsch von den Lippen ablesen und gleichzeitig die arabischen Fans mit dem „ägyptischen Pharao“ beglücken - der mögliche dritte Domino-Stein.

LAUTARO MARTÍNEZ (Vertragsende 2026)

Sofern Liverpool weiter im Konzert der Großen und um den Henkelpott mitspielen will, braucht es einen hochwertigen Ersatz für Salah. Dabei fällt immer wieder in der englischen und italienischen Presse der Name Lautaro Martínez.

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Der Mittelstürmer von Inter Mailand kommt von der Spielweise Salah am nächsten und kann ebenfalls im Drei-Mann-Sturm alle Positionen bekleiden. Mit 1,74 Meter ist der Argentinier wendig, trickreich und schnell, was zu Klopps Spielweise perfekt passt. Für die Nerazzurri erzielte der 24-Jährige in 132 Spielen bislang 54 Tore und legte 19 weitere auf.

Laut diversen Medienberichten sei Inter - wie zuletzt auch bei Lukaku - bei einem lukrativen Angebot bereit, den nächsten Top-Stürmer abzugeben. Von 70 Millionen Euro sei die Rede. FAZIT: Nach vier Jahren in Mailand ist Martínez bereit für den nächsten Karriereschritt - und Liverpool das perfekte Match. Damit würde der vierte Domino-Stein fallen.

GABRIEL JESUS (Vertragsende 2023)

Da Inter hochverschuldet ist - von 400 bis 600 Millionen Euro ist die Rede - sind große Sprünge auf dem Transfermarkt nicht möglich. Daher wird der italienische Meister mit Bedacht nach einem Lautaro-Ersatz fahnden. Und hier bringen Sun und Daily Mail mit Gabriel Jesus einen altbekannten Stürmer ins Spiel.

"Unglaublicher Mensch": Guardiola schwärmt von zukünftigen United-Coach

Schon vor seinem Wechsel zu Manchester City waren die Nerazzurri am Brasilianer dran, fünf Jahre später könnte es nun klappen, da Pep Guardiola auf den 25-Jährigen nicht immer setzt. Und wenn, dann kommt Jesus meist auf dem rechten Flügel, und nicht auf seiner Lieblingsposition im Sturmzentrum zum Zuge. Dort dürfte zudem nun Haaland gesetzt sein. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Zudem läuft sein Vertrag 2023 aus, sodass die Citizens ihn nur noch in diesem Sommer zu Geld machen können. FAZIT: 25 Tor-Beteiligungen in 37 Einsätzen wird sich ManCity aber etwas kosten lassen. Zwischen 30-40 Millionen Euro müsste Inter schon für Jesus auf den Tisch legen - also die Hälfte der Lautaro-Einnahmen. Trotzdem könnte es ein guter Deal für alle Seiten sein - Domino-Stein Nr. 5!

ROBERT LEWANDOWSKI (Vertragsende 2023)

In München ist es ähnlich spannend wie in Dortmund: Ende April trafen sich Bayern-Boss Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic mit Lewandowskis Berater Pini Zahavi in der bayerischen Landeshauptstadt.

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Der Weltfußballer hat noch Vertrag bis 2023. Salihamidzic hatte aber neulich erst ausgeschlossen, dass sie den 33-Jährigen bereits in diesem Sommer abgeben. Nach SPORT1-Informationen ist aber klar: Lewandowski will seinen Vertrag in München nicht verlängern! Das hat er den Bossen bereits mitgeteilt.

Macht der Pole schon im Sommer den Abflug aus München? Nach SPORT1-Informationen alles andere als unrealistisch! Schließlich sah sein Karriereplan vor, nach seiner Bundesliga-Zeit in der spanischen Liga zu spielen. Mit und bei den Bayern hat Lewy zudem alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Nach SPORT1-Informationen ist der FC Barcelona sein Wunschziel.

Die Münchner würden einem Transfer allerdings nur zustimmen, wenn sie einen passenden Ersatz für den polnischen Nationalstürmer an der Angel hätten. Das ist bis dato nicht der Fall. Aus Bayern-Kreisen heißt es, dass die Bosse zur Not auch ins letzte Vertragsjahr mit dem Polen gehen und einen ablösefreien Abgang im kommenden Jahr in Kauf nehmen würden.

Klar ist: Die Bayern wollen sich sportlich auf keinen Fall verschlechtern, falls es tatsächlich zu einem Lewandowski-Abschied kommt. FAZIT: Noch steht also auch dieser Domino-Stein, wenn auch sehr wackelig. Doch wenn einer fällt, dann fallen auch weitere. So müsste bei Barca beispielsweise mindestens ein Star im üppig besetzten Angriff für Lewandowski Platz machen.

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