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NBA-Star Nikola Jokic holt MVP-Award mit Pferd ab - historische USA-Schlappe

Historische Wahl beim NBA-MVP

Jokic, der Cola-Junkie: "Ich liebe einfach alles daran!"

Nikola Jokic räumt erneut den Titel als wertvollster NBA-Spieler ab. Sein Auftritt bei der Verkündung des Sieges ist jetzt schon legendär.

Historische MVP-Wahl in der NBA - mit ihrer Pferde-Feier!

Nikola Jokic ist erneut zum Most Valuable Player gewählt worden und sorgt damit für eine historische Schlappe für die USA!

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Noch nie in der Geschichte der besten Basketballliga der Welt gab es vier Mal in Serie einen MVP, der nicht aus den USA kommt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Der Serbe von den Denver Nuggets sahnte den Award zum zweiten Mal in Serie ab, zuvor war der Grieche Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) 2019 und 2020 ebenfalls Back-to-back-MVP geworden.

Damit verbesserten die „Internationals“ ihre Rekordserie. Steve Nash (Kanada, Phoenix Suns) hatte 2005 und 2006 die MVP-Trophäe geholt, bevor 2007 der spätere Meisterheld Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt wurde.

Letzter Preisträger aus den USA war Russell Westbrook 2017. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Jokic holt MVP-Award mit Pferd ab

Doch historische Dimension war bei Weitem nicht das Kurioseste an der MVP-Wahl. Denn Jokic holte sich den Award mit einem Pferd ab!

Zur Übergabe des Awards in seiner Heimat Serbien fuhr der 2,11-Meter-Riese mit einer Ein-Mann-Kutsche und einem Pferd vor.

Mit serbischer Musik im Hintergrund ließ sich Jokic dann auf einem Gehöft von seinen Kumpels feiern.

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Auch das Siegerinterview absolvierte der Serbe einfach vor dem Stall in seiner Heimat.

Jokic sticht Embiid und Antetokounmpo aus

Der Nuggets-Center setzte sich in diesem Jahr in der Abstimmung der Medienvertreter mit 875 Punkten vor Joel Embiid (706 Punkte) und Antetokounmpo (595) durch. Damit werden die ersten drei Plätze von internationalen Spielern belegt (Serbien, Kamerun, Griechenland). Als erster Amerikaner liegt Devin Booker auf Platz 4.

Der Leader der Nuggets schied mit seinem Team in der ersten Runde der Playoffs (1:4 gegen die Golden State Warriors) aus. Der Serbe erzielte in der Regular Season durchschnittlich 27,1 Punkte und 13,8 Rebounds pro Spiel und steigerte seine Statistiken damit noch einmal im Vergleich zur Vorsaison.

Der 27-Jährige schaffte es darüber hinaus als erster Spieler in der Geschichte der NBA, die Marken von 2.000 Punkten, 1.000 Rebounds und 500 Assists in einer Spielzeit zu knacken. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

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