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Tennis, Masters: Zverev nach Arbeitssieg im Achtelfinale in Rom

Zverev von Kritik genervt

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Alexander Zverev steht im Achtelfinale vom Tennis-Masters in Rom. Der Deutsche tut sich schwer gegen den Argentinier Sebastian Baez.

Alexander Zverev war ein bisschen genervt.

„Das ist immer alles so negativ“, sagte der Weltranglistendritte: „Ich fühle mich gut auf dem Platz und bin mit meiner Leistung zufrieden.“

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Sky-Reporter Florian Bauer hatte Zverev gefragt, woran dieser denn jetzt schrauben müsse, um sein Spiel zu optimieren, doch Zverev selbst sieht da offenbar keinen allzu großen Handlungsbedarf. (NEWS: Alles zur ATP)

Dabei war der 25-Jährige im Spiel gegen den vier Jahre jüngeren Argentinier Sebastian Baez alles andere als auf der Höhe seines Könnens.

Nach Alcaraz-Fiasko: Zverev mit starker Antwort

Drei Tage nach seiner deutlichen Niederlage gegen Spaniens Shootingstar Carlos Alcaraz im Finale von Madrid präsentierte sich Zverev in seinem ersten Match beim Masters im Foro Italico keinesfalls in Bestform. Ohne seinen verlässlichen ersten Aufschlag und die gute Vorhand wäre es für ihn gegen den wieselflinken Baez schwer geworden.

„Ich komme aus Madrid, aus 800 m Höhe“, erklärte er bei Sky, „und spiele mein erstes Match hier in Rom auf dem Centre Court. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied.“ Für Baez, der durch die Qualifikation musste, sei es „schon das vierte Match auf diesem langsamen Belag“ gewesen, „er war besser an die Bedingungen gewöhnt“. (SERVICE: ATP-Kalender)

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Und dann führte Zverev auch nochmal an, dass es der allgemeinen körperlichen Frische nicht gerade zuträglich sei, „wenn man in Madrid nachts um eins auf den Platz musste und hier plötzlich morgens um elf Uhr spielt“.

Alles gut und schön, Tatsache bleibt, dass der Olympiasieger deutlich zulegen muss, will er bei den anstehenden French Open in Paris (22. Mai bis 5. Juni) auch nur in die Nähe des ersehnten ersten Grand-Slam-Titels kommen. In Rom heißt sein nächster Gegner Alex de Minaur (Australien), nicht gerade ein Spezialist auf der roten Asche. (SERVICE: ATP-Weltrangliste)

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Zverev mit dem entscheidenden Break

Als großer Experte auf diesem Belag entpuppte sich Zverev im Match gegen Baez allerdings auch nicht unbedingt. „Der erste Satz war enorm wichtig“, sagte der gebürtige Hamburger nach dem Match: „Insgesamt bin ich aber zufrieden, wie ich gespielt habe. Ich habe nichts falsch gemacht.“

Baez, 28 Zentimeter kleiner als Zverev, gestattete dem Deutschen in seinen ersten fünf Aufschlagspielen nur einen einzigen Return-Punkt, ehe sein Service ausgerechnet im Tiebreak an Konstanz verlor. Immerhin glich der Argentinier noch eine 6:2-Führung von Zverev aus, ehe der gebürtige Hamburger die letzten beiden Punkte zum 8:6 im Tiebreak machte.

Im zweiten Durchgang hatte Zverev ebenfalls große Probleme mit seinem Gegner und seinem eigenen Spiel, doch letztlich gelang dem gebürtigen Hamburger im achten Spiel endlich das Break zum 5:3. Nach 1:29 Stunden verwandelte Zverev schließlich seinen ersten Matchball.