Anzeige

ARD-Reporter Lufen in Peking-Quarantäne: "Ein mulmiges Gefühl"

Isolation in Peking: „Ein mulmiges Gefühl“

Lufen hat im Quarantänehotel ein mulmiges Gefühl

Lufen hat im Quarantänehotel ein mulmiges Gefühl © FIRO/FIRO/SID

Lufen ist eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking vor Ort positiv auf Corona getestet und in ein Quarantäne-Hotel gebracht worden.

ARD-Reporter Claus Lufen ist eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking vor Ort positiv auf Corona getestet und in ein Quarantäne-Hotel gebracht worden. „Ich habe alles getan, was möglich ist und gefordert wird. Trotzdem war der Test nach meiner Ankunft positiv“, sagte Lufen der Sportschau in einem Video-Interview.

Es gebe "trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und der Bedingungen, die man erfüllen muss, eine gehörige Lücke, die nicht zu verhindern ist", so Lufen. Allein sei er in seiner misslichen Lage nicht: "Ich habe das Gefühl, dass stündlich ein, zwei neue Menschen in meinem Hotel dazu kommen. Es ist im Moment eine sehr kritische Situation."

Anzeige

Die Verantwortlichen in China seien freundlich. "Aber natürlich kommt man sich sehr belämmert vor, da man nur mit Ganzkörperanzügen zu tun hat", sagte der 55-Jährige. Er habe ein "absolut mulmiges Gefühl". Lufen rechnet damit, dass er mindestens fünf bis sieben Tage in dem 15 Quadratmeter großen Zimmer bleiben muss. Die Winterspiele beginnen am kommenden Freitag.

Die beiden erforderlichen PCR-Tests vor der Abreise aus Deutschland waren bei Lufen negativ ausgefallen. Ebenso ein weiterer PCR- und ein Schnelltest, die er zusätzlich vor dem Abflug gemacht hatte.

Alles zu den Olympischen Spielen 2022 bei SPORT1: