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Gislason über Wolff-Entscheidung: "Wusste schon lange, dass er nicht anfängt"

Gislason über Wolff-Entscheidung: „Wusste schon lange, dass er nicht anfängt“

Gislason spricht über seine Torhüter-Entscheidung

Gislason spricht über seine Torhüter-Entscheidung © AFP/SID/DANIEL LEAL

Alfred Gislason hat die Bedeutung seiner Torhüter-Entscheidung für Till Klimpke zu Beginn des ersten EM-Spiels gegen Belarus heruntergespielt.

Bundestrainer Alfred Gislason hat die Bedeutung seiner Torhüter-Entscheidung für Till Klimpke und gegen Andreas Wolff zu Beginn des ersten EM-Spiels gegen Belarus (33:29) heruntergespielt. „Andi wusste schon sehr lange, dass er nicht anfangen wird, sondern Till“, sagte der Isländer nach dem erfolgreichen Turnierstart.

Gislason hatte zu Beginn der Partie gegen den wohl schwersten deutschen Gruppengegner überraschend Turnierdebütant Klimke von der HSG Wetzlar gegenüber Wolff bevorzugt. Doch der Plan ging nicht auf: Der 23-Jährige bekam in den ersten zehn Minuten keine Hand an den Ball, beim Stand von 2:7 (10.) brachte Gislason den erfahrenen Wolff ins Spiel.

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"Es kann natürlich schiefgehen in der Anfangsphase. Ich hatte aber lieber Andi in der Hinterhand als einen unerfahrenen Jungen. Till hat viel Talent und wird auch seine Klasse zeigen", prognostizierte Gislason und fügte erklärend an: "In Kiel kam Andi in unserem letzten gemeinsamen Jahr immer viel besser von der Bank."

Wolff hielt nach seiner Einwechselung zwar sofort den ersten Ball, gut ins Spiel fand aber auch der 30-Jährige nicht. Nach der Pause steigerte sich der Torhüter des polnischen Topklubs Vive Kielce etwas - so wie die deutsche Abwehr.

Wer gegen Österreich am Sonntag (18.00 Uhr/ARD) beim Anwurf im deutschen Tor steht, ließ Gislason offen. Das letzte Vorrundenspiel bestreitet Deutschland am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) gegen Polen.