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Premier League: Manchester Uniteds Cristiano Ronaldo verteidigt Ralf Rangnick

Ronaldo springt Rangnick zur Seite

Rangnick: "Ich wusste, dass es ein schwieriger Job wird"

Cristiano Ronaldo hat sich zur sportlichen Situation bei Manchester United geäußert. Neben einer Kampfansage an die Konkurrenz gibt es auch Lob für Trainer Ralf Rangnick.

Es sind derzeit keine einfachen Zeiten für Ralf Rangnick bei Manchester United.

Obwohl sich die Zwischenbilanz des United-Managers mit zehn Punkten aus den ersten fünf Premier-League-Partien und dem Erreichen der vierten Runde im FA-Cup nicht schlecht liest, musste sich der ehemalige Leipziger nach seiner ersten Niederlage bei den Wolverhampton Wanderers viel Kritik gefallen lassen, unter anderem von United-Legende Paul Scholes.

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Ronaldo stellt sich vor Rangnick

Nachdem sich der 63-Jährige zuletzt selbst gegen die Vorwürfe wehrte, sprang ihm nun auch sein Stürmer-Star Cristiano Ronaldo zur Seite. (Alle News und Hintergründe zur Premier League)

United-Ikone teilt gegen Rangnick aus

„Seit er hier ist, hat er viele Dinge verändert“, erklärte der Portugiese bei Sky Sports und forderte Geduld mit dem deutschen Manager: „Es braucht Zeit, um seine Ideen an die Spieler weiterzugeben. Ich glaube, dass er einen guten Job machen wird. Wir wissen, dass wir nicht unser bestes Level spielen, aber wir haben noch viele Spiele, um uns zu verbessern.“

Vieles sei schon verbessert worden, für einen Trainer sei es aber nicht einfach, auf die Schnelle die Mentalität und den Spielstil einer ganzen Mannschaft zu verändern, betonte der 36-Jährige.

Cristiano Ronaldo fordert Top-Mentalität von Spielern

Stattdessen nahm der fünffache Weltfußballer des Jahres sich und seine Teamkameraden in die Pflicht: „Was ich sagen kann ist, dass wir es besser machen können, wir alle. Ich bin hier, um zu versuchen, zu gewinnen und zu bestehen.“

Rangnick kritisiert eigene Leistung: Das muss sich bei United ändern

Dabei machte der Sommer-Neuzugang auch klar, dass der derzeitige Platz sieben in der Premier League nicht der Anspruch von Manchester United sein könne.

„Ich akzeptiere nicht, dass unser Anspruch geringer sein soll, als in die Top Drei zu wollen. Ich denke, um gute Dinge aufzubauen, muss man manchmal ein paar Dinge zerstören“, so Ronaldo, der mit seinem Team einen neuen Geist beschwören will.

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Grund zum Optimismus dürfte dabei der Spielplan sein: Mit Aston Villa, die man jüngst aus dem FA-Cup warf, Brentford, Burnley, Southampton und Leeds warten in fünf der nächsten sechs Premier-League-Partien Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Premier League)

Zwischendurch spielt der englische Rekordmeister noch gegen das Überraschungsteam aus West Ham und im FA-Cup gegen Middlesbrough, ehe am 23. Februar das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid ansteht.