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Formel 1: Verstappen oder Hamilton Weltmeister? Red Bull und Mercedes im Reifen-Duell in Abu Dhabi

Riskanter Reifenpoker entscheidet die WM!

Die Entscheidung in der Formel1: Alle Infos im AvD Motor & Sport Magazin

Max Verstappen startet beim Saisonfinale in Abu Dhabi vor WM-Rivale Lewis Hamilton von der Pole. Das Rennen wird zum Psycho- und Reifenpoker. Mercedes sieht sich im Vorteil, doch Hamilton droht Gefahr beim Start.

Den ersten Schlagabtausch beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi haben Red Bull und Max Verstappen für sich entschieden.

Mit einer Zauberrunde hat der Niederländer seinen britischen Kontrahenten Lewis Hamilton überrascht. Nach den Trainings galt der Champion im Mercedes eigentlich als Favorit. (Rennen am Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER)

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Doch Pole Nummer zehn im Jahr 2021 war ein Ausrufezeichen seines jungen Herausforderers.

„Wir sind richtig zufrieden“, strahlt Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko. „Wir haben Max gesagt, er soll eine Quali-Performance wie in Jeddah hinlegen. Das hat er gemacht.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Max Verstappen muss auf Medium-Reifen starten

So schön, so gut. Doch was ist die Pole Position wert?

Hintergrund: Der Niederländer startet nach einem Verbremser auf den mittelharten gelben Reifen mit der roten Mischung von Pirelli, dem weichsten aller drei verfügbaren Kautschuk-Cocktails. Die Medium-Pneus kann er abschreiben.

Ist der Erfolg im Qualifying deshalb ein Pyrrhussieg oder die perfekte Voraussetzung für die Fahrt zum Titel? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Schumacher kritisiert Verstappen: "Muss cleverer sein"

Fakt ist: Der Softreifen hat den Vorteil, dass er auf einer Runde schneller ist - Pirelli spricht in Abu Dhabi von circa 0,4 Sekunden pro Runde. Er bietet auch mehr Haftung beim Start als die mittlere, gelbe Mischung, mit der Lewis Hamilton losfährt. Aber er baut auch früher ab.

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Mercedes hofft: Red-Bull-Strategie ist „suboptimal“

Ein wesentlich früherer Boxenstopp von Verstappen ist deshalb wahrscheinlich. So früh, dass der Red Bull-Star nach seinem ersten Stopp sogar in den Verkehr kommen und Zeit verlieren könnte. Genau das gibt Mercedes Hoffnung. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Wolff: „Von der Strategie her ist Red Bull suboptimal unterwegs, nach sieben bis acht Runden wird der Reifen einbrechen, außer Max managt ihn super. Dann könnten wir aber auch auf einen aggressiven Undercut gehen. Wir werden jetzt über Nacht alle möglichen Programme und Algorithmen durchspielen, um zu sehen, was da rauskommt. Ich bin aber auch ein bisschen besorgt, weil ihre Longruns am Freitag viel besser waren.“

Die Kernfrage, die man selbst bei Red Bull noch nicht ganz beantworten kann, heißt also: Ab welcher Runde dreht sich der Reifenpoker zu Gunsten von Hamilton?

„Unsere Reifenwahl engt die Möglichkeiten der Strategie ein“, gibt Marko zu.

Frauen, Autos, Hunde - Hamilton und Verstappen im Privatduell

Red Bull denkt über Zwei-Stopp-Strategie nach

SPORT1 erfuhr: Während Mercedes plant, nur einmal in die Box zum Reifenwechsel zu kommen, lässt sich Red Bull die Möglichkeit offen, zweimal zu stoppen (beispielsweise mit der Reifen-Reihenfolge Rot-Weiß-Rot).

Etwa 24 Sekunden verliert man in Abu Dhabi mit der Ein- und Ausfahrt bei einem Reifenwechsel. Das wäre die Zeit, die Verstappen dann mit frischeren Walzen gutmachen müsste, falls Hamilton direkt hinter ihm liegt, wenn er stoppt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Sogar Wolff räumt ein: „Die Zwei-Stopp-Strategie ist eine Variante, wenn du glaubst, dass du richtig attackieren kannst.“

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Marko prognostiziert bei SPORT1 deshalb: „Man muss schauen, wie der Start verläuft und wie lange Max schnell fahren kann, wenn er in Führung liegt. Wir sind da noch offen.“

Sieben WM-Titel - und noch immer nicht satt: Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Fahrer seit Michael Schumacher und arbeitet noch daran, mit Titel Nummer 8 auch Schumi zu übertrumpfen. SPORT1 zeigt Hamiltons Karriere in Bildern
Sieben WM-Titel - und noch immer nicht satt: Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Fahrer seit Michael Schumacher und arbeitet noch daran, mit Titel Nummer 8 auch Schumi zu übertrumpfen. SPORT1 zeigt Hamiltons Karriere in Bildern © Getty Images
1993: Früh übt sich - Hamilton beginnt im Alter von acht Jahren mit dem Kartsport und deutet sein Talent mit zahlreichen Siegen an. Als er zwei Jahre später McLaren-Boss Ron Dennis trifft, sagt er ihm, dass er später gerne für dessen Team fahren wolle © imago
2000: In der Kartserie Formula 1 fahren Hamilton und Nico Rosberg erfolgreich für das Team MBM.com © twitter
2001: Während dieser Zeit entsteht eine lang anhaltende Freundschaft, die sich später in der Formel 1 zu einer großen Rivalität entwickelt © twitter
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2003: Hamiltons Karriere im Formelsport ist in vollem Gange. Nach einem zweiten Platz 2002 holt er ein Jahr später die Meisterschaft für Manor Motorsport in der britischen Formel Renault © imago
2004: Die Wege von Rosberg und Hamilton kreuzen sich erneut, als der Brite in die Formel-3-Euroserie wechselt. Wie Rosberg schafft auch der Brite gleich im ersten Jahr einen Rennsieg. Er landet in der Gesamtwertung als Fünfter schließlich hinter dem Deutschen © imago
2005: Ein Jahr später fährt Hamilton mit Adrian Sutil, zu dem er lange eine Freundschaft pflegt, bei ASM Formule 3. Das ändert sich, als Hamilton vor Gericht gegen Sutil nicht als Zeuge erscheint und dieser ihn daraufhin als "Feigling" beschimpft. Hamilton gewinnt im gleichen Jahr den Titel vor Sutil © imago
2006: Hamilton steigt ein Jahr nach Rosberg in die GP2-Serie ein und übernimmt dabei das Cockpit des Deutschen, der 2006 in die Formel 1 wechselt. Hamilton stellt seine Klasse unter Beweis und holt auf Anhieb den WM-Titel in der Nachwuchsserie der Formel 1 © Getty Images
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2006: Heute ist Hamilton Mr. Cool in der Boxengasse. Damals kommt er als Fahrer des Teams ART Grand Prix in der GP2 Serie noch ganz schüchtern und mit Löckchen daher © Imago
2007: Hamilton hat mehr Glück als Rosberg und wird direkt vom Spitzenteam McLaren verpflichtet. In seinem ersten F1-Rennen rast er sensationell auf das Podest. Danach liefert sich der Brite mit Teamkollege Fernando Alonso im weiteren Saisonverlauf einen harten Zweikampf © Getty Images
2007: Beim GP von Kanada fährt Hamilton im ersten Jahr prompt zum ersten F1-Sieg. In den beiden letzten Rennen verspielt er aufgrund von Fahrfehlern aber den Titel und wird Vizeweltmeister hinter Ferrari-Pilot Räikkönen. Dennoch ist es eine großartige Leistung für einen Rookie, da er auch vor seinem Teamkollegen Alonso rangiert © Getty Images
2007: Mit ein Grund für Hamiltons Aufschwung: Nicole Scherzinger. Der damals 25-Jährige und die sieben Jahre ältere Sängerin der Pussycat Dolls gehen eine feste Bindung ein © Getty Images
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2008: Für den Briten läuft es ein Jahr später noch besser. In einem der spannendsten Saisonfinals aller Zeiten überholt Hamilton Toyota-Pilot Timo Glock zwei Kurven vor dem Ende und wird dadurch noch Weltmeister vor dem Ferrari-Piloten Felipe Massa © Getty Images
2008: Als er erstmals Weltmeister wird, ist Hamilton noch immer gänzlich ohne Tattoos unterwegs. Die Haare dagegen sind schon um einiges kürzer geworden © dpa
2009: Im nächsten Jahr läuft es weniger rund. Hamilton wird nur WM-Fünfter, während sich Jenson Button den Titel schnappt. Der Brite wird ein Jahr später neuer Teamkollege von Hamilton © Getty Images
2010: Nach acht Podestplätzen hat Hamilton beim Saisonfinale noch eine theoretische Chance auf den Titel, doch am Ende triumphiert zum ersten Mal Sebastian Vettel im Red Bull © Getty Images
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2011 belegt Hamilton den fünften Platz in der Weltmeisterschaft. Mit 227 zu 270 Punkten unterliegt er Button, der Vizeweltmeister wird, im teaminternen Duell. Damit ist er erstmals in seiner Formel-1-Karriere einem Teamkollegen in der Gesamtwertung unterlegen © Getty Images
2012: Für Hamilton endet ein Jahr später mit Platz vier in der Gesamtwertung seine sechsjährige Beziehung mit McLaren. Beim vorletzten Saisonrennen in Austin schenkt er seinen Mechanikern und Bossen zum Abschied noch einmal einen Sieg © Getty Images
2012: Zu diesem Zeitpunkt sind bei Hamilton - hier im Gespräch mit McLaren-Teamkollege Jenson Button - bereits die ersten Tattoos auf seinem Unterarm zu sehen © Getty Images
2013: Nach 13 Jahren sind Hamilton und Rosberg wieder vereint. Mercedes gelingt direkt ein deutlicher Sprung nach vorne, wenngleich Red Bull noch weit voraus ist. In Siegen hat Rosberg mit 2:1 die Nase vorn, in der Gesamtwertung liegt aber Hamilton knapp vor seinem deutschen Kumpel aus Jugendtagen © Getty Images
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2013: Seine Liebe für Tattoos lässt ihn nicht los. Immer mehr finden den Weg auf seinen Körper © instagram.com/LewisHamilton
2014: Mit überlegenen Autos kämpfen Hamilton und Rosberg in fast jedem Rennen um den Sieg. Dieser Erfolg hat auch seine Schattenseite - ihre Freundschaft leidet darunter. Nach dem Qualifying von Monaco, bei dem ein vermeintlicher Fahrfehler Rosbergs dem Briten die mögliche Pole kostet, kippt die Stimmung in offene Ablehnung © Getty Images
2014: Höhepunkt des Duells ist der Unfall in Spa. Dort schlitzt Rosberg mit dem Frontflügel Hamiltons Hinterreifen auf. Das Mercedes-Team macht Rosberg für die Kollision verantwortlich. Es ist der Beginn verbaler Scharmützel. So stellt Hamilton in Frage, ob Rosberg, der in Monaco lebt, ein wahrer Deutscher sei - am Ende gewinnt der Brite seinen zweiten WM-Titel vor Rosberg © Getty Images
Eine der ersten Gratulantinnen ist Freundin Nicole Scherzinger. Sieben Jahre hat die Beziehung gehalten, doch noch 2014 ist nach mehreren Trennungen und Wiedervereinigungen endgültig Schluss © Getty Images
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2014: Hamilton spielt immer wieder mit seinem Gangster-Image. Auch eine dicke Goldkette, die er vor jedem Rennen durch die Boxengasse trägt, gehört mittlerweile zum Markenzeichen des Briten © Getty Images
2015: Auch in dieser Saison gibt es Zwistigkeiten zwischen den beiden, wenngleich sie zumindest einen Crash auf der Strecke vermeiden. In Austin pfeffert Rosberg nach dem Rennen wütend eine Mütze in Richtung Hamilton, da er sauer über dessen hartes Manöver am Start war. Hamilton lässt sich nicht beeindrucken und gewinnt zum zweiten Mal in Folge die WM © Imago
2015: Für die Rennen vielleicht nicht optimal, aber in den Rennpausen und den trainingsfreien Tagen mag es Hamilton dann auch auf dem Kopf kreativ © https://instagram.com/p/7GGqZoL015/?taken-by=lewishamilton
2015: Etwas tiefer treibt seit kurzem ein Adler sein Unwesen. "Der geborene Anführer", wie Hamilton schreibt, ziert die rechte Seite seines Halses © https://instagram.com/p/7GGqZoL015/?taken-by=lewishamilton
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2016: In diesem Jahr wendet sich das Blatt. Rosberg gewinnt die ersten vier Rennen, während Hamilton oft mit technischen Problemen zu kämpfen hat. Umso ehrgeiziger reist Hamilton nach Barcelona an und versucht mit einem harten Manöver nach dem Start Rosberg zu überholen. Der Deutsche zieht diesmal jedoch nicht zurück und so fliegen beide ab © Imago
2016: Mercedes lässt die beiden dennoch weiter voll gegeneinander fahren, was sich in Spielberg rächt. Dort kollidieren Hamilton und Rosberg nach einem Überholversuch des Briten in der letzten Runde. Während Hamilton danach locker zum Sieg fährt, rettet Rosberg sich mit einem sichtlich beschädigten Auto noch auf Rang vier ins Ziel © twitter.com/f1
2016: Rosberg sieht die Schuld am Crash bei Hamilton, da dieser in ihn hineingelenkt hätte. Es ist das nächste Kapitel in der Geschichte "Wie aus Freunden erbitterte Rivalen wurden" - am Saisonende gewinnt aber der Deutsche seinen ersten WM-Titel mit fünf Punkten Vorsprung auf Hamilton © Getty Images
2017: Hamilton hat es geschafft: In Mexiko krönt sich der Mercedes-Pilot zum vierten Mal zum Formel-1-Champion. Dabei sieht es über lange Zeit nicht gut aus, denn Vettel macht dem Briten das Leben sehr schwer. Rosberg hat zu diesem Zeitpunkt seine Karriere bereits beendet © Getty Images
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2017: Ausgerechnet beim Auswärtsspiel in Italien fährt Mercedes einen hochüberlegenen Doppelsieg ein. Mit über einer halben Minute Rückstand auf Sieger Hamilton muss sich Vettel mit Rang drei begnügen. Danach ist der Brite erstmals alleiniger WM-Spitzenreiter © Getty Images
2017: Das Rennen in Singapur bringt die Vorentscheidung im Titelkampf. Ausgerechnet auf der Ferrari-Strecke feiert Hamilton einen unverhofften Sieg, während Vettel leer ausgeht. Von der Pole startend verursacht Vettel einen Crash mit Räikkönen und Verstappen. Nutznießer ist Hamilton © Getty Images
2017: In Japan verteidigt Hamilton sich verbissen gegen die Angriffe von Verstappen und schnappt sich den Sieg. Da Vettel wegen einer Zündkerze ausscheidet, ist die endgültige Vorentscheidung im Titelkampf gefallen © Getty Images
2017: In Austin gewinnt Hamilton knapp vor Vettel und muss so in Mexiko nur noch Fünfter werden, um seinen vierten WM-Titel zu gewinnen. Da der Heppenheimer aber weder siegt noch Zweiter wird, um die Vorentscheidung zu vertagen, reicht dem Briten ein neunter Platz: Hamilton ist zum vierten Mal Formel-1-Champion © Getty Images
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2018: Die Saison beginnt alles andere als nach Wunsch für Hamilton. In den ersten drei Rennen fährt der Brite hinterher, während Vettel gleich zweimal triumphiert. Hamilton meldet sich mit zwei Siegen zurück, doch als die Formel 1 auf die Sommerpause zusteuert, wird klar, dass Ferrari das schnellere Auto hat © Getty Images
2018: In Baku zeigte sich der für seinen extravaganten Style bekannte Engländer im Fahrerlager mit fein geflochtenen Zöpfchen © dpa picture alliance
2018: Am Tag nach seinem ersten Saisonsieg öffnete Hamilton die Zöpfchen wieder. Mit dem Ergebnis, dass seine Haare in alle Himmelsrichtungen abstehen © Instagram/lewishamilton
2018: Es folgt der Wendepunkt der Saison in Hockenheim: Während Vettel in Führung liegend sein Auto wegwirft, staubt Hamilton nach einer großartigen Leistung den Sieg ab und zieht nach der Sommerpause - auch aufgrund weiterer Patzer von Ferrari und Vettel - uneinholbar davon © Getty Images
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2018: Im drittletzten Saisonrennen in Mexiko ist es schließlich so weit. Ein vierter Platz reicht Hamilton, um seinen fünften WM-Titel perfekt zu machen. Der Mercedes-Pilot zieht so mit der Legende Juan Manuel Fangio gleich. Nur Michael Schumacher (sieben Titel) liegt noch vor ihm © Getty Images
2018: Ob Hamilton Schumachers Rekord knacken wird? Hamilton: "Ob ich die Chance habe, mehr zu gewinnen oder nicht, wer weiß? Ich werde alles dafür geben, aber ich denke nur Schritt für Schritt. Es ist noch ein weiter Weg, aber ich bin noch ein paar Jahre hier." © Getty Images
2019: Die Saison beginnt deutlich besser als 2018. Hamilton zeigt von Beginn an, dass der Titel nur über ihn führt. Ferrari kommt viel zu spät in Fahrt, weshalb sein einziger Konkurrent um den Titel Valtteri Bottas ist, dessen Rückstand nach starkem Beginn aber schnell anwächst © Getty Images
2019: Während Hamilton seinen Vorsprung in der WM ausbaut, sorgt sein Boss Toto Wolff für Aufsehen, als er über die Möglichkeit eines Fahrer-Tausches zwischen dem Briten und Vettel spricht. Monate später stellt Hamilton aber klar, dass er bis zum Karriereende bei Mercedes bleiben will © Getty Images
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2019: Im Mai erhält Hamilton die traurige Nachricht, dass F1-Ikone Niki Lauda verstorben ist. Dem Österreicher hat Hamilton laut eigener Aussage den Großteil seiner Titel zu verdanken. Lauda hätte dafür gesorgt, dass Hamilton sich den Silberpfeilen angeschlossen hat © Getty Images
2019: Hamilton ist fortan noch fokussierter und widmet seine Siege immer wieder Lauda. Sein Vorsprung in der WM wird größer und größer. Titel Nummer 6 scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, auch wenn Ferrari sich nach der Sommerpause deutlich verbessert zeigt © Getty Images
2019: Im Oktober schockte Hamilton seine Fans mit einem düsteren Instagram-Post: "Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade danach, alles hinzuwerfen. Komplett runterzufahren. Die Welt ist ein kaputter Ort." Beendet er etwa seine Karriere? Nein. Hamilton, der sich seit 2017 vegan ernäht, wollte offenbar nur wachrütteln © Getty Images
2019: Beim Großen Preis der USA im texanischen Austin schlägt dann für Hamilton die große Stunde. Ein zweiter Platz hinter Teamkollege Valtteri Bottas reicht dem Briten, um sich zum neuen alten Weltmeister zu krönen © Getty Images
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2019: Zu diesem Zeitpunkt fehlt dem Silberpfeil-Pilot nur noch ein Triumph, um mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher gleich zu ziehen. Seinen sechsten Erfolg feiert der Brite ausgelassen © Getty Images
2020: Die Saison 2020 beginnt für Hamilton und die gesamte Formel 1 mit einem großen Rückschlag. Aufgrund der rapiden Verbreitung des Coronavirus' wird das erste Rennen in Australien kurzfristig abgesagt. Vier Monate ohne Racing sollten folgen, bevor am 5. Juli in Österreich die Saison eröffnet wurde. © Imago
2020: Als einziger dunkelhäutiger Fahrer im Feld führt Hamilton die "Black-Lives-Matter"-Bewegung an. Per Kniefall und erhobener Faust setzt er ein Zeichen gegen Polizeigewalt und die systematische Diskriminierung von Schwarzen in den USA. Die Saison dominiert er derweil nach Belieben © Getty Images
2020: Am 15. November ist es soweit. Beim Türkei-GP feiert Hamilton drei Rennen vor Saisonende seinen siebten WM-Titel und zieht mit F1-Ikone Schumacher gleich. Unter schwierigen Bedingungen behält der 35-Jährige die Nerven und siegt trotz Startplatz 6. Es ist sein zehnter Saisonsieg im 14. Rennen © Getty Images
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2021: Nach der Saison 2020 läuft der Vertrag von Hamilton bei Mercedes aus. Die Verhandlungen ziehen sich bis Februar 2021, dann setzt er eine Unterschrift unter einen neuen Kontrakt bei dem Rennstall. Das erste Rennen der Saison 2021 gewinnt er in Bahrain. Danach entwickelt sich ein aufregender Zweikampf mit Max Verstappen © Imago
2021: Im dramatischen Formel-1-Finale 2021 muss Hamilton die vielleicht bitterste Enttäuschungen seiner Karriere hinnehmen. Lange sieht es nach einem Erfolg für den Engländer aus, doch dann wendet sich durch ein Safety-Car das Blatt. Verstappen überholt Hamilton in der letzten Runde und ist zum ersten Mal Weltmeister © Imago
2021: Am 15. Dezember wird Hamilton von Prinz Charles in Schloss Windsor zum Ritter geschlagen. Mit dabei ist bei der Zeremonie auch seine Mutter © Imago

Lewis Hamilton droht Gefahr von Norris und Pérez

Die Hoffnungen liegen dabei auch auf McLaren-Pilot Lando Norris und Verstappens Teamkollege Sergio Pérez, die von Platz drei und vier ins Rennen gehen und ebenso wie der Niederländer mit der roten Reifenvariante starten werden.

Marko: „Es könnte für beide möglich sein, Hamilton beim Start zu überholen.“

Trotz des Risikos mit der Reifenwahl ist Marko guter Dinge: „Ich denke, wir haben das Richtige gemacht. Es ist einfacher, wenn man vorne das Tempo bestimmen kann, als wenn man jagen muss.“

Und er sieht auch einen psychologischen Vorteil bei Verstappen: „Ich glaube, Hamilton und Mercedes haben mit der Polle gerechnet. Die Superrunde von Max hat sie überrascht. Sie werden jetzt ins Grübeln kommen.“

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