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Schach-WM: Carlsen muss sich erneut mit Remis begnügen

Schach-WM: Wieder Dämpfer für Carlsen

Carlsen konnte auch das zweite Spiel nicht gewinnen

Carlsen konnte auch das zweite Spiel nicht gewinnen © AFP/SID/GIUSEPPE CACACE

Im Kampf um die Schach-Weltmeisterschaft zwischen dem Titelverteidiger und Jan Nepomnjaschtschi hat weiter keiner der beiden einen Vorteil.

Zweites Duell, zweites Remis: Im Kampf um die Schach-Weltmeisterschaft zwischen dem norwegischen Titelverteidiger und seinem Herausforderer Jan Nepomnjaschtschi hat weiter keiner der beiden Akteure einen Vorteil auf seiner Seite.

Am zweiten Tag der Auseinandersetzung in Dubai einigten sich Carlsen und Nepomnjaschtschi nach 58 Zügen sowie knapp viereinhalb Stunden auf ein Unentschieden.

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Der 30 Jahre alte Carlsen, seit 2013 Weltmeister, zeigte sich zwar taktisch hellwach, spielte sehr aggressiv und erarbeitete sich auch einen Mehrbauern. Am fehlerfrei verteidigenden Russen biss sich der sehr variable Skandinavier, der auch achtmaliger Weltmeister im Schnell- und Blitzschach ist, aber letztlich die Zähne aus.

Die erste Partie hatte am Freitag nach rund vier Stunden und 45 Zügen mit einem Remis geendet, Teil drei des WM-Showdowns beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr MEZ. Es werden maximal 14 Partien gespielt, das Anfangsrecht wechselt dabei nach jedem Match. Für einen Sieg gibt es einen Punkt, für ein Remis einen halben Zähler. Wer zuerst 7,5 Punkte erreicht hat, ist Weltmeister.

Carlsen (30), der seinen Titel bereits 2014, 2016 und 2018 erfolgreich verteidigt hatte, kennt seinen ein Jahr älteren Kontrahenten bereits seit Kindertagen. Nepomnjaschtschi hatte sich beim Kandidatenturnier gegen sieben weitere Spieler aus der Weltspitze durchgesetzt.

Obwohl der Russe in der Weltrangliste nur Platz fünf belegt, führte er vor WM-Beginn im direkten Vergleich mit Branchenprimus Carlsen mit 4:1 Siegen bei sechs Remis.