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Trotz verpasster Qualifikation: Shorttrackerin Seidel hofft auf Peking

Shorttrackerin Seidel hofft auf Peking

Anna Seidel konnte sich nicht qualifizieren

Anna Seidel konnte sich nicht qualifizieren © AFP/SID/ROBERTO SCHMIDT

Shorttrackerin Anna Seidel hofft trotz verpasster Qualifikation auf einen Karriere-Abschluss bei den Olympischen Winterspielen in Peking.

Shorttrackerin Anna Seidel hofft trotz verpasster Qualifikation auf einen Karriere-Abschluss bei den Olympischen Winterspielen in Peking.

„Nach dem Trainingsunfall im März habe ich nicht gedacht, dass ich jetzt schon wieder auf dem Eis mit den Mädels mithalten kann“, sagte die 23 Jahre alte EM-Zweite aus Dresden: „Ich denke, ich habe gute Argumente um die Nominierungskommission zu überzeugen, mich in das Olympiateam aufzunehmen.“

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Seidel hatte beim letzten Weltcup im niederländischen Dordrecht erneut eine laut DOSB-Richtlinien geforderte zweite Top-15-Platzierung verfehlt. Mit der Teilnahme an den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) wollte die Freundin von Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider ihre aktive Karriere beenden.

"Ich wünsche mir einen runden Abschluss für meine Karriere. So wie hier beim Weltcup möchte ich sie nicht abschließen", sagte Seidel, die für ihre Laufbahn ein BWL-Studium aufgegeben hatte: "Ich  wollte keine halben Sachen machen. Wenn ich aufhöre, bin ich erst 24 Jahre. Jung genug, um wieder ein Studium zu beginnen."