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Formel 1: Mick Schumacher überzeugt für Haas bei Katar-GP - Mazepin chancenlos

Fast Mazepin überrundet! Schumacher glänzt

So sinnvoll ist Schumachers Vertragsverlängerung

Mick Schumacher profitiert beim Rennen in Katar von Reifenschäden. Der F1-Rookie macht mit Haas aber auch den nächsten Schritt - und übersteht eine Schrecksekunde. Für Nikita Mazepin läuft wenig.

Wieder ein solides Rennen für Mick Schumacher (22)!

Auch in seinem 20. Formel-1-Rennen sieht der Haas-Pilot wie schon 17 Mal zuvor die Zielflagge. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

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Auf Rang 16 profitiert er von den Reifenschäden an den Williams von George Russell und Nicholas Latifi.

Mick Schumacher: „Können zufrieden sein“

Doch auch vorher schon kann der Sohn von Michael Schumacher Latifi im Williams und Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo folgen. Genau das war das Ziel. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

„Wir können mit dem, was wir heute erreicht haben, zufrieden sein“, sagt Mick. „Wir haben die Strategie (ein Stopp, Anm. d. Red.), die wir gewählt haben, gut umgesetzt. Der Start war anständig, da haben wir Latifi erwischt.“

Später kann sich der Williams-Pilot wieder an Schumacher vorbeikämpfen, doch die Richtung stimmt bei Haas. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Schumi junior: „Die Leistung des Autos war da, und wir waren genau im richtigen Fenster. Wir waren sehr nah an den Alfas dran, was wir auch erwartet hatten, aber nicht vom Anfang des Jahres an. Es liegt an unserer Teamarbeit, dass wir das Auto so gut verstehen. Wir sind immer noch dabei, neue Dinge zu finden, neue Wege zu finden, um uns zu verbessern.“

Es ist nicht immer einfach, der „Sohn von“ zu sein. Es gibt viele Fälle, da stehen die Söhne ihre ganze Karriere lang im riesigen Schatten des Vaters und schaffen es nicht herauszutreten. Es gibt aber auch Fälle, da hat der Nachwuchs den Papa überholt
Es ist nicht immer einfach, der „Sohn von“ zu sein. Es gibt viele Fälle, da stehen die Söhne ihre ganze Karriere lang im riesigen Schatten des Vaters und schaffen es nicht herauszutreten. Es gibt aber auch Fälle, da hat der Nachwuchs den Papa überholt © Getty Images
Die Schumachers läuten gerade eine neue Ära ein: Mick fährt im zweiten Jahr Formel 2, sein Cousin David will in der Formel 3 durchstarten. SPORT1 blickt auf einige Vater/Sohn-Auftritte in der Formel 1 © SPORT1-Montage: Getty Images
GRAHAM UND DAMON HILL: Fangen wir mit den Champions an. Nach dem Motto: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Denn es gab nur zwei Fälle, bei denen der Titel in der Familie blieb. Graham Hill holte sich die Titel 1962 und 1968. Er setzte aber auch andere Maßstäbe: Als bislang einziger Fahrer gewann er die Triple Crown aus Indy 500, GP von Monaco und den 24 Stunden von Le Mans © Getty Images
Damon feierte seinen Titel wiederum 1996. Wir erinnern uns da aber an einen gewissen Michael Schumacher, mit dem Hill eine bittere Rivalität verband. Für den Briten war mehr drin: 1994 und 1995 wurde er hinter Schumi jeweils Vizeweltmeister. 22 Siege fuhr Damon ein, Papa Graham "nur" 14 © Getty Images
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KEKE UND NICO ROSBERG: Keke Rosberg schaffte 1982 Ungewöhnliches: Ein einziger Sieg reichte ihm zum WM-Titel. Und das für den Rennstall, bei dem später auch die Formel-1-Karriere des Sohnes begann: Williams © Getty Images
Der Vater förderte die Karriere des Filius, zumindest anfangs. Später wurde es schwierig zwischen den beiden, Keke war nur noch selten an der Rennstrecke © Getty Images
Mit einer Ausnahme: Beim Abu-Dhabi-Rennen, dem letzten der Saison 2016, feierte Keke mit Nico dessen WM-Titel mit Mercedes. "Ich bewundere ihn für seine mentale Stärke und Hingabe", lobte Keke damals. Nico beendete nach dem größten Erfolg seiner Karriere trotzdem seine Laufbahn © Getty Images
GILLES UND JACQUES VILLENEUVE: Gilles Villeneuve wird in seiner Heimat Kanada und auch in Italien verehrt. Er gilt, auch wegen seiner spektakulären Fahrweise, als einer der berühmtesten Fahrer, die trotz ihrer Klasse nie Weltmeister wurden. Der langjährige Ferrari-Fahrer starb am 8. Mai 1982 nach einem Unfall im Training zum Großen Preis von Belgien © Imago
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Sohn Jacques schaffte das, was seinem Vater verwehrt blieb: Er gewann 1997 im Williams den WM-Titel. Villeneuve Junior fiel zwar durch extravagantes Aussehen wie durch diverse Haarfarben und ein loses Mundwerk auf, an den Heldenstatus seines Vaters reicht er aber nicht heran. In 163 Rennen feierte er elf Siege, sein Vater nur deren sechs © Getty Images
HANS UND HANS-JOACHIM STUCK: Hans Stuck ging vor allem als "Bergkönig" in die Motorsportgeschichte ein. In den letzten Zügen seiner Karriere, mit Anfang 50, nahm er in den Anfangsjahren der Formel 1 1952 und 1953 an drei Rennen teil. Platz 14 war dabei das beste Resultat © Imago
Sohn Hans-Joachim brachte es zwischen 1974 und 1979 für March, Brabham, Shadow und ATS auf 74 Rennen in der Königsklasse und zwei Podestränge. Seine größten Erfolge feierte er aber im Tourenwagen als DTM-Champion 1990 oder mit Gesamtsiegen bei den 24-Stunden-Klassikern von Le Mans und am Nürburgring © Getty Images
MANFRED UND MARKUS WINKELHOCK: Der Vater fuhr zwischen 1982 und 1985 insgesamt 47 Rennen in der Formel 1, hatte in einem ATS, Brabham oder RAM sportlich aber wenige Aussichten auf Erfolg. 1982 bescherte ihm ein fünfter Platz beim Rennen in Brasilien seine einzigen beiden WM-Punkte. Er kam 1985 bei einem Sportwagen-Rennen ums Leben, er war mit 230 km/h gegen eine Betonmauer gefahren und erlag seinen schweren Kopfverletzungen © Getty Images
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Sein Sohn Markus fuhr nur ein einziges Rennen, 2007 als Ersatz für den bei Spyker entlassenen Christijan Albers. Aber was für eines: Dank eines Reifenpokers übernahm er im Regen kurz nach dem Start die Führung und sammelte ein paar Runden lang Führungskilometer. Später wurde er aber durchgereicht und am Ende schied er mit technischen Problemen aus. Es blieb bei diesem einen Rennen © Getty Images
JACK SOWIE DAVID UND GARY BRABHAM: Der 2014 verstorbene Sir Jack Brabham prägte die Formel 1 immerhin 15 Jahre lang, fuhr von 1955 bis 1970 insgesamt 126 Rennen. Dabei feierte er 14 Siege und mit Cooper 1959 und 1960 zwei Titel sowie 1966 mit seinem eigenen Team und einem selbst konstruierten Boliden einen weiteren. "Black Jack" verstarb 2014 im Alter von 88 Jahren © Getty Images
Er schickte gleich zwei Söhne in die Formel 1, allerdings mit bescheidendem Erfolg. Gary versuchte 1990 zweimal vergeblich, sich für ein Rennen zu qualifizieren. Bruder David war im Sportwagen sehr erfolgreich, gewann 2009 in Le Mans. In der Formel 1 verlief es weniger spektakulär: 1990 und 1994 ging er insgesamt 24 Mal an den Start © Getty Images
MARIO UND MICHAEL ANDRETTI: Papa Mario gewann 1969 das legendäre Indy 500 und 1984 die Indy-Car-Serie. Auch in Europa war er schnell unterwegs: Zwischen 1968 und 1982 fuhr er 128 Rennen in der Formel 1, feierte dabei zwölf Siege und 1978 im Lotus den WM-Titel. © Getty Images
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Was auch zu Mario gehört: Der "Andretti-Fluch", denn seit 1969 hat nach Marios Erfolg kein Andretti mehr beim Indy gewonnen, auch wenn es seine beiden Söhne Michael und Jeff, sein Neffe John sowie sein Enkel Marco Andretti oft genug probiert haben © Getty Images
Michael schaffte es nach seinem Vater ebenfalls in die Formel 1, hatte dabei aber kein Glück. Diverse Umstände führten dazu, dass er sein Talent nicht zeigen konnte. 1993 hatte er bei McLaren den großen Ayrton Senna als Teamkollegen und keine Chance: Nach 13 Rennen und mageren sieben Punkten wurde er durch Mika Häkkinen ersetzt © Getty Images
NELSON UND NELSINHO PIQUET: Nelson war nicht der Liebling der Massen, als er zwischen 1978 und 1991 insgesamt 204 Rennen absolvierte. Dreimal wurde er Weltmeister (1981, 1983 und 1987), er war extrovertiert und provozierte gerne. © Getty Images
In Erinnerung bleiben deshalb vor allem die offen ausgetragenen Rivalitäten mit Nigel Mansell und Ayrton Senna sowie seine Abneigung gegen Stadtkurse. Seine Karriere beendete 1991 bei Benetton ein gewisser Michael Schumacher © Getty Images
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Nelsinhos Zeit in der Königsklasse war weniger rühmlich. Mit ihm wird man für immer den so genannten Singapur-Skandal in Verbindung bringen. 2008 war das, als der junge Piquet in eine Mauer fuhr, um eine Gelbphase zu provozieren, worauf Renault-Stallgefährte Fernando Alonso gewann. 2015 wurde er immerhin Formel-E-Champion © Getty Images
JOS UND MAX VERSTAPPEN: Hier haben wir ein Beispiel, dass der Sohn erfolgreicher sein kann. Papa Jos fuhr von 1994 bis 2003 in der Formel 1, kam immerhin auf 107 Rennen. Er feierte 1994 als Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton immerhin zwei Podestränge. Mehr war aber nicht drin. Doch vom WM-Titel darf er trotzdem träumen © Getty Images
Denn sein Sohn Max gilt als kommender Weltmeister, war 2015 im Alter von nur 17 Jahren der jüngste Fahrer in der Formel-1-Geschichte und arbeitete sich in Rekordzeit von Toro Rosso zu Red Bull hoch. Mit gerade einmal 22 Jahren hat er 102 und damit nur fünf Rennen weniger als sein Vater absolviert, feierte dafür bereits acht Rennsiege. Der Titel ist bei ihm aber tatsächlich nur eine Frage der Zeit © Getty Images
RALF UND DAVID SCHUMACHER: Als rund fünf Jahre jüngerer Bruder von Michael stand Ralf immer ein bisschen im Schatten des siebenmaligen Weltmeisters. © Getty Images
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Was nicht bedeutet, dass Ralf nicht erfolgreich gewesen ist: In 180 Rennen feierte er zwischen 1997 und 2007 sechs Siege und 27 Podestplätze, zwei vierte WM-Plätze waren seine besten Ergebnisse. Auch er hat sein Talent seinem Sohn offenbar in die Wiege gelegt © Getty Images
Denn Sohn David wird 2020 in die Formel 3 aufsteigen. Da die im Rahmenprogramm der Formel 1 fährt, kann der 18-Jährige im Dunstkreis der Königsklasse sein Können zeigen. Netter Nebeneffekt: Dort trifft er auch auf seinen Cousin Mick, der ebenfalls im Rahmenprogramm unterwegs ist. Davids Empfehlungen: 2018 wurde er Rookie-Champion in der Formel 4, 2019 Vierter in der Formula Regional European Championship © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Imago/iStock
MICHAEL UND MICK SCHUMACHER: Zum Vater muss man gar nicht viel sagen. Legende, Ikone, Vorbild, vor allem für den Sohn: Michael Schumacher ist mit sieben Titeln und 91 Siegen der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der Geschichte. Auch wenn Lewis Hamilton ihn bald einholen könnte – für viele Fans bleibt Schumi der Größte. Für Mick sowieso © Getty Images
Für den 20-Jährigen war früh klar, dass er seinem Vater folgen will. Er ist auf dem besten Weg, wurde Formel-3-Champion, geht 2020 mit Prema in sein zweites Formel-2-Jahr und ist Ferrari-Junior. Mick muss nach einem durchwachsenen Debütjahr jetzt den nächsten Schritt machen, auch wenn der Druck und die Erwartungen steigen. Wenn jemand weiß, wie schwer es manchmal ist, der "Sohn von" zu sein, dann Mick. Das große Ziel bleibt trotzdem die Königsklasse © Getty Images

Schumacher verhindert fast Alonso-Podest

Dabei wäre Schumacher am Ende beinahe noch Podium-Comebacker Fernando Alonso (Alpine) in die Quere gekommen.

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Kurz vor Schluss kommt der Deutsche von der Bahn ab und schießt quer über die Piste zurück auf die Ideallinie. Doch da kommt Alonso gerade von hinten an. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Mick: „Ich dachte erst, das wäre ein Williams und damit ein Kampf um Positionen. Aber ich hatte sowieso genug damit zu tun, das Auto unter Kontrolle zu behalten.“ Kein Problem: Alonso kann rechtzeitig genug ausweichen.

Mazepin von Schumacher fast überrundet

Zufrieden zeigt sich auch Teamchef Günther Steiner. (Die Stimmen der Formel 1)

„Das Rennen heute war eines unserer besseren in diesem Jahr, wenn nicht sogar das beste. Beide Fahrer haben einen guten Job gemacht - Mick kämpfte mit den Williams und Alfa Romeos, was unerwartet ist. Wir sind zwar nicht an ihnen vorbeigekommen, aber zumindest waren wir dabei, und das war für das ganze Team gut zu sehen.“

Die Formel 1 zog bereits durch viele Orte. Die Serie experimentierte mit Stadtkursen, Motorsport-Entwicklungsländern und teuren Renn-Arenen. Zuletzt aber fielen einige Traditionsrennen finanziellen Problemen der Streckenbetreiber zum Opfer. SPORT1 zeigt, was aus ehemaligen Formel1-Rennstrecken geworden ist © Getty Images
DETROIT STREET CIRCUIT: Zwischen 1982 und 1988 versucht die Formel 1, ein Rennen in den Straßen von Detroit zu etablieren. Mangelnde Straßenqualität führte zu vielen Pannen, auch zeigten sich organisatorische Schwächen © dpa
Dies zwang die Rennserie letztlich dazu, das Projekt zu einzustampfen. Bis 1991 fand als Ersatz die US-Champ-Car Serie auf dem Kurs statt. Seitdem ist das Abenteuer Motorsport für die Autostadt endgültig vorbei © Imago
TANAKA INTERNATIONAL CIRCUIT AIDA: 1994 und 1995 fanden in Japan zwei Formel1-Rennen statt. Der Circuit in Tanaka wurde Schauplatz des bislang einzigen "Grand Prix des Pazifiks" in der Formel 1-Geschichte. Die Königsklasse ließ Tanaka nach zwei Gastspielen hinter sich © Imago
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Die Renn-Arena wurde 2003 verkauft und heißt seitdem "Okayama International Circuit". Dort werden die Super GT-Meisterschaft und die Japanische Formel 3 ausgetragen. Ins große Rampenlicht rückte der Ort letztmals zwischen 2008 und 2010 als Ausrichter der Tourenwagen-WM © dpa
ADELAIDE STREET CIRCUIT: Bis 1995 war Adelaide der Schauplatz des Australien-GP, ehe der Rennzirkus nach Melbourne umzog. 1986 und 1994 wurde hier sogar die WM entschieden - Michael Schumacher feierte in Adelaide seinen ersten WM-Triumph © Getty Images
Auch ohne die Formel 1 wird der Stadtkurs auch heute noch jedes Jahr einmal zur Rennstrecke umfunktioniert: Hier messen sich die Fahrer der australischen Tourenwagen-Meisterschaft © Imago
VALENCIA STREET CIRCUIT: Im Frachthafen von Valencia fanden zwischen 2008 und 2012 insgesamt fünf Ausgaben des Großen Preis von Europa statt. Die Stadt ließ das Hafengebiet extra umbauen, um Platz für Tribünen bereitzustellen © Getty Images
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Jedes Jahr kamen immer weniger Zuschauer zum Grand Prix - 2012 verkündete die Stadt, das Projekt aus Kostengründen wieder einzustampfen. Nun herrscht im Hafen von Valencia wieder Normalbetrieb ©
AUTODROMO ENZO E DINO FERRARI IN IMOLA: 1980 bis 2006 stieg in Imola der Große Preis von San Marino. Seitdem ist Schluss. Imola flog aus dem Rennkalender, um die Strecke nach dem letzten Auftreten der Königsklasse zu modernisieren © Getty Images
Doch bis heute kehrte die Formel 1 nicht mehr auf den traditionsreichen Kurs zurück. Über ein Comeback wird aber immer wieder gesprochen. Auch andere große Serien, bis auf die Superbike-WM, können die Betreiber jedoch momentan nicht in das "Autodromo" locken © Imago
CIRCUITO DE JEREZ: Die spanische Rennstrecke ist fester Bestandteil der Moto GP und der Formel2. Ursprünglich war der Kurs 1986 aber gebaut worden, um den Großen Preis von Spanien der Formel 1 auszurichten. Vier Auflagen der Königsklasse stiegen dort bis 1990, doch dann wurde der Grand Prix nach Barcelona verlegt © Getty Images
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1994 bis 1997 gab es in Jerez ein Formel 1-Comeback - es stieg der Große Preis von Europa. Das war's jedoch bis heute mit Formel-1-Rennen. 2011 fanden dort jedoch Testfahrten vor der Saison statt © Imago
NÜRBURGING: Der legendäre Nürburgring kann sich die Formel 1 seit 2013 nicht mehr leisten. Für das Land Rheinland-Pfalz entwickelte sich die Renn-Arena zum Finanzloch: 2009 startete ein Großprojekt - geplant war ein moderner Motorsport-und Freizeitpark auf dem Gelände. Daraus wurde nichts - es entstand lediglich ein "Renn-Racer", der bis heute niemals fuhr und 10 Millionen Euro Baukosten verschlang © Getty Images
Auch ohne Formel 1 findet auf den Strecken Motorsport statt. Auf der Nordschleife steigt jährlich das berühmte 24-Stunden-Rennen, auch die Langstrecken-WM ist dort regelmäßig Gast. Die DTM macht auf der Grand-Prix-Strecke halt. Die Streckenbetreiber hoffen noch auf eine Rückkehr in die Formel 1 © Imago
SEPANG INTERNATIONAL CIRCUIT: Der Große Preis von Malaysia war das erste Resultat einer weltweiten Expandierungs-Welle der Rennserie, die sich seit den 2000ern bis heute gnadenlos vollzieht. Der Grand Prix hielt sich lange im Kalender - anders als viele andere Formel 1-Experimente © Getty Images
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2018 flog die Strecke bei Kuala Lumpur letztlich doch aus dem Rennkalender. Der Regierung Malaysias wurde der Grand Prix zu teuer. Sie setzt nun vollkommen auf die Moto GP, deren jährliches Gastspiel auf dem Circuit um einiges billiger ist © Imago
AUTODROMO OSCAR ALFREDO GALVEZ IN BUENOS AIRES: 1998 siegte Michael Schumacher in Buenos Aires - seitdem kehrte die Königsklasse aus finanziellen Gründen nie mehr nach Argentinien zurück. Das Autodromo Oscar Alfredo Galvez hat eine ewige Tradition, denn bereits in den 50ern rasten dort bereits die Formel-1-Rennwägen über den Asphalt © Getty Images
Die Strecke ist heute noch erhalten. Sogar Motorsport wird im Autodromo noch betrieben. Auch Buenos Aires sprach mehrfach über eine mögliche Formel 1-Rückkehr. Jedoch machen die großen Rennserien mittlerweile im deutlich neueren Autodromo Termas de Rio Hondo Halt © Imago
CIRCUITO DO ESTORIL: Wieder Portugal! In Estoril stieg zwischen 1984 und 1996 der Große Preis von Portugal. Weil sich die Betreiber gegen teure Sanierungsmaßnahmen wehrten, flog der Ort 1997 aus dem Rennkalender - bis heute. Motorsport findet dort trotzdem noch statt - etwa die FIA GT-Meisterschaft © Getty Images
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CIRCUIT PARK ZANDVOORT: Der herrliche Dünen-Kurs im Norden der Niederlande ist heutzutage eher als fester Standort der DTM bis 2018 bekannt, ehe TT Circuit Assen dieses Event übernahm. Fast in Vergessenheit geraten dabei 30 Formel-1-Rennen zwischen 1952 und 1985 © Getty Images
Nach 35 Jahren Pause wurde bekannt, dass die Formel 1 2020 an die Nordsee zurückkehren wird. Der Vertrag läuft bis 2023 - die Strecke musste entsprechend den Regularien der Königsklasse in Sachen Kursführung und Infrastruktur angepasst werden © Imago
KYALAMI GRAND PRIX CIRCUIT: Auf dem Kurs in Südafrika fanden die bislang einzigen Rennen auf dem afrikanischen Kontinent statt. Der Grand Prix fiel ab 1986 der Apartheid-Politik zum Opfer und wurde bis 1992 ausgesetzt. Nach zwei Rennen zog die Formel 1 1994 weiter. Bis heute kämpft der Circuit um ein Comeback, das jedoch aus finanziellen Gründen bislang nicht gestemmt werden konnte © Getty Images
Zudem machen den Betreibern strenge Lärm-Auflagen zu schaffen - um den Kurs entstand im Lauf der Jahre ein Wohngebiet. Somit zog auch die bis 2015 gastierende Superbike-WM weiter. Das Areal mitsamt Besucherzentrum wird aber auch für sonstige Veranstaltungen und Konzerte benutzt ©
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AUTODROMO INTERNACIONAL NELSON PIQUET: 1978 und von 1981 bis 1989 fährt die Formel 1 in Rio de Janeiro. Benannt ist die Strecke nach dem dreimaligen Weltmeister aus Brasilien Nelson Piquet. Der Große Preis von Brasilien ist heute standardmäßig in Sao Paulo © Getty Images
Die Strecke existiert heute nicht einmal mehr. 2012 ließ die Stadt den Kurs mitsamt Boxgebäude abreißen, um Platz für die Olympischen Spiele 2016 zu schaffen ©
PHOENIX STREET CIRCUIT: Wieder ein Straßenkurs. Das Rennen in Phoenix steht von 1989 bis 1991 im Formel-1-Kalender. Besonders spektakulär blieb der Kurs nicht im Gedächtnis © Getty Images
Auch bei Fans war das Rennen um die Wolkenkratzer der US-Amerikanischen Metropole nicht besonders beliebt - die Zuschauerzahl ließ zu wünschen übrig. Nach drei Auflagen war Schluss. Das Boxengebäude ist mittlerweile abgerissen - und der reguläre Straßenverkehr hat die Straßen nun dauerhaft wieder © Imago
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BRANDS HATCH: Auf der Traditionsstrecke südlich von London brausen seit 1926 Renn-Boliden durch das Areal. Zwischen 1864 und 1985 fand hier zweimal der Große Preis von Europa und zwölf Mal der Große Preis von Großbritannien statt. Die Formel 1 macht seit 35 Jahren zwar einen Bogen um Brands Hatch © Getty Images
Dafür messen sich heute etwa Fahrer der Formel 3, der Superbike-WM, der Tourenwagen-WM an diesem geschichtsträchtigen Ort. 2012 wurde das Areal Schauplatz für Handbike-Wettkämpfe bei den Paralympics ©
KOREA INTERNATIONAL CIRCUIT: Noch so ein Ecclestone-Experiment: Viermal schlägt die Formel 1 zum Großen Preis von Südkorea in Yeang auf. Doch Motorsport und Südkorea - das passt nicht so recht. Nach vier Auflagen auf dem Korea International Circuit wird das Areal heute nur noch für Testfahrten, Showevents und kleinere Motorsport-Wettbewerbe genutzt © Getty Images
FUJI SPEEDWAY: Fuji verdrängt nach Umbaukosten von 120 Millionen Euro zweimal Suzuka als Ausrichter des GP von Japan. Bereits in den 70ern steigen dort zwei Rennen - wie 2007, 2008. Die Konkurrenz zwischen den Strecken Fuji und Suzuka ist auch eine Konkurrenz zweier Autobauer © Getty Images
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Toyota gehört der Fuji-Speedway, Honda besitzt den Rennkurs in Suzuka. Dennoch zog Toyota 2008 nach nur zwei Auflagen die Reißleine - die Königsklasse ist zu teuer. Heute steigen dort ein 6-Stunden-Rennen und mehrere japanische Rennserien © Imago
DONINGTON PARK CIRCUIT: Unweit der englischen Stadt Birmingham kam es 1993 zu einem kurzen Formel-1-Gastspiel: ein spektakuläres Regenrennen, das Ayrton Senna gewann. Jedoch standen die Betreiber kurz vor einem Deal, sich ab 2010 sich den Großen Preis von Großbritannien aus Silverstone zu schnappen. Das Vorhaben platzte - es scheiterte wie so oft am Geld © Getty Images
INDIANAPOLIS MOTOR SPEEDWAY: Zwischen 2000 und 2007 ist die Königsklasse in Indianapolis zum Grand Prix der USA zugange. 2008 ließ die Rennserie die USA in ihrem Kalender außen vor, bis der Große Preis der USA 2012 zurückkehrte - allerdings nach Austin © Getty Images
Cash-Cows des Speedways ist sowieso die in den USA alles überragende NASCAR-Rennserie. Außerdem macht die IndyCar Serie die Arena voll. Seit 2016 findet dort außerdem ein Lauf des Red-Bull-Air-Race statt © Imago
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ISTANBUL PARK CIRCUIT: Zwischen 2005 und 2011 fand der Große Preis der Türkei am Bosporus statt. Wie so vielen Leidgenossen wurde dem Circuit die Königsklasse irgendwann zu teuer. Mit anderen großen Serien wie Motorrad-WM oder die Tourenwagen-WM war bereits Ende 2007 Schluss © Getty Images
Der Kurs liegt einige Kilometer vom Stadtzentrum in Istanbul entfernt, wodurch die Arena auch aufgrund mangelnder Verkehrsanbindung bei den Fans nicht unbedingt beliebt war. 2017 gab es letzmals Gespräche über ein Comeback in der Formel 1, was jedoch nicht realisiert wurde. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Gebrauchtwagen-Zentrum © Imago
MAGNY-COURT: Zwischen 1991 und 2008 war der Große Preis von Frankreich ein fester Bestandteil im Rennkalender. Der Kurs in der französischen Provinz fiel besondern den Expandierungsgedanken des damaligen Formel- 1-Chefs Bernie Ecclestone zum Opfer © Getty Images
Bei den Fans war das Rennen beliebt, es gerieten etwa sämtliche offene Briefe in den Umlauf, das Rennen zu erhalten. Nach Modernisierungsmaßnahmen feierte Magny-Court 2018 sein F1-Comeback - dabei blieb es aber. Auf dem Kurs gastiert stattdessen die Tourenwagen-WM und die Superbike-WM © Getty Images
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BUDDH INTERNATIONAL CIRCUIT: Ein Musterbeispiel für eines von inzwischen einigen gescheiterten Formel 1-Experimenten ist der Grand Prix von Indien. 2011 bis 2013 gastierte die Königsklasse auf dem für 290 Millionen Euro teuren hochmodernen Kurs © Getty Images
Das erste Rennen schlug mit 95.000 Besuchern sogar recht gut ein - jedoch ließ sich die Motorsport-Begeisterung der Inder nicht dauerhaft entfachen. Ab 2014 war der Große Preis von Indien Geschichte. Die Formel 1 ließ das Millionengrab verwaist zurück. Bis heute finden dort keine Rennen mehr statt ©

Schumachers Teamkollege Nikita Mazepin landete mit einer Runde Rückstand auf Platz 18.

Steiner: „Er hielt mit, wenn man bedenkt, dass er nur 15 Runden mit dem Auto gefahren ist, bevor er ins Rennen ging, und das Auto nie mit vollem Tank fuhr. Da die anderen Williams früher stoppten und eine andere Strategie verfolgten, wurde es etwas schwierig und er fiel zurück.“

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