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Europa League: Eintracht Frankfurt feiert Sieg gegen Olympiakos Piräus bei Comeback von Sebastian Rode

Comebacker Rode schwärmt nach Eintracht-Gala

Eintracht Frankfurt feiert den dritten Treffer gegen Olympiakos Piräus

Eintracht Frankfurt feiert den dritten Treffer gegen Olympiakos Piräus © Imago

Eintracht Frankfurt feiert in der Gruppe D der Europa League einen wichtigen Sieg und übernimmt die Tabellenführung. Der direkte Einzug ins Achtelfinale rückt näher.

Starker Auftritt von Eintracht Frankfurt!

Gegen Olympiakos Piräus feiern die Hessen einen mehr als verdienten 3:1-Erfolg und ziehen so in der Gruppe D der Europa League am bisherigen Tabellenführer vorbei. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Europa League)

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Von Beginn an war den Hausherren anzumerken, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Zwar hatten die Gäste den ersten Abschluss der Partie durch El-Arabi, der eine Camara-Flanke nur knapp am Tor vorbeisetzte (12.).

Danach kannte Frankfurt aber nur noch eine Richtung. Daichi Kamada (13.) hatte fast im Gegenzug die Führung für die Eintracht auf dem Kopf, köpfte aber doch einen guten Meter am Tor vorbei. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Europa League)

Borré lässt Frankfurt jubeln

Nach einer flachen Hereingabe von Filip Kostic (18.) gab es die erste Ecke für die Hessen. Kurz ausgeführt landete der Ball über Filip Kostic und Makoto Hasebe wieder bei Kamada, der aber beim Schuss wegrutschte.

Danach war es an Rafael Borré, der eine Kostic-Flanke nicht verwerten konnte (20.). Nur drei Minuten später verpasst der Frankfurter erneut die zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente Führung.

In der 26. Minute belohnten sich die Hausherren dann. Nach einem Foulspiel an Borré verwandelte dieser den fälligen Elfmeter selbst. Aber nur vier Minuten später der Schock für die Hausherren: Erneut zeigte der Schiedsrichter auf den Strafpunkt - diesmal allerdings für Piräus. Nach einem Handspiel von Jakic nutzte El-Arabi die Chance und traf zur überraschenden Führung.

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Als sich schon alle mit dem Remis zur Halbzeit arrangiert zu haben schienen, gelang Toure der zweite Treffer der Eintracht. Erst scheiterte Martin Hinteregger noch am Pfosten, ehe Toure den Ball über die Linie drücken konnte.

Von dieser Leistung bis zum erneute Führungstreffer zeigte sich auch Eintracht-Keeper Kevin Trapp nach dem Match begeistert. „Wie wir heute vor dem zweiten Tor gespielt haben, da kann man schon den Hut vor ziehen“, sagte er bei RTL.

Sebastian Rode feiert Comeback

In Halbzeit zwei spielte dann nur noch Frankfurt, das durch Kamadas Treffer zum 3:1 frühzeitig für die Entscheidung sorgte (59.). In der Folge kontrollierten die Hausherren das Spiel und hätten noch den ein oder anderen Treffer folgen lassen können.

Dementsprechend zufrieden war auch Trapp. „Wir haben heute mehr als verdient über die 90 Minuten gewonnen“, zog er selbstbewusst Bilanz und zeigte sich auch optimistisch in Richtung Gruppensieg: „Wir wollen das Maximum erreichen – keine Frage. Wenn wir weiter so auftreten, warum sollen wir dann nicht vom Gruppensieg sprechen?“

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Für den Gänsehautmoment des Spiels sorgte aber Sebastian Rode. Der lange wegen Knieproblemen fehlende Abräumer kam in der 82. Minute für Goncalo Paciencia ins Spiel und wurde bei seiner Einwechslung vom Publikum lautstark gefeiert.

Dieser Moment ging auch an dem 31-Jährigen nicht spurlos vorbei. Nach dem Spiel bedankte er sich via Twitter und Instagram für den „wunderbaren Empfang.“

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Zu den ersten Gratulanten auf Instagram gehörten seine Teamkollegen Kevin Trapp und der für ihn ausgewechselte Paciencia.

Damit steht Eintracht Frankfurt nun an der Tabellenspitze der Gruppe D und darf weiter vom direkten Einzug ins Achtelfinale der Europa League träumen.