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"Brutaler Diktator": NBA-Star Kanter attackiert China - und sorft für TV-Stopp

NBA-Star sorgt für TV-Stopp in China

Enes Kanter hat eine klare Meinung zu China

Enes Kanter hat eine klare Meinung zu China © Imago

Basketball-Star Enes Kanter übt scharfe Kritik an der chinesischen Staatsführung. In China wird daraufhin umgehend reagiert.

Basketball-Star Enes Kanter (29) hat die chinesische Staatsführung scharf kritisiert.

Der Teamkollege von Dennis Schröder bei den Boston Celtics aus der NBA nannte den chinesischen Präsidenten Xi Jinping bei Twitter einen „brutalen Diktator“ und erklärte, dass „Tibet dem tibetischen Volk gehört“.

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Kanter sorgt damit erneut für Spannungen zwischen Peking und der US-Basketballliga. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Kanter trug beim Spiel gegen die New York Knicks (134:138) zudem Schuhe mit der Aufschrift „Free Tibet“. In China wurde die Übertragung der Partie gestoppt, berichtet die Washington Post.

Kanter, als Sohn türkischer Eltern in Zürich geboren, ist bekannt dafür, dass er sich lautstark politisch äußert. 2019 hatte er sich als Kritiker des Regimes von Recep Tayyip Erdogan in der Türkei einen Namen gemacht.

Kanter: Ich bin hier, um meine Stimme zu erheben

"Tibet gehört den Tibetern, ich bin hier, um meine Stimme zu erheben und mich gegen das auszusprechen, was in Tibet unter der brutalen Herrschaft der chinesischen Regierung passiert", sagte Kanter in einer Videobotschaft, die er in den Sozialen Medien veröffentlichte.

Im Jahr 2019 stoppte China die TV-Übertragung von NBA-Spielen zeitweise, nachdem Daryl Morey, ehemaliger General Manager der Houston Rockets, über Twitter die prodemokratischen Demonstranten in Hongkong unterstützte hatte. Die NBA entschuldigte sich daraufhin bei China.

Tibet steht unter chinesischer Kontrolle. Menschenrechtsaktivisten und Exil-Tibeter werfen Peking unter anderem religiöse Unterdrückung, Folter und Zwangssterilisationen vor.