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NBA: Sind die LA Lakers mit LeBron James, Westbrook & Anthony zu alt für Titel?

Das Lakers-Rätsel

Viraler Hit: NBA-Legenden freuen sich auf 75. Saison

Die Los Angeles wollen in der neuen NBA-Saison mit einer Truppe aus Superstars den Titel angreifen. Doch ist die Truppe um LeBron James schon zu alt?

Sind die Los Angeles Lakers eine Rentnergang?

Die Basketballwelt macht sich zumindest im Netz darüber lustig. LeBron James kann selbst nur lachen. „Einige der Memes und Witze waren extrem lustig“, sagte der Superstar der Franchise mit einem Grinsen.

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Mit seinen 36 Jahren steht der Forward in seiner 19. NBA-Saison in einem Kader, der seinesgleichen sucht. Neun der 14 Spieler der Lakers sind 32 Jahre oder älter, fünf haben gar die 35 überschritten.

Superstar-Trio mit James, Davis und Westbrook

Der zweite Superstar, Anthony Davis, gehört mit seinen 28 Jahren regelrecht zu den Jungspunden. Und: Es gibt genauso viele Spieler im Alter von 36 Jahren oder älter wie in den 20ern. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Anstatt auf bloße Zahlen konzentriert sich „King James“ jedoch lieber auf die Qualitäten, die seine - größtenteils neuen - Kollegen mitbringen.

Das Superstar-Trio um James, Davis und Russell Westbrook bildet mit einigen weiteren Veteranen ein erfahrenes Team mit unwahrscheinlich viel Talent.

Die Frage wird nur sein, ob das alle auch noch abrufen können.

LeBron James glaubt an Qualität der Lakers

Die Lakers jedenfalls wollen beweisen, dass das Alter kein Hindernis ist.

„Wir schreiben unsere eigene Geschichte. Eine Sache, die wir wissen, ist, wer wir sind. Wir haben einen Haufen Jungs, die schon eine ganze Weile in dieser Liga sind, die verstehen und wissen, was man braucht, um zu gewinnen. In diesem Geschäft zählt es, zu gewinnen, und das tun wir ständig“, sagte James kurz vor Saisonstart.

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Auch Carmleo Anthony, der von den Portland Trail Blazers nach L.A. kam, betonte die Klasse des alternden Rockstar-Kollektivs: „Es gibt nicht oft Momente wie diesen, in denen man eine Gruppe von Spielern mit diesem Format in einem Team hat, die sich alle mögen. Das ist schwer zu finden.“ (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Und weiter: „Man muss wissen, wie man Basketball spielt. Man muss diese Erfahrung haben.“

Der Forward ist schon seit der Highschool eng mit James befreundet, nun spielen sie endlich gemeinsam in der NBA.

Los Angeles Lakers enttäuschen in Preseason

In der Preseason konnten die Lakers davon allerdings wenig zeigen und verloren alle ihre fünf Partien bisher - zweimal sogar extrem deutlich.

Nun ist die Preseason eben nicht mehr als eine Vorbereitung und James selbst wirkte erst in zwei Partien mit - doch die Auftritte der Lakers waren dennoch enttäuschend.

Vor allem Star-Neuzugang Westbrook schwächelte bisher. Gegen die Phoenix Suns fabrizierte er sogar mehr Turnover (neun) als Punkte (acht).

Nach dem ersten gemeinsamen Auftritt als Trio bei der Pleite gegen die Warriors erklärten aber auch die Lakers, dass sie vermutlich etwas Zeit brauchen werden, bis sie ihre volle Stärke entfalten können.

„Es wird für uns eine Weile dauern, um zu dem Team zu werden, das wir sein können. Wir werden Momente haben, wo wir noch nicht ganz da sind. Wir werden womöglich Rückschritte machen“, sagte James.

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Happy Birthday, King James! LeBron James feiert am 30. Dezember seinen 35. Geburtstag. Mit den Los Angeles Lakers schraubt LBJ gerade an seinem vierten Titel in der NBA, der ihn auf dem Weg zum "GOAT" einen bedeutenden Schritt vorwärts bringen würde
Happy Birthday, King James! LeBron James feiert am 30. Dezember seinen 35. Geburtstag. Mit den Los Angeles Lakers schraubt LBJ gerade an seinem vierten Titel in der NBA, der ihn auf dem Weg zum "GOAT" einen bedeutenden Schritt vorwärts bringen würde © Getty Images
Erst im Frühjahr hatte James Michael Jordan in der ewigen Scorerliste überholt, zum besten Spieler aller Zeiten macht ihn das für viele jedoch nicht © Getty Images
SPORT1 blickt auf seine außergewöhnliche Karriere zurück - die aber auch nicht frei von Rückschlägen ist © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images
Als junger Kerl ist er noch etwas schwach auf der Brust, sein herausragendes Talent verschafft ihm aber ein Stipendium an der katholischen St. Vincent-St.Mary-Highschool in Akron, Ohio © Getty Images
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Schon zu seiner Highschoolzeit 2002 heizt LeBron die Massen an. 2003 wagt James den direkten Sprung von der Highschool in die NBA. Sein Heimatteam, die Cleveland Cavaliers, holen ihn mit der ersten Wahl des NBA Drafts © Getty Images
Sein erstes NBA-Spiel bestreitet James am 29. Oktober 2003 gegen die Sacramento Kings. Am 20. März 2005 erzielt er 56 Punkte gegen die Toronto Raptors und ist damit der jüngste Spieler, der je mehr als 50 Punkte erzielen konnte © Getty Images
Auch beim All-Star Game wird er zum Dauergast: 2006 wird LeBron James zum wertvollsten Spieler des All-Star-Spiels gewählt. Eine Saison später dann der erste Besuch in den Finals. Einziges Problem: Gegen extrem abgezockte San Antonio Spurs setzt es einen bitteren 0:4-Sweep © Getty Images
Noch immer nicht satt geht die Reise nach Peking zu den Olympischen Sommerspielen. Zusammen mit Dwyane Wade (Mitte) und Carmelo Anthony (r.) holt sich der King die Goldmedaille © Getty Images
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Und auch in der Liga werden die Fans 2009 Zeugen, wie "King James" vom damaligen NBA-Commissioner David Stern zum wertvollsten Spieler der regulären Saison ausgezeichnet wird. In der Saison 2009/10 erzielt James im Schnitt 29,7 Punkte pro Spiel und führt damit die Liga an © Getty Images
2010 wiederholt er als zehnter NBA-Profi den Sieg bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Saison. Der alte und neue MVP landet einen Erdrutschsieg vor Kobe Bryant © Getty Images
Doch nach dem Feiern kommt stets der Kater. Diesmal in Form einer saftigen Playoff-Klatsche gegen die Celtics. Mit 32 Punkten Unterschied endet die Saison in Spiel fünf für den King und was noch keiner ahnt: Auch seine Tage bei den Cavaliers werden bald gezählt sein © Getty Images
Wer ein König ist, der gibt nicht einfach eine schnöde PK, um seinen Wechsel zu den Miami Heat zu verkünden. "The Decision" wird auf "ESPN" landesweit in einer Sondersendung übertragen - eine Inszenierungslust, die ihm übelgenommen wird und die er später bereut © Getty Images
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Eine lange Eingewöhnungszeit braucht James nicht. Im Februar serviert er den Orlando Magic 51 Zähler, Punkterekord der Spielzeit 2010/11 © Getty Images
Auch beim All-Star-Weekend geht James ab wie eine Rakete. In Los Angeles gelingen ihm 29 Punkte, zwölf Rebounds und zehn Assists. Ein Triple Double in einem All-Star-Game schafft bis dahin nur Michael Jordan © Getty Images
Anschließend räumen die Heat auch in den Playoffs gewaltig auf. Weder Philadelphia noch Boston oder die Bulls (li., Derrick Rose) können Miami aufhalten und damit heißt der nächste Stop NBA-Finals. LeBron und Co. ziehen aber gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks den Kürzeren © Getty Images
Besonders negativ bleibt LeBron mit "cough-gate" in Erinnerung. Nachdem Nowitzki trotz fiebriger Erkältung eine grandiose Leistung abliefert und dafür ein gewaltiges Medienecho erntet, machen sich James und Wade über den Deutschen lustig. Nach dem Wurftraining imitieren die beiden den Deutschen, husten in ihre T-Shirts und grinsen schelmisch © Getty Images
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Steh auf, wenn du am Boden bis - so lautet das Motto der königlichen Karriere und genau das macht James. Aufstehen, noch härter trainieren und den nächsten Finals-Anlauf planen. Miami setzt seine Dominanz in der Saison 2011/12 fort, und James schnappt sich die MVP-Trophäe der Regular Season zum dritten Mal in seiner Karriere © Getty Images
Der König konserviert seine MVP-Form bis in die Playoffs. Leidtragende sind unter anderem die Boston Celtics, denen James in Spiel 6 der Conference Finals eine historische Marke auf den Pelz brennt: 45 Punkte, 15 Rebounds und fünf Assists © Getty Images
Finals-Klappe die Zweite für Miami - Und diesmal ist King James nicht zu stoppen. Kevin Durant und die Oklahoma City Thunder leisten nur in Spiel 1 Gegenwehr und werden mit 4:1 abgeschossen... © Getty Images
Im dritten Anlauf bekommt der König endlich seinen ersehnten Ring und wird zum Finals-MVP gewählt. Und er hat noch viel Platz an den Händen. Wenige Wochen später holt er mit den USA in London seinen zweiten Olympiasieg © Getty Images
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Die Saison 2012/2013 beginnt James laut eigener Aussage "in der Form meines Lebens". Am 16. Januar 2013 wird er beim Sieg in Golden State zum jüngsten Spieler aller Zeiten, der die Marke von 20.000 Punkten durchbricht - er ist 28 Jahre und 17 Tage alt © Getty Images
Kobe Bryant muss LBJ die Vormachtstellung überlassen. Im direkten Duell gelingen James am 10. Februar 2013 zum fünften Mal in Folge mindestens 30 Punkte mit einer Wurfquote von 60 Prozent oder besser. Das gibt es zuvor nur zweimal - Adrian Dantley (1979) und Moses Malone (1982) © Getty Images
2013 ist der zweite Titel in Folge perfekt. Dank seiner herausragenden Leistungen erhält er sowohl den Titel des MVP als auch die Auszeichnung zum MVP der NBA Finals - und das zum zweiten Mal in Serie. Das gelang bis zu diesem Zeitpunkt nur Michael Jordan und Bill Russell © Getty Images
Der nächste Superlativ folgt im März der darauffolgenden Saison. Im Spiel gegen die Charlotte Bobcats erzielt James 61 Punkte und damit Karriere-Höchstwert. Doch trotz der erneut grandiosen Leistungen von James dominieren die Heat nicht mehr wie in den Jahren zuvor © Getty Images
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Nach zwei MVP-Titeln in Folge wird "King James" schon in der regulären Saison von seinem Thron gestoßen. Kevin Durant sichert sich zum ersten Mal in seiner Karriere die Trophäe als wertvollster Spieler der NBA © Getty Images
In den Playoffs marschieren die Heat zunächst noch souverän durch: 4:0 gegen die Charlotte Bobcats, 4:1 gegen die Brooklyn Nets. Gegen Erzrivale Indiana braucht Miami im Conference Finale dann schon sechs Spiele, zieht aber mit 4:2 zum vierten Mal in vier Jahren in die Finals ein © Getty Images
Und wieder legt James einen Auftritt hin, der ihm viel Spott einbringt: Weil die Klimaanlage in San Antonio ausfällt, hat es in der Halle 32 Grad. LeBron geht nach grandiosen 25 Punkten in 33 Minuten unter Krämpfen in die Knie, kann nicht mehr weiterspielen. Die Heat verlieren gegen die Spurs immer mit mindestens 19 Punkten Unterscheid und kassieren beim 1:4 eine der deftigsten Finals-Pleiten aller Zeiten © Getty Images
In der Folge steigen alle drei Starspieler aus ihren noch laufenden Verträgen aus. James zieht es zurück nach Cleveland. Mit den Cavaliers will er den ersten NBA-Titel nach Ohio holen © Instagram@kingjames
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Mit Kevin Love und Kyrie Irving bildet der Forward ein starkes Trio. Gemeinsam führen sie die Cavaliers auf Platz zwei der Eastern Conference. Nach Siegen gegen die Celtics, Bulls und Hawks geht es bis in die Finals. Gegen die Golden State Warriors reicht es am Ende aber nicht © Getty Images
Ebenso wie bei der Wahl zum MVP. James muss sich hinter Steph Curry und James Harden anstellen © Getty Images
Der nächste Rekord von LBJ folgt in der Saison 2015/16. In der zwölften Saison in Folge erzielt LeBron einen Durchschnitt von mindestens 25 Punkten pro Spiel. Das schafften zuvor nur Jerry West und Karl Malone (elf Mal in Folge) © Getty Images
Neben persönlichen Rekorden marschiert James auch mit den Cavaliers durch die Liga. In den Finals geht es erneut gegen die Warriors. Nach einem 1:3-Rückstand gelingt Cleveland noch das Comeback. Zum ersten Mal in der Geschichte gewinnt die Franchise die Meisterschaft, James wird zum wertvollsten Spieler der Finals gekürt © Getty Images
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Am 5. Februar 2017 wird James zum jüngsten Spieler der Geschichte, der die 28.000-Punktemarke knackt. Nächster Meilenstein: James überholt Michael Jordan als Rekordkorbschützen der Playoff-Geschichte. Zum Titel reicht es in dieser Saison aber nicht. Die mit Kevin Durant verstärkten Warriors sind in den Finals nicht zu schlagen © Getty Images
Am 24. Mai 2018 erfolgt James' zwölfte Wahl in das Allstar NBA First Team. Niemand wurde bis dato häufiger berufen. Doch für den Titel reicht es erneut nicht. Das Star-Team der Warriors um Steph Curry erweist sich erneut als zu stark © Getty Images
Im Juli 2018 erfolgt sein Wechsel zu den Los Angeles Lakers. Zunächst läuft es auch beim Franchise in Kalifornien nach Wunsch, an Weihnachten fügen die Lakers den Warriors eine krachende Niederlage zu © Getty Images
Am 6. März 2019 gelingen ihm gegen die Denver Nuggets 31 Punkte, womit er Michael Jordan in der ewigen Scorerliste überflügelt und nun Rang 4 belegt. Bleibt James gesund, sollte er Anfang 2020 die fehlenden rund 300 Punkte holen und damit sogar den dritten Platz von Kobe Bryant erobern können © Getty Images
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Mit dem Übertrumpfen von Jordan wirft James wieder einmal die Frage auf, wer der größte NBA-Spieler aller Zeiten ist - Michael Jordan oder er? Für den Punkterekord hat James jedenfalls 118 Spieler länger gebraucht als Jordan und auch bei der Titelanzahl hängt er mit drei zu sechs noch klar zurück © Getty Images
Trotz des Triumphes in der ewigen Scorerliste endet die Saison als einzige Enttäuschung. LeBron verpasst wegen einer Leistenverletzung 17 Spiele, die Lakers haben keine Chance auf die Playoffs mehr und James' Einsatzminuten werden bis zum Saisonende immer weiter limitiert © Getty Images
Zum ersten Mal seit 2005 steigen die Playoffs ohne James, erstmals seit 2010 verpasst er eine Teilnahme in den Finals. Erstmals seit zwölf Jahren wird er auch nicht in das All-NBA First Team gewählt. Die Lakers reagieren mit einem Komplettumbau des Teams und stellen LBJ mit Anthony Davis einen zweiten Superstar an die Seite © Getty Images
Der Neustart funktioniert blendend, kurz vor dem Jahreswechsel 2019/20 führen die Lakers die Tabelle im Westen an. James brilliert auch im Karriereherbst mit nun 35 Jahren weiter, auch wenn ihn kleinere Blessuren immer wieder ausbremsen. Der Titelhunger des Kings ist längst nicht gestillt, im Sommer soll der vierte Ring folgen - der erste mit den Lakers © Getty Images

Passen LeBron James und Westbrook zueinander?

Allerdings gibt es Zweifel, ob das Konstrukt James und Westbrook wirklich passt.

Die Klasse der beiden ist unumstritten. Sie gehören zu den fünf Spielern mit den meisten Triple-Doubles in der NBA-Historie. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Und vor allem Westbrooks Pass-Qualitäten könnten die Lakers noch einmal auf eine neue Stufe heben. In der letzten Spielzeit lag L.A. nur auf dem 18. Platz bei den pro Spiel erzielten Punkten nach Assists.

Dafür steht ein großes Fragezeichen hinter seinem Spielstil. Wie James ist er ein ballbeherrschender Spieler. Der 32-Jährige ist zudem aus der Distanz mehr als wacklig.

James verweist auf frühere Beispiele

James macht sich keine Sorgen darüber, ob er mit Westbrook, der von den Lakers in einem spektakulären Tauschgeschäft mit Washington erworben wurde, einen Rhythmus finden wird.

Er verwies auf seine jahrelange Erfahrung im Zusammenspiel mit talentierten Teamkollegen wie Dwyane Wade und Chris Bosh sowie Kyrie Irving und Kevin Love.

„Ich denke sehr genau darüber nach, was ich tun muss, damit unser Team so großartig ist, wie es sein kann, und auch um das zu ergänzen, was Russ (Russell Westbrook; Anm. d. Red) auf den Tisch bringt“, sagte James.

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„Ich finde es immer heraus. Ich glaube nicht, dass es zu Beginn der Saison wie Erdnussbutter und Marmelade sein wird, aber das ist alles Teil des Prozesses und Teil meiner Arbeit. Ich mag es, wenn ich mich anstrengen muss, um so großartig zu werden, wie nur möglich.“

James ist tatsächlich der Hauptgrund, warum die Kombination funktionieren kann. Mit seiner außerordentlichen Spielintelligenz könnte er auch Westbrook gut integriert bekommen.

Bremsen Verletzungen Lakers wieder aus?

Mit dem fortgeschrittenen Alter der meisten Lakers-Profi geht dennoch eine weitere Gefahr einher: Zahlreiche Verletzungen haben die Franchise aus L.A. bereits in der vergangenen Saison den Titel gekostet.

Davis, James und mehrere Ergänzungsspieler konnten bei der Erstrunden-Niederlage von Los Angeles gegen die Phoenix Suns nur eingeschränkt oder gar nicht spielen.

Die Ausfälle von Davis waren für die Lakers in den letzten beiden Jahren am verheerendsten. Diesmal will der Big Man unbedingt durchhalten.

„Ich habe mich nicht wohl dabei gefühlt, so viele Spiele zu verpassen“, sagte Davis. „Dass ich in den Playoffs gegen Phoenix nicht in voller Stärke spielen konnte, hat mir nicht gepasst. Ich habe Wert darauf gelegt, mich um meinen Körper zu kümmern und ihn wieder auf den Stand zu bringen, auf dem er in meinem ersten Jahr hier war.“

Playoff-Aus für Lakers! Historische Pleite für James

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Lakers gelten als Mitfavorit auf den Titel

Die Lakers haben also durchaus (noch) einige Baustellen, um die sie sich kümmern müssen.

Doch trotz - oder gerade wegen - des fortgeschrittenen Alters ist die Oldie-Truppe im Rennen um die NBA-Meisterschaft nicht zu unterschätzen.

Auch Anthony sieht inmitten der Zweifel einen entscheidenden Trumpf: Jahrelang hat sich die Gelegenheit, mit seinem Kumpel James zusammenzuspielen, nicht ergeben.

Nun sind sie endlich vereint. „Jetzt sind wir hier. Timing ist alles“.

Ob das „Timing“ auch pünktlich genug für den Titel war, muss die Saison zeigen.

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