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BVB: "Erbärmlich"- Handballerinnen kommen nicht in die Halle

Großer Ärger beim BVB!

Die BVB-Handballerinnen konnten am Dienstagmorgen nicht trainieren

Die BVB-Handballerinnen konnten am Dienstagmorgen nicht trainieren © Imago

Die Handballerinnen des BVB wollen in der Bundesliga ihren Titel verteidigen. Einen Tag vor einem Spiel kommen sie aber nicht in die Halle.

Großer Ärger beim BVB!

„Für mich sind das untragbare Zustände, wie hier in Dortmund mit uns umgegangen wird. Das ist wirklich erbärmlich!“ Harte Worte von Handball-Abteilungsleiter Andreas Heiermann in den Ruhrnachrichten.

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Was ist passiert? Die Handballerinnen von Borussia Dortmund spielen in der Bundesliga, wurden im vergangenen Jahr Deutscher Meister (News: Alles zum Handball).

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BVB schimpft: „Ein Fiasko“

Am Dienstagmorgen wollten die BVB-Damen trainieren – doch sie kamen nicht in die Halle. Das berichten die Ruhrnachrichten.

Demnach standen Trainer André Fuhr und seine Spielerinnen, die nach vier Partien noch ungeschlagen sind, einen Tag vor dem Duell mit dem Tabellensiebten SV Union Halle-Neustadt vor verschlossener Halle. Ein Hausmeister kam offenbar nicht zur Hilfe.

„Der Aushilfs-Hausmeister erklärte mir, er lässt uns nicht in die Halle, weil wir tags zuvor die Nutzung nicht unterschrieben hatten“, erklärte Fuhr: „Von der Trainingssteuerung her ist das für mich ein Fiasko.“

BVB versäumt Anmeldung

Laut dem Bericht muss der BVB wegen der Ferien – in NRW sind zwischen dem 11. Oktober und dem 23. Oktober Herbstferien – seine morgendlichen Trainingseinheiten bei der Stadt anmelden, versäumte dies aber. „Natürlich sind wir uns unseres Fehlers bewusst. Aber normalerweise ist es eine Formalie“, meinte Heiermann.

Am Montagabend habe man aber Kontakt zum Hausmeister aufgenommen und mündlich abgeklärt, dass am Dienstagmorgen trainiert werde. Da eine Unterschrift des BVB aber offenbar ausblieb, wurden Team und Trainer am Morgen nicht in die Halle gelassen.

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BVB-Ärger: „Eine absolute Katastrophe“

„Wir können einen Tag vor einem Bundesliga-Spiel nicht trainieren, das ist eine absolute Katastrophe“, ergänzte Heiermann.

Und Fuhr schimpfte: „Ich vermisse manchmal den Respekt bei der Stadt, von dem, was wir leisten und wo wir uns bewegen. Seit zweieinhalb Jahren muss ich darum bitten, dass mir jemand die Halle aufschließt. Bei keinem anderen Verein habe ich das so erlebt.“

Der Trainer weiter: „Man darf auch nicht vergessen, wie das in der Außenwirkung für die Spielerinnen ist. Das macht sich nicht gut. Wir sind amtierender Deutscher Meister, international ambitioniert und kommen zum Training nicht in die Sporthalle.“