Anzeige

PSG & Kylian Mbappé: Paris-Saint Germain fordert Strafe für Real Madrid

Mbappé-Zoff! PSG fordert Strafe für Real

Mbappé-Wechsel: "Möchte der unumstrittene Star sein!"

Paris Saint-Germain reagiert abermals auf das Werben von Real Madrid um Kylian Mbappé. PSG-Sportdirektor verlangt nun gar Sanktionen für die Spanier um deren Boss Florentino Perez.

Geht er? Bleibt er? Was will er? Was will sein Verein - und was macht der lockende Klub? Die Transfer-Saga um Kylian Mbappé will einfach kein Ende nehmen.

Nun hat Paris Saint-Germain offenbar mit einer erneuten Aussage zu seinem Starspieler aufhorchen lassen - und dürfte mit der Forderung nach Sanktionen für Real Madrid eine neue Eskalationsstufe gezündet haben. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Anzeige

Doch der Reihe nach: „Wir habe noch nie die Zukunft von PSG ohne Mbappé geplant“, wird PSG-Sportdirektor Leonardo aktuell in einem Tweet des gewöhnlich gut informierten informierten italienischen Transfer-Experten Fabrizio Romano vom Festival dello Sport, der alljährlichen Zusammenkunft der Gazzetta dello Sport mit reichlich Sport-Prominenz, zitiert.

Der Brasilianer fügte demnach an: „Unsere Idee ist es, den Vertrag von Kylian Mbappé zu verlängern. An unseren Plänen hat sich nichts geändert. Kylian ist ein Juwel, er ist unglaublich perfekt für PSG ... dann haben wir Kylian, Leo (Lionel Messi, Anm. d. Red.), Ney (Neymar).“

PSG: Sportdirektor Leonard spricht über Mbappé

Wie die neuerlichen Statements bei dem Hauptprotagonisten selbst ankommen und wie der darauf möglicherweise wieder reagieren mag, steht auf einem anderen Blatt.

Anfang der Woche hatte Mbappé in einem Interview mit RMC Sport über seinen geplatzten Sommer-Wechsel zu Real Madrid Stellung bezogen.

„Ich habe PSG darum gebeten, gehen zu dürfen, weil ich von dem Moment an nicht mehr verlängern wollte. Ich wollte, dass der Verein eine Ablösesumme erhält, um einen hochwertigen Ersatz zu bekommen“, so der Star-Stürmer.

Ähnlich äußerte sich Mbappé kurz darauf auch in der L‘Equipe, der er verriet, er habe im Sommer allein zum spanischen Rekordmeister wechseln wollen.

Anzeige

Dass der 22-Jährige, ebenfalls via RMC Sport, dann zwar auch noch verlauten ließ, seinen 2022 auslaufenden Vertrag bei PSG womöglich doch noch zu verlängern (“Ich habe gesagt, man weiß nie, was im Fußball passieren kann. Vor sechs Monaten wusste ich nicht, dass ich gehen wollte“), verbesserte die Stimmung bei Leonardo trotzdem nicht.

Paris Saint-Germain fordert Strafe für Real Madrid

Und auch nun beim Festival dello Sport wirkte der Pariser Sportdirektor weiterhin im Attacke-Modus, was die Never-Ending-Personalie um den Weltmeister von 2018 betrifft - vor allem wegen des nicht nachlassenden Werbens von Real.

Dass die Spanier derart offensiv und öffentlich mit dem Mbappé-Transfer kokettieren, ärgert Leonardo, der dafür jetzt Sanktionen forderte: „Von Madrid aus bestreiten sie es, aber ich denke, Real Madrid bemüht sich seit langer Zeit darum, Kylian Mbapé zu verpflichten. Sie sprechen seit zwei Jahren öffentlich über Mbappé. Das muss bestraft werden.“

Wie eine derartige Sanktion ausfallen solle, erklärte Leonardo indes nicht weiter.

Im August waren bereits intensive Spannungen zwischen dem Brasilianer und Florentino Perez aufgekommen, weil Reals Präsident um Mbappé buhlte.

Auch vor wenigen Tagen wetterte der PSG-Boss deshalb gegen die Madridistas.

PSG-Verbleib? Mbappés-Mutter redet über Zukunft

Anzeige

Real-Präsident Perez: „Im Januar werden wir Klarheit haben“

„Ich sage Ihnen, es ist ein Mangel an Respekt“, so Leonardo in der L‘Equipe. Perez hatte unmittelbar zuvor bei El Debate behauptet: „Im Januar werden wir bezüglich Mbappé Klarheit haben.“

Bis dahin ist noch reichlich Zeit für Einlassungen dazu von allen Seiten - das Dauerthema Mbappé dürfte weiterschwelen.

Fast unter ging dabei, dass Leonardo auch noch Klartext zu Thomas Tuchel sprach.

Zwischen dem ehemaligen Trainer und den Parisern war es in den zurückliegenden Weihnachtstagen zur Trennung gekommen, obwohl der Deutsche zuvor das Champions-League-Finale erreicht sowie die Meisterschaft in der Ligue 1 eingefahren hatte.

PSG-Boss zur Trennung von Thomas Tuchel

„Die Trennung war abzusehen und natürlich“, meinte Leonardo.

„Im Jahr zuvor gab es komplizierte Situationen, die das Umfeld destabilisierten“, so der PSG-Lenker weiter. „Es ist nur menschlich, dass es unterschiedliche Ansichten gibt, es war schwierig, eine Beziehung zwischen uns aufzubauen.“



Anzeige