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Darts: Gerwyn Price und Jonny Clayton machen Waliser Finale beim World Grand Prix perfekt

Price macht Wales-Finale perfekt

Gerwyn Price schreit seine Freude nach dem Finaleinzug raus

Gerwyn Price schreit seine Freude nach dem Finaleinzug raus © Lawrence Lustig, PDC

Beim World Grand Prix in Leicester feiert Gerwyn Price einen Comeback-Sieg gegen Stephen Bunting. Bereits zuvor zieht Jonny Clayton gegen Danny Noppert ins Finale ein.

Das Waliser Finale ist perfekt!

Im zweiten Halbfinale gewinnt Gerwyn Price gegen Stephen Bunting 4:2 und folgt damit seinem Landsmann Jonny Clayton ins Finale beim World Grand Prix in Leicester. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

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Allerdings machte „The Bullet“ dem Führenden der PDC Order of Merit das Leben schwer. Der Engländer lag schon mit 2:0 nach Sätzen in Front ehe sein Gegenüber seinen ersten Satzerfolg feiern konnte.

Vor allem im ersten Satz stand Price mit einem Drei-Dart-Average von gerade einmal 73,48 Punkten neben sich. Auch Durchgang zwei war mit 77,52 Punkten nur unwesentlich besser.

Gerwyn Price mit Leistungsexplosion in Satz 3

In Satz drei kam es jedoch zu einer wahren Leistungsexplosion. Mit 97,80 Punkten im Schnitt holte sich der Titelverteidiger den Durchgang und sollte danach keinen schlechteren Drei-Dart-Average als 92,76 Punkte mehr ans Oche zaubern.

Zwar wehrte sich Bunting standhaft, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Im sechsten und letzten Satz setzte es sogar ein 3:0.

Jonny Clayton bleibt souverän

Im ersten Duell des Tages setzte sich Jonny Clayton mit 4:1 gegen Danny Noppert durch und darf damit weiter von seinem dritten großen Triumph in diesem Jahr träumen.

Zuvor hatte er bereits die Premier League und The Masters für sich entscheiden können. Und er scheint in der richtigen Form für einen weiteren Prestigeerfolg. Gegen MvG-Bezwinger Noppert bewies „The Ferret“ mit einem Drei-Darts-Average von 94,82 Punkten ein gutes Händchen. Dazu setzte er mit einem 112-Highfinish das höchste Checkout.

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Zwar traf er an diesem Abend nur knapp 44 Prozent seiner Checkouts (13/30), bewies aber bereits im ersten Satz, dass er in den wichtigen Momenten voll da ist. Mit 3:1 Legs und Checkouts von 83, 72 und 108 ließ er seinem Gegenüber keine Chance in diesem Durchgang. Beim Stand zum 2:1 holte er sich mit einem 11-Darter das entscheidende Break.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Waliser nach dem Match. „Es ist einfach fantastisch, in so einem Turnier im Finale zu stehen. Bis hierhin ist der Job erledigt.“