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Leichtathletik, Berlin-Marathon: Adola gewinnt, Bekele Dritter - Weltrekord außer Reichweite

Topfavorit beim Berlin-Marathon düpiert

Gewinner des 47. Berlin-Marathons: Guye Adola (r.)

Gewinner des 47. Berlin-Marathons: Guye Adola (r.) © AFP/SID/ODD ANDERSEN

Kenenisa Bekele aus Äthiopien hoffte beim Berlin-Marathon auf einen neuen Weltrekord, wird dann aber geschlagen. Es gewinnt sein Landsmann Guye Adola.

Der Äthiopier Guye Adola hat die 47. Ausgabe des Berlin-Marathons gewonnen und seinen Landsmann Kenenisa Bekele in den Schatten gestellt.

Der 30-Jährige feierte am Sonntag bei besten äußeren Bedingungen seinen bislang größten Karriereerfolg, blieb nach 42,195 Kilometern in 2:05,45 Stunden aber klar unter der drei Jahre alten Bestmarke des Kenianers Eliud Kipchoge (2:01,39).

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Den zweiten Platz sicherte sich im Herzen der Hauptstadt mit dem Zielbereich am Brandenburger Tor überraschend der Kenianer Bethwel Yegon (+ 0:29 Minuten). Bekele, der auf den Weltrekord gehofft hatte, wurde Dritter (+ 1:02).

Bekele fällt aus Spitzengruppe

Der dreimalige Olympiasieger hatte 2019 bei der bislang letzten Austragung des Berlin-Marathons seinen zweiten Sieg gefeiert und in 2:01:41 Stunden den ein Jahr zuvor an gleicher Stelle aufgestellten Weltrekord nur um zwei Sekunden verpasst.

Bekele war am Sonntag kurz vor Kilometer 18 aus der Gruppe der Favoriten zurückgefallen. Der 39-Jährige, der sich vor neun Monaten mit dem Coronavirus angesteckt und vier Wochen bis zur vollständigen Erholung benötigt hatte, kämpfte sich im weiteren Rennverlauf zurück. Im Finale gingen ihm aber die Kräfte aus.

2020 war der Berlin-Marathon der Pandemie zum Opfer gefallen. In diesem Jahr soll das Rennen der Startschuss für eine Rückkehr zur Normalität für große Straßenläufe gewesen sein.

Als erstes der sechs wichtigsten 42,195-km-Rennen der Welt hatte der Berlin-Marathon nach dem Ausbruch der Pandemie wieder eine nennenswerte Teilnehmerzahl zugelassen. Rund 25.000 Läufer und Läuferinnen aus 139 Nationen gingen an den Start.