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Transfermarkt: Bale-Berate Barnett fordert Transfermarktrevolution - jeden Tag Transfers

Star-Berater fordert spektakuläre Transfer-Revolution

PSG und Real heiß auf Rüdiger?

Starberater Jonathan Barnett spricht sich für eine permanente Öffnung des Transferfensters aus. Der Bundesliga empfiehlt er die Abschaffung der 50+1-Regel.

Diese Idee würde den kompletten Transfermarkt revolutionieren.

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Jonathan Barnett ist einer der gefragtesten Spielerberater. Der 71-Jährige fädelte in diesem Sommer unter anderem den Wechsel von Jack Grealish zu Manchester City für rund 117 Millionen Euro ein. Auch Top-Talent Eduardo Camavinga, das am Deadline-Day zu Real Madrid wechselte, und Gareth Bale, zählen zu seinen Klienten. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Insbesondere in England gibt es Kritik an den Transferfenstern. So forderten Experten wie der ehemalige Arsenal-Trainer Arséne Wenger, dass diese in allen Topligen noch vor dem Start der Liga und nicht wie bisher am 31. August schließen sollten. Barnett sieht das anders. „Arsène liegt falsch. Ich bin mit diesen Fenstern nicht einverstanden“, erklärte der Gründer von ICM Stellar Sports in der Bild.

Barnett: „Würde den Fußball für die Fans spannender machen“

Sein Vorschlag: „Ich finde, Transfers sollten das ganze Jahr über ununterbrochen möglich sein.“ In England hätten sie es bereits mit dem früheren Transferschluss probiert und das hätte jede Menge Probleme gebracht.

„Es sollte nicht nur zwei Fenster geben, in denen alles in Eile abgewickelt wird und die Klubs keine Zeit haben, um sich zu organisieren“, sagte Barnett und ergänzte: „Und das Wichtigste: 365 Tage Transfermarkt würden den Fußball für die Fans spannender machen.“

Barnett denkt nicht nur an eine Transfermarkt-Revolution, er spricht sich auch für Investoren im Fußball auch – auch in der Bundesliga. „Ich denke, die Bundesliga sollte ihre 50+1-Regel aufheben. Sie sollten an einem wetteifernden Markt teilnehmen, um auf dem Feld konkurrenzfähig zu bleiben“, sagte er.

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Es werde „nur über die Premier League gesprochen“

Mit Bayern München habe die Bundesliga ein Team, das jedes Jahr aufs Neue die Meisterschaft holt. „Glauben Sie, die Fans wollen so etwas sehen? Oder meinen Sie, sie würden gerne sehen, wie andere Teams Bayern herausfordern?“, fragte er. Die Bundesliga würde so mehr Fans und Sponsoren und damit auch mehr TV-Gelder bekommen. „Der Beweis: Wo auch immer man auf der Welt über Fußball spricht – es wird aktuell nur über die Premier League gesprochen. Dort haben sie sechs Teams, die möglicherweise in jedem anderen Land die Liga gewinnen würden.“

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Die Corona-Situation hat den vergangenen Transfersommer maßgeblich beeinflusst, während einige Topklubs massig Geld ausgaben, mussten viele Vereine den Gürtel enger schnallen. „Vielleicht war es gegen Ende hin der spannendste, den ich erlebt habe. Verrückt aber überhaupt nicht“, konstatierte Barnett.

Es sei ein vorsichtigeres Transferfenster gewesen und es habe nicht so viele Deals gegeben. „Die, die abgeschlossen wurden, waren aber besser geplant und professioneller. Das hat sich darin geäußert, dass die Spieler mit Top-Beratern ihre Wechsel über die Bühne gebracht bekommen haben, die Spieler, die sich von ihrer Mama oder anderen Familienmitgliedern beraten lassen, dagegen oft nicht.“