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Red Bull Salzburg, Karim Adeyemi: Elfmeter-Wahnsinn in Sevilla

Elfer-Wahnsinn um Adeyemi und Salzburg

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Beim Champions-League-Auswärtsspiel in Sevilla sorgt Red Bull Salzburg für Historisches. Dreimal gibt es Elfmeter, dreimal ist Karim Adeyemi beteiligt.

Das Wort “Wahnsinn“ hat einen durchaus inflationären Gebrauch - hier aber lässt sich nichts anderes schreiben.

Wahnsinn in Sevilla! Noch präziser: Elfmeter-Wahnsinn in Sevilla! (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

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Red Bull Salzburg hat beim Champions-League-Auswärtsspiel in der andalusischen Metropole sage und schreibe drei Elfmeter zugesprochen bekommen - allein das ist historisch. Nie hat eine Mannschaft drei Strafstöße innerhalb einer Königsklassen-Partie schießen dürfen. RB durfte es in einer Halbzeit.

Was das Schießen angeht, ging jedoch einiges schief. Salzburg verschoss zwei der drei Elfmeter, nur der zweite fand den Weg ins Netz, Torschütze: Luka Sucic, der allerdings den dritten an den rechten Pfosten setzte.

Den ersten hatte der deutsche Nationalspieler Karim Adeyemi rechts neben das Tor geschoben. Schämen muss sich der 19-Jährige dennoch nicht: Er hatte alle drei Elfmeter herausgeholt und damit alles erst möglich gemacht.

Als wenn das nicht schon genug wäre, bekam auch der FC Sevilla am Ende der ersten Hälfte einen Strafstoß zugesprochen. Im Gegensatz zu den Salzburgern verwandelte Ivan Rakitic diesen jedoch sicher unten rechts und führte seine Mannschaft damit zum Ausgleich, der bis zur Halbzeit hielt.

Ebenfalls kurios: Sevillas Youssef En-Nesyri flog in der zweiten Hälfte mit Gelb-Rot vom Platz, als er einen weiteren Elfmeter per Schwalbe erzwingen wollte.

Zu zehnt zog sich Sevilla weit zurück und versuchte über die Runden zu kommen. Weil RB zu schludrig mit seinen Chancen umging, gelang dies auch. Am Ende gab es ein 1:1 - mit einer historischen ersten Hälfte.