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Formel 1: Lawrence Stroll baut für Aston Martin um Sebastian Vettel neue Fabrik

Die neue Fabrik der Formel 1

Aston Martin greift mit einer neuen Fabrik an

Aston Martin greift mit einer neuen Fabrik an © Aston Martin Cognizant Formula One Team

Um in der Formel 1 angreifen zu können, baut Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll in Silverstone eine neue Fabrik - und die hat es in sich.

Eigentlich wollte Lawrence Stroll sein Mega-Projekt schon längst begonnen haben.

Doch das Coronavirus, das in den vergangenen eineinhalb Jahren so manches in der Welt des Profisports durcheinander gewirbelt hat, machte auch vor der Formel 1 nicht Halt (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1).

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Nun aber ist es endlich so weit. In der vergangenen Woche hat Stroll, Teambesitzer von Aston Martin, höchstpersönlich den Spatenstich für den Bau einer neuen Fabrik in Silverstone vorgenommen - und ganz nebenbei klar gemacht, wie groß die Ambitionen beim Team von Sebastian Vettel wirklich sind.

Auf fast 40.000 Quadratmetern entsteht direkt neben der alten Fabrik ein neuer Campus. Und der hat es in sich. Ein Haupt- und zwei Nebengebäude, ein Windkanal, ein Konferenzzentrum, ein Auditorium und diverse Büros werden darin Platz finden. Billig wird das Projekt freilich nicht. Aktuell wird nach Angaben der offiziellen Formel-1-Seite mit etwa 150-200 Millionen Pfund (etwa 175 bis 235 Millionen Euro) kalkuliert.

Ende 2022, spätestens aber Anfang 2023 sollen die Mitarbeiter dort ihre Arbeit aufnehmen.

Für den 62-Jährigen eine dringend nötige Investition. Denn um in der Königsklasse erfolgreich zu sein, brauche man „die richtige Leadership und die richtigen Visionen. Die habe ich. Und du musst dir deine Visionen leisten können. Das kann ich.“

Sein Ziel: Eine Meisterschaft in den nächsten drei bis fünf Jahren.

Aston Martin hat nicht die besten Werkzeuge

Zwar seien bei Aston Martin bereits Top-Mitarbeiter engagiert, jedoch stehe nicht die beste Ausrüstung zur Verfügung. Ein Makel, der sich nun ändern soll. Denn immer noch arbeiten Ingenieure und Mechaniker in der gleichen Fabrik, die Eddie Jordan bei der Gründung des Teams im Jahre 1991 verwendet hatte. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Wir arbeiten jetzt noch mit temporären Büros, mit Containern, um das wachsende Personal irgendwie unterzubringen. Aber die Kommunikation ist nicht die beste und die Büros sind auf dem gesamten Firmengelände verteilt“, sagte der Vater von Vettel-Teamkollege Lance Stroll.

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Einen Designpreis will Stroll mit seiner neuen Fabrik übrigens nicht gewinnen. Stattdessen stehen die optimierte Kommunikation, 5G-Breitbandinternet und der neueste Stand der Technik im Vordergrund.

Neues Kapitel in der Karriere von Sebastian Vettel. Der deutsche Formel-1-Star schließt mit Ferrari ab und fährt ab der Saison 2021 für Aston Martin, das frühere Racing-Point-Team © Imago
SPORT1 blickt zurück auf die Laufbahn Vettel - mit allen Höhen und Tiefen für den viermaligen Weltmeister © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/iStock
Als Vettel am 17. Juni 2007 sein erstes Formel-1-Rennen in Indianapolis bestreitet, hält er seine Eindrücke mit einem Foto-Apparat fest. Zu seinem ersten Auftritt als Formel-1-Pilot kommt es, weil sich BMW- Sauber-Stammfahrer Robert Kubica beim Rennen zuvor in Montreal bei einem Unfall schwer verletzt © Getty Images
Da sich Kubica schnell erholt und ins Cockpit zurückkehrt, ist der US-Grand-Prix Vettels erster und einziger Einsatz für BMW. Nach drei Rennen Pause wird er vor dem Ungarn-GP von Toro Rosso verpflichtet - dem kleinen Schwester-Team von Red Bull. Vom österreichischen Rennstall wird Vettel schon seit 2004 unterstützt © Getty Images
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In Monza 2008 erreicht er den ersten Meilenstein seiner Karriere. Nach der ersten Pole Position, die er mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz feiert,... © Getty Images
..folgt im italienischen Motorsport-Mekka gleich der erste Sieg. Er ist zum damaligen Zeitpunkt der jüngste Grand-Prix-Sieger aller Zeiten © Getty Images
2009 folgt der Schritt von Toro Rosso zu Red Bull - und in Schanghai der erste Triumph für die "Bullen" © Getty Images
Mit seinem Teamkollegen Mark Webber kommt es schon früh zum Zoff. Beim Türkei-Grand-Prix 2010 will Vettel den in Führung liegenden Australier überholen - und rauscht in dessen Auto hinein © Imago
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Nach einer unglaublichen Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte und dem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi wird Vettel zum ersten Mal Weltmeister - mit 23 Jahren und 134 Tagen ist er der jüngste Champion der Geschichte © Getty Images
Auch sein großes Vorbild Michael Schumacher gratuliert zum Titel © Getty Images
Seine Heimatstadt Heppenheim bereitet dem neuen Weltmeister einen grandiosen Empfang. Knapp 100.000 Leute kommen, um ihn zu feiern © Getty Images
Auch im Jahr 2011 darf sich der Deutsche als Champions feiern lassen. Er steht 17 Mal auf dem Podium und gewinnt dabei elf Rennen. Der dominierende Pilot des Jahres kann sich am Ende vollkommen verdient Weltmeister nennen © Getty Images
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Auch 2012 krönt sich Vettel zum besten Fahrer der Formel 1. An Dramatik ist die Saison dabei kaum zu überbieten. Erst im letzten Rennen in Brasilien sichert sich der Red-Bull-Pilot nach einem Dreher zu Rennbeginn und einer Aufholjagd die nötigen sechs Punkte für seinen dritten Titel in Folge © Getty Images
2013 geht die Erfolgsserie weiter - und das mit Rekordzahlen. 13 Saisonsiege bedeuten die Einstellung eines Rekordes von Michael Schumacher. Zudem sind seine insgesamt 397 Zähler ein neuer Punkterekord – damit hätte Vettel auch die Konstrukteurs-WM allein gewonnen © Getty Images
Nach seinen zuvor vier WM-Titeln läuft es 2014 nicht mehr rund. Mit Daniel Ricciardo als neuem Teamkollegen und seinem lahmenden Boliden kommt Vettel nicht zurecht und wird nur Fünfter in der WM-Wertung. ©
Ricciardo stiehlt dem viermaligen Weltmeister komplett die Show, gewinnt drei Rennen (der Deutsche keines) und wird WM-Dritter. Vettels beste Platzierung bleibt ein 2. Rang in Singapur, nur eines von drei Malen, dass er vor seinem Teamkolegen liegt. Nach einem enttäuschenden letzten Jahr verlässt Vettel Red Bull © Getty Images
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Wenig später bestätigt Vettel, was schon länger die Runde macht: seinen Wechsel zu Ferrari. Mit seinem Kumpel Kimi Räikkönen (l.) bildet er das neue Gespann bei den Roten und soll sie zurück zu alten Erfolgen führen © Getty Images
Und der Beginn ist vielversprechend. Gleich beim ersten Rennen im Ferrari fährt Vettel 2015 in Melbourne auf das Podest. Und es geht gut weiter. Beim zweiten Grand Prix in Malaysia setzt der Deutsche auf eine andere Strategie als die Silberpfeile und rast als Erster über die Ziellinie © Getty Images
Doch den starken Beginn kann Vettel nicht fortsetzen. Er gewinnt zwar noch zwei weitere Rennen, an den Speed der Mercedes kommt der Ferrari-Bolide allerdings nicht heran. Am Ende landet Vettel auf Rang drei der Fahrerwertung, sendet aber eine Kampfansage für das nächste Jahr © Getty Images
Halten kann er diese jedoch nicht. Gleich in den ersten beiden Rennen spielt ihm die Technik seines Ferraris einen Streich, auch Strategiefehler seines Kommandostands machen dem Deutschen das Leben schwer © Getty Images
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In Malaysia schießt Vettel Mercedes-Pilot Nico Rosberg beim Überholversuch ab, für den Deutschen ist das Rennen wieder einmal nach nur wenigen Sekunden beendet. Die Entschuldigung folgt später per Telefon © Getty Images
Auf dem Hockenheimring wähnt Vettel das Rennen bereits eine Runde zu früh als beendet, geht vom Gas und lässt austrudeln. Als zwei überrundete Autos im Renntempo vorbeigehen, merkt Vettel, dass der Lauf noch nicht zu Ende ist und beschleunigt - ein Fehler ohne Folgen. Mehr als Rang vier springt in der WM-Wertung jedoch nicht heraus © Getty Images
2017 ist die Scuderia dann endlich konkurrenzfähig. In der ersten Saisonhälfte führt Vettel die WM-Wertung durchgängig an. Fünf Siege reichen am Ende jedoch nicht zum Titel, auch weil ihn die Technik mehrfach im Stich lässt. Erneut steht Mercedes ganz oben. Doch auch Vettel bleibt nicht fehlerfrei © Getty Images
Der absolute Tiefpunkt der Saison ereignet sich in Baku. Während einer Safety-Car-Phase fährt der in Führung liegende Hamilton aufreizend langsam. Damit rechnet Vettel nicht, beschleunigt und kracht dem Mercedes-Fahrer ins Heck © twitter.com/F1
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Danach setzt er sich an Hamiltons Seite und fährt ihm absichtlich in die linke Flanke. Hamiltons Auto nimmt Schaden, ein Boxenstopp für die Reparatur wirft ihn zurück. Vettel kassiert eine Zehn-Sekunden-Strafe. Am Ende wird es Rang vier knapp vor seinem Rivalen © Getty Images
2018 geht es für Vettel in sein viertes Ferrari-Jahr. Endlich soll der heiß ersehnte Titel nach Maranello geholt werden. Mit zwei Siegen beginnt die Saison dabei auch mehr als nur vielversprechend, doch ausgerechnet beim Heim-GP in Hockenheim patzt Vettel folgenschwer © Getty Images
Bei einsetzendem Regen rutscht der Heppenheimer in Führung liegend wenige Runden vor Schluss ins Kiesbett, muss aussteigen und wirft die 25 Punkte für den Sieg weg. Ab diesem Moment geht es immer mehr bergab © Getty Images
Beim Ferrari-Heimspiel in Monza crasht Vettel in der zweiten Schikane in das Auto von Hamilton, der sogar noch den Führenden Räikkönen überholen kann. Vettel wird am Ende Vierter statt Erster, Hamilton holt sieben Zähler mehr als erwartet © Getty Images
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In Singapur kommt es direkt nach dem Start zu einem Crash, in den Vettel, Verstappen und Räikkönen verwickelt sind. Für das Trio ist das Rennen beendet, Hamilton lacht sich als Sieger ins Fäustchen. Der Hauptschuldige ist Vettel, der seine Führungsposition zu vehement verteidigt. Ein Sieg war eigentlich eingeplant... © Getty Images
Beim Rennen in Austin crasht Vettel in Ricciardo und fällt an das Ende des Feldes zurück. Er wird zwar noch Vierter, hätte mit seinem schnellen Auto aber durchaus gewinnen können. Insgesamt verschenken Vettel und Ferrari 2018 ganze 96 Punkte. Statt Vettel wird Hamilton Weltmeister © Getty Images
Zu Beginn der Saison 2019 bekommt der Deutsche mit Charles Leclerc einen neuen Teamkollegen. Die Rangordnung scheint klar. Vierfach-Weltmeister Vettel ist die Nummer eins, der Monegasse muss sich dahinter einreihen. Doch das ändert sich © Getty Images
Nach nur wenigen Rennen ist Ferrari bereits unter Zugzwang. Während die Scuderia die Testfahrten vor der Saison dominiert, zeigt sich Mercedes in den Rennen deutlich stärker. Wieder patzt man am Kommandostand der Roten mehrfach, doch auch Vettel macht sich das Leben schwer © Getty Images
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Im zweiten Rennen verliert er die Kontrolle über sein Fahrzeug und verliert seinen Frontflügel, in Barcelona verbremst sich der Deutsche und handelt sich einen Bremsplatten ein. Auch die Boxenstopps dauern viel zu lange. Nach nur fünf Rennen ist Lewis Hamilton im Mercedes schon 48 Punkte voraus © Getty Images
Beim Großen Preis von Kanada dann der nächste Aufreger. Eingangs einer Kurve verliert Vettel das Heck und schießt nach einem Fahrfehler geradewegs in die Wiese und verliert dort jeden Grip © Getty Images
Als er auf die Strecke zurückkommt, muss der direkt hinter ihm fahrende Hamilton blitzschnell reagieren, um eine Kollision zu verhindern. Die Stewards nehmen das Manöver unter die Lupe und belegen Vettel mit einer Fünf-Sekunden-Strafe © Sky
Der Deutsche kommt zwar als Erster im Ziel an, muss den Sieg nach Anwendung der Strafe aber Hamilton überlassen. Demonstrativ stellt der wütende Vettel die Platzierungsschilder um. Für Ex-Teamkollege Ricciardo ein Schlüsselerlebnis in der aktuelln Krise © Getty Images
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"Ich will nicht für Sebastian reden, aber ich kann mir vorstellen, dass ihm der entgangene Sieg von Kanada schon zugesetzt hat", meint Ricciardo: "Ohne die Kontroverse von Montreal hätte er dort gewonnen, und alles sähe heute anders aus. Gewiss, wir werden es nie erfahren, aber ich könnte mir vorstellen, dass alles ein wenig anders gelaufen wäre, hätte Sebastian den Montreal-Sieg behalten können" © Getty Images
Die ultimative Demütigung erlebt Vettel in Monza. Fünf Jahre lang versucht der Deutsche vergeblich, das italienische Heimspiel zu gewinnen, Teamkollege Leclerc schafft es gleich im ersten Jahr, gewinnt nach Spa bereits sein zweites Rennen in Folge und löst kollektive Jubelstürme bei den Tifosi aus © Getty Images
Vettel begeht gleich zu Beginn des Rennens einen großen Fehler. Er verliert das Heck seines Wagens, dreht sich von der Strecke und übersieht beim Zurückfahren den heranrauschenden Lance Stroll, der sich nach einer Kollision ebenfalls dreht © Getty Images
Vettel fällt auf den letzten Platz zurück, wird bestraft und von Leclerc überrundet. Die internationale Presse ist sich sicher: Das war die Wachablösung bei Ferrari. Nicht mehr Vettel ist die Nummer eins, sondern Leclerc. Seit mehr als einem Jahr wartet der Deutsche auf einen Sieg, in der WM-Wertung steht er nur noch auf Rang fünf und hat 115 Punkte Rückstand auf Hamilton © Getty Images
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Beim folgenden Rennen in Singapur betreibt Vettel mit seinem 53. Grand-Prix-Sieg Wiedergutmachung. Nach zwei zweiten Plätzen in Japan und Mexiko beendet er die Saison auf Gesamtplatz fünf - zu wenig, um die vielen Kritiker verstummen zu lassen © Imago
2020 steht Vettel von Beginn an im Fokus. In seinem letzten Vertragsjahr bei der "Scuderia" muss er Werbung in puncto Vertragsverlängerung Werbung in eigener Sache betreiben © Getty Images
Die Testfahrten in Barcelona lassen jedoch wenig Positives erwarten. Die Leistung der Scuderia sorgt für reichlich Irritationen. Lange Zeit hinken die Italiener weit hinter Mercedes hinterher © Getty Images
Wegen der weltweiten Corona-Pandemie muss der für den 15. März geplante Start in Melbourne auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Mitten in der Phase der Ungewissheit verkündet Vettel dann im Mai seinen Abschied von Ferrari nach der Saison 2020. © Getty Images
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Wo und ob überhaupt er in den kommenden Jahren in der in der Formel 1 fahren wird, steht noch nicht fest. Der mittlerweile 33 Jahre alte Vettel muss sich trotz aller Widrigkeiten bei Ferrari mit guten Leistungen für ein lukratives Cockpit empfehlen © Getty Images
Zumindest privat darf der Eintracht-Frankfurt-Fan positiv in die Zukunft schauen. Mit seiner Ehefrau Hanna hat er drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn © Picture Alliance
Bei seinem Abschieds-Rennen für Ferrari landet Vettel am 13. Dezember 2020 in Abu Dhabi nur auf Rang 14. Es ist der Abschluss einer enttäuschenden Saison. In der Fahrerwertung schafft es der Deutsche letztlich nur auf den 13. Platz © Imago
Im September 2020 wird bekannt: Sebastian Vettel fährt ab 2021 für Aston Martin. Im März wird sein neuer Bolide vorgestellt. "Unser Auto ist bis jetzt das schönste, es sieht auf jeden Fall sehr gut aus", schwärmt Vettel bei der virtuellen Vorstellung © Imago
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In der Saison 2021 will der viermalige Weltmeister wieder neu angreifen. Sein Teamkollege bei Aston Martin ist der Kanadier Lance Stroll © Imago
Bei den Testtagen in Bahrain Mitte März hat Vettel mit technischen Problemen zu kämpfen. Der 33-Jährige dreht deswegen nur 117 Runden. 100 zu wenig, wie er selbst meint. Dennoch geht Vettel optimistisch in den Saisonstart am 28. März in Sachir (Bahrain) © Imago

Fabrik in Silverstone soll effizient sein

„Das ist letztendlich ein Business. Es ist eine Fabrik und ein Campus, so gebaut, dass die Gebäude unsere Zwecke erfüllen, zu unserer DNA passen und unsere Kultur und uns selbst abbilden. Sinn und Zweck des Baus ist, dass das Gebäude effizient ist, mit kurzen Wegen. Und dass endlich alle unter einem Dach sitzen können.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Um den wachsenden Anforderungen in der Formel 1 gerecht zu werden, ist das neue Schmuckstück für den Teambesitzer „eine Notwendigkeit“ und ein „langfristiges Investment. Wenn wir auf den Personalstand wachsen wollen, den ich für richtig halte, dann wäre das mit den aktuellen Gegebenheiten schlicht und einfach nicht möglich gewesen.“

Mit der Investition und den Visionen seiner neuen Fabrik macht der Kanadier zudem auch klar, dass mit ihm in der Königsklasse noch lange zu rechnen ist. Denn während seine Vorgänger häufig bereits nach einem Jahr das Team wieder veräußerten, will Stroll dauerhaft bleiben.

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Stroll will lange in der Formel 1 bleiben

„Ich möchte meinen Vorgängern gegenüber nicht respektlos erscheinen. Keiner von ihnen konnte meine Vergangenheit oder meine Erfolgsbilanz vorweisen. Und ich stehe ganz eindeutig mit voller Leidenschaft hinter diesem Projekt.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Ganz ohne Hintergedanken geht es bei dem Geschäftsmann aber natürlich trotzdem nicht. So sieht er Aston Martin auch als Investment, dessen Wert sich in den nächsten Jahren „signifikant steigern“ soll.

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„Nehmen wir die NFL: Vor zehn Jahren war ein Footballteam vielleicht eine Milliarde wert. Wenn du heute eins kaufen möchtest, gibt‘s das nicht unter vier oder fünf Milliarden. Ich sehe das also als langfristigen Plan. Und ich will selbst mitwirken. Ich halte mich noch für einen jungen Mann. Und man investiert nicht so, wenn man sich zurückziehen möchte.“

Ob finanziell oder sportlich im Titelkampf: Das Mega-Projekt könnte die Formel 1 verändern.

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