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Olympia 2021: Vogel-Freundin Shanne Braspennincx nach Herzinfarkt mit Gold-Coup

Gold nach Herzinfarkt: Ein Zufall rettete ihr Leben

Shanne Braspennincx bejubelt Olympia-Gold im Keirin

Shanne Braspennincx bejubelt Olympia-Gold im Keirin © Imago

Shanne Braspennicx, eine Freundin von Kristina Vogel, starb 2015 fast an einem Herzinfarkt. Nun konnte Vogel am TV-Mikro Gold für die Niederländerin bejubeln.

Sie ist eine gute Freundin von Kristina Vogel. Sie hat selbst eine dramatische Geschichte. Und an diesem Donnerstag konnte sich Vogel am TV-Mikrofon über das Happy End mitfreuen.

“Eine Medaille, die sie sich richtig verdient hat”, jubelte sie als Co-Kommentatorin im ZDF über das Keirin-Gold der Niederländerin Shanne Braspennicx.

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Die 30 Jahre alte Bahnrad-Athletin wäre vor sechs Jahren beinahe gestorben, ihre Karriere stand auch aufgrund einer Fehlbehandlung vor dem Aus – nun ist sie Olympiasiegerin!

Shanne Braspennicx erlitt 2015 Herzinfarkt in USA

Braspennicx hatte 2015 bei einem Höhentrainingslager in der 1800 Kilometer über dem Meeresspiegel liegenden US-Stadt Colorado Springs einen Herzinfarkt erlitten.

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Nach eigenen Angaben rettete ihr die Absage eines geplanten Rennens aufgrund von schlechtem Wetter das Leben, die ohnehin lebensbedrohliche Situation wäre sonst nicht zu meistern gewesen.

“Ich musste ins Krankenhaus in die Notaufnahme, meine Arterie war zu 99 Prozent blockiert”, berichtete sie später in einem Interview.

Nach einem “langen und dunklen” Weg zurück fuhr Braspennicx ab 2016 wieder Rennen, blieb aber weiter gesundheitlich beeinträchtigt.

Kristina Vogel berichtet von anhaltenden Problemen

“Wir hatten vor zwei Monaten ein Rennen in Deutschland, da hatte sie wieder Herzprobleme, musste ein paar Checks machen”, berichtete Freundin Vogel, die seit einem Unfall 2018 querschnittsgelähmt ist.

Auch am Donnerstag gab es einen Schreckmoment, Braspennincxs Teamkollegin Laurine van Riessen stürzte im Viertelfinale bei hoher Geschwindigkeit und musste von Sanitätern aus der Arena gebracht werden, erlangte aber das Bewusstsein wieder und scheint glimpflich davongekommen zu sein.

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Braspennicx siegte am Ende vor Ellesse Andrews (Neuseeland) und Lauriane Genest (Kanada), die deutsche Hoffnung Emma Hinze wurde Siebte, Lea-Sophie Friedrich schied im Viertelfinale aus.

Die in Belgien geborene Braspennicx sicherte sich auf größtmöglicher Bühne ihren ersten großen Titel und zeigte sich überwältigt: “Ich realisiere es noch gar nicht. Als ich die Ziellinie überquert habe, habe ich mich gefragt: Was habe ich getan?”

Kurz danach umarmte sie ihren Lebensgefährten Jeffrey Hoogland, der sich zuvor im Teamsprint ebenfalls Gold mit der Mannschaft gesichert hatte. Sie hat nun ausreichend Zeit, einen der emotionalsten Olympia-Momente 2021 zu verarbeiten.

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