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FC Bayern: Mögliche Backups für Kimmich und Goretzka

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Aufgrund der angespannten Personalsituation könnte der FC Bayern doch noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden. SPORT1 nennt potenzielle Kandidaten.

Seit Dienstag befindet sich Leon Goretzka nach seinem EM-Urlaub wieder im Training des FC Bayern.

Auch Joshua Kimmich wird Anfang kommender Woche an der Säbener Straße zurückerwartet. Dann ist das kongeniale Mittelfelduo gerade noch rechtzeitig vor dem Saisonstart wieder vereint. Doch viele Alternativen hat Trainer Julian Nagelsmann nicht. (Transfermarkt: Die heißesten Gerüchte im Transferticker)

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Marc Roca zog sich in der Vorbereitung einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und fällt bis mindestens Mitte August aus, Corentin Tolisso wurde nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub positiv auf das Coronavirus getestet und konnte bislang noch nicht mittrainieren. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Da sich auch Leih-Rückkehrer Michael Cuisance in der Vorbereitung nicht vor höhere Aufgaben eher nicht empfehlen konnte, blieben nur noch die Youngster Josip Stanisic, Taylor Booth und Torben Rhein als Backups für das Mittelfeld übrig.

Zuletzt berichteten daher die Sport Bild und der kicker, dass die Bayern vor allem aufgrund der Verletzung von Roca doch noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden könnten. Große Transfers schlossen die Bosse ohne vorherige Verkäufe allerdings zuletzt kategorisch aus. Bliebe noch die Möglichkeit eines Leihgeschäfts.

SPORT1 gibt einen Überblick über mögliche Kandidaten:

Marcelo Brozovic (Inter Mailand):

Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde in der Vergangenheit immer wieder mal mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Die Münchner pflegen zudem gute Kontakte zu Inter, in der Saison 2019/20 wurde Ivan Perisic für ein Jahr ausgeliehen.

Brozovics Vertrag läuft im kommenden Jahr aus, zuletzt berichteten italienische Medien, dass es wieder zu einer Annährung beider Partien gekommen sein soll. Eine Vertragsverlängerung und ein Verbleib beim italienischen Meister ist damit wieder wahrscheinlicher geworden.

Christian Eriksen (Inter Mailand):

Die sportliche Zukunft des Mittelfeldstars ist nach seinem Zusammenbruch bei der EM weiterhin offen. Dem 29-Jährigen wurde ein Defibrillator eingesetzt. Laut dem italienischen Verband FIGC kann Eriksen damit allerdings keine Spielerlaubnis bekommen.

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Keine Genehmigung für Eriksen in der Serie A

Sky Sports UK berichtet, dass Eriksen nächste Woche bei Inter zurückerwartet wird und nochmals untersucht werden soll. Dabei soll auch festgestellt werden, ob er auch auch ohne Defibrillator auf dem Spielfeld körperlich auskommen könnte. Sein Vertrag läuft noch bis 2024.

Saúl Níguez (Atlético Madrid):

Der einstige „Bayern-Schreck“ hat bei Atlético eigentlich einen langfristigen Vertrag bis 2026, war in der abgelaufenen Meistersaison allerdings nicht mehr unumstrittener Stammspieler. Mit Rodrigo de Paul verpflichteten die Rojiblancos zudem einen neuen Mann fürs Mittelfeld.

Zuletzt gab es in Spanien Spekulationen um ein Tauschgeschäft mit Antoine Griezmann vom FC Barcelona. Níguez soll bei Atlético zu den Topverdienern zählen, als Ablöse wären wohl mindestens 40 Millionen Euro fällig. Solche Investitionen hat der FC Bayern eigentlich in diesem Sommer ausgeschlossen.

Miralem Pjanic (FC Barcelona):

Der 31-Jährige wechselte erst im vergangenen Sommer für 60 Millionen Euro von Juventus Turin zu den Katalanen, wirklich Fuß gefasst hat er seither jedoch nicht. Unlängst berichtete die Mundo Deportivo, dass Pjanic sogar ablösefrei gehen könnte. Hintergrund: Barca muss die Gehaltskosten reduzieren, um Superstar Lionel Messi halten zu können.

Dani Ceballos (Real Madrid):

Der 24 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler wartet seit geraumer Zeit auf den endgültigen Durchbruch bei Real Madrid. Laut El Espanol könnte Ceballos die Königlichen in diesem Sommer noch verlassen, entweder per Leihe oder dauerhaft, falls sich ein Abnehmer findet. Trainer Carlo Ancelotti will seinen Kader auf 23 Spieler beschränken.

Ceballos’ Vertrag läuft noch bis 2023. Aktuell ist der flexible Mittelfeldspieler mit Spanien bei den Olympischen Spielen, allerdings verletzte er sich im ersten Spiel am Sprunggelenk.

Eduardo Camavinga (Stade Rennes):

Halb Europa hat den 18 Jahre alten Shootingstar angeblich auf dem Zettel, auch der FC Bayern hat bereits ein Auge auf das Mittelfeldjuwel geworfen.

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Fest steht: Interessenten müssten für Camavinga tief in die Tasche greifen. Bis zu 50 Millionen Euro Ablöse könnten für den Youngster, dessen Marktwert laut transfermarkt.de bei 60 Millionen Euro lieg, fällig werden. Dimensionen, die einen Wechsel zu den Bayern eher unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach):

Schon seit längerem hat der FC Bayern die Situation um den 24 Jahre alten Mittelfeldstrategen genau im Blick, nach SPORT1-Informationen steht Neuhaus (Vertrag bis 2024) aber vor einem Verbleib bei den Fohlen.

Die Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro ist mittlerweile verstrichen. Ein Wechsel könnte aber im kommenden Jahr wieder ein Thema werden.

Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach):

Beim 24-Jährigen stehen die Zeichen auf Abschied. „Denis hat uns klargemacht, dass er diesen Sommer wechseln will“, sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl kürzlich im Trainingslager. Der Schweizer und sein Berater würden einen Transfer bevorzugen, „wenn sich etwas ergibt. Warten wir ab, was passiert“. Aktuell befindet sich Zakaria allerdings wegen einer Coronaerkrankung in Quarantäne.