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Formel 1: Pirelli nennt Ursache für Reifen-Platzer bei Verstappen und Stroll

Darum platzte Verstappens Reifen

AvD Motor & Sport Magazin mit Gerhard Berger und Christian Danner

Die Ursache für die Reifenschäden von Max Verstappen und Lance Stroll beim Formel-1-Rennen in Baku ist offenbar geklärt. Pirelli gibt ein Statement ab.

Die Ursache für die gefährlichen Reifenplatzer von WM-Spitzenreiter Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) und Sebastian Vettels Aston-Martin-Teamkollegen Lance Stroll (Kanada) beim Formel-1-Rennen in Baku ist offenbar geklärt.

Reifenhersteller Pirelli erklärte am Dienstagabend, bei einer eingehenden Untersuchung habe man bei keinem der betroffenen Pneus einen "Produktions- oder Qualitätsdefekt" festgestellt und auch keine Anzeichen von Materialermüdung gefunden.

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Reifen explodierte bei mehr als 300 km/h

Ein "umlaufender Bruch an der inneren Seitenwand" sei Auslöser für die Explosion der beiden Reifen bei mehr als 300 km/h gewesen.

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Red Bull und Aston Martin hätten sich an die vorgeschriebenen Parameter vor Rennstart gehalten, trotzdem müssten laut Pirelli Prozesse eingeführt werden, um die "Einhaltung der Mindestdrücke in Zukunft besser sicherzustellen".

Red Bull reagierte auf diese Pirelli-Erklärung mit einem eigenen Statement, in dem der Verstappen-Rennstall ausrichten ließ, dass "kein autobezogener Fehler gefunden werden konnte. Wir haben die von Pirelli vorgegebenen Reifenparamater zu jeder Zeit befolgt und werden uns weiterhin an ihre Empfehlungen halten." Man sei "dankbar, dass bei den Hochgeschwindigkeitsunfällen niemand verletzt wurde."

Max Verstappen wurde nach Unfall deutlich

Pirelli steht unter Rechtfertigungsdruck, auch durch Verstappen.

"Pirelli wird wie immer sagen, dass da ein Teil von einem anderen Crash auf der Straße lag", sagte er nach dem Rennen in Baku und fügte hinzu: "Ich glaube, das kann nicht immer so sein. Stroll hatte denselben Crash wie ich. Da muss etwas falsch laufen."

Verstappens Vater Jos, ehemaliger Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton, hatte bei SPORT1 ergänzt: "Wäre der Reifen ein paar hundert Meter später geplatzt, wäre mein Sohn mit Tempo 300 geradeaus in die Mauer gerast."

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Mit Sportinformationsdienst (SID)