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James Hunt: Das traurige Ende von Niki Laudas großem Formel-1-Rivalen

Das traurige Ende einer F1-Ikone

James Hunt wurde 1976 vor Niki Lauda Weltmeister in der Formel 1

James Hunt wurde 1976 vor Niki Lauda Weltmeister in der Formel 1 © Imago

James Hunt war der Rennsport-Playboy schlechthin, seine Rivalität mit Niki Lauda wurde zur im Film verewigten Legende. Sein exzessives Leben endete früh.

Er ist der Mann, den Motorsport-Fans vor Augen, wenn sie an die gute, alte Zeit zurückdenken.

Als Robbie Williams für das Video zu seinem Song "Supreme" in die Rolle eines glamourösen Rennsport-Playboys schlüpfte, war er das offensichtliche Vorbild. Im Film "Rush" verewigte Hollywood-Regisseur Ron Howard seine legendäre Rivalität mit Niki Lauda.

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Lange Haare, lässiger Look, Zigarette im Mundwinkel, oft auch umringt von schönen Frauen: James Hunt war die Verkörperung einer Ära. Der Brite lebte mit sichtbarem Genuss ein Leben im Rausch, nicht nur im Rausch der Geschwindigkeit (Alles zur Formel 1).

James Hunt lebte exzessiv und starb früh

Das vielfach zelebrierte und verklärte Leben des James Hunt hatte jedoch seinen Preis: Heute vor 28 Jahren starb der Weltmeister von 1976 - im Alter von nur 45 Jahren.

James Hunt hatte abseits der Formel-1-Piste nicht nur eine Schwäche für Eis

Am Morgen des 15. Juni 1993 erlitt Hunt im Schlaf einem Herzinfarkt - die Todesursache wurde allgemein als Spätfolge seines exzessiven Lebensstils gedeutet.

"Zehn bis 15 Büchsen Bier pro Tag waren sein Mindestquantum. Dabei spielte es keine Rolle, ob das Rennen noch bevorstand oder schon vorbei war", erinnerte sich die deutsche Rennlegende Hans-Joachim Stuck.

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Hunt prahlte mit Sexleben - sogar auf dem Rennanzug

Auch Hunts Liebesleben war Stoff für viele Legenden: Sein Rennanzug-Aufdruck "Sex - Breakfast of Champions" wurde ebenso berühmt wie seine Behauptung, mit etwa 5000 Frauen geschlafen zu haben.

Es war die Zeit vor #MeToo, für Hunts Image gewiss besser so. Sätze wie "Wo Hunt auftauchte, ging die Post ab" würden heute wohl nicht mehr in Nachrufen stehen.

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"Er hat schon ein bisschen was rausgeholt aus seinem Leben", formulierte es US-Rennstar Mario Andretti, sein Nach-Nachfolger als Weltmeister 1978, nach Hunts Tod in der New York Times diplomatisch.

Schon damals war Hunts Weggefährten die Sorge anzuhören, dass sein wildes Leben die Erinnerung an das überschatten würde, was eigentlich seine große Qualität war: die als Racer.

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Sohn eines Börsenmaklers, Schützling eines Adligen

James Simon Wallis Hunt, geboren am 29. August 1947 als Sohn eines Londoner Börsenmaklers, hatte ein privilegiertes Leben, es war die Leidenschaft, die ihn in den Rennsport zog.

Hunt stieg 1973 von der Formel 2 in die Formel 1 auf, zusammen mit seinem Team Hesketh Racing, einem Liebhaberprojekt des britischen Adeligen Alexander Fermor-Hesketh, 3. Baron Hesketh.

"Hunt the Stunt", wie er wegen seines draufgängerisch anmutenden Fahrstils genannt wurde, etablierte sich mit starken Ergebnissen und bekam nach dem Aus von Hesketh 1976 einen Platz im McLaren-Team.

Hunts Rivalität mit Niki Lauda wurde im Film überdramatisiert

Es folgte die mythisch umrankte WM-Saison mit dem großen Duell gegen Lauda, dessen Feuerunfall und Laudas Aufgabe im letzten, gefährlich verregneten Rennen in Japan mit den Worten: "Mir ist mein Leben wichtiger als die Weltmeisterschaft."

Vor einem Jahr war die Motor-Sportwelt in tiefer Trauer: Am 20. Mai 2019 verstarb die österreichische Rennsport-Legende Niki Lauda im Alter von 70 Jahren © Getty Images
Die einzigartigen Erfolge des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters - sowohl als Sportler als auch als Unternehmer - sind und bleiben unvergesslich © Getty Images
Lauda musste in seinem Leben mehrere Rückschläge hinnehmen. Ob im F1-Boliden oder abseits der Strecke - der Österreicher ging häufig bis an die Grenzen © Getty Images
SPORT1 blickt zurück auf das außergewöhnliche Leben eines außergewöhnlichen Menschen © SPORT1-Grafik: Getty Images/ Imago
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So geht alles los: Mit einem Auto wie diesem beginnt Laudas Faszination für den Motorsport. Mit gerade einmal 15 Jahren kauft er sich ein VW Käfer Cabriolet, mit dem er "jeden erdenklichen Blödsinn" macht. Um den Wagen zu finanzieren, arbeitet der Österreicher in den Ferien als LKW-Beifahrer © Getty Images
Laudas Weg in die Königsklasse der Rennfahrer ist kein einfacher. Um in der Formel 1 Fuß zu fassen, muss er einen Kredit in Höhe von zwei Millionen Schilling aufnehmen. Sein Großvater, Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, verweigert ihm die Finanzspritze. Grund: Rennfahren sei keine vertretbare Karriere-Wahl. Lauda besorgt sich das Geld bei einer anderen Bank © Getty Images
1974 bietet ihm Enzo Ferrari einen Vertrag bei seinem Formel-1-Rennstall an. Zusammen mit dem Technischen Direktor Mauro Forghieri (r.) beendet er die sportliche Talfahrt des Unternehmens, das seit 1964 keine WM mehr gewonnen hatte. Mit Lauda kann Ferrari wieder jubeln © Getty Images
Denn schon in seiner zweiten Saison im Cockpit des italienischen Rennstalls holt Lauda den Weltmeistertitel. Der Österreicher besiegt seinen Teamkollegen Clay Regazzoni und dominiert 1975 auch den Rest des Fahrerfeldes. Fünf Saisonrennen entscheidet er für sich © imago
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Zu Beginn der Saison 1976 gibt Lauda wieder den Ton an. Nach vier Siegen in acht Rennen führt er in der WM-Wertung souverän, obwohl er sich bei einem Traktorunfall zwei Rippen bricht. Beim Grand Prix von Spanien fährt er nur mit Schmerzmitteln. Da ahnt er die Tragödie noch nicht © Getty Images
Der Horrorcrash passiert auf dem Nürburgring. In einer Linkskurve verliert Lauda die Kontrolle über seinen Ferrari 312T2 und prallt gegen eine Felswand. Der Wagen schleudert an der Fahrbahn entlang und geht sofort in Flammen auf © imago
Lauda kann sich mithilfe anderer Fahrer, die anhalten, gerade noch rechtzeitig aus dem Wrack retten. Noch heute spricht er von diesem Moment als seinem "Barbecue". Trotz schwerer Schmerzen ist Lauda die ganze Zeit bei Bewusstsein, erinnern kann er sich an den Unfall nicht. Die Ursache des Crashes wird nie geklärt © imago
Einer der Piloten, die Lauda aus dem zerstörten Boliden zerren, ist Harald Ertl (l.). Der Österreicher löscht die Flammen, während der italienische Rennfahrer Arturo Merzario den schwer verletzten Lauda aus dem Cockpit hievt © Getty Images
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Im Krankenhaus fällt Lauda ins Koma. Gefährlicher als die Brandwunden sind der giftige Rauch der Kunststoffkarosserie und der Löschschaum, die zu Lungenverätzungen führen. Laudas Zustand ist kritisch, er erhält die Krankensalbung. Doch Lauda gibt nicht auf © imago
Nur 42 Tage später kehrt er ins Cockpit zurück. Schwer gezeichnet ist er in Monza wieder mit von der Partie, wegen der Brandverletzungen um die Augen kann er kaum blinzeln, seine Sicht ist eingeschränkt. Trotzdem hält er durch. In der Folgezeit muss er zahlreiche Operationen und Transplantationen über sich ergehen lassen © Getty Images
Bei seinem Comeback vergisst Lauda, sich bei seinem Lebensretter Arturo Merzario (im Bild) zu bedanken. Später nennt er das einen "schweren Fehler" und schenkt dem Italiener seine Rolex-Uhr © Getty Images
Trotz seiner Rennpause hat Lauda im Duell mit James Hunt im letzten Rennen im japanischen Fuji noch Chancen auf den WM-Titel. Der Grand Prix steht wegen schwerer Regenfälle auf der Kippe und findet letztlich statt. Während des Rennens entscheidet Lauda, das Rennen vorzeitig abzubrechen. "Ich wollte mich nicht ein zweites Mal umbringen", sagt er später © dpa Picture Alliance
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Im Jahr 1977 fährt Lauda zum zweiten Titel. Kurz vor Ende der Saison überwirft sich Lauda mit Enzo Ferrari, weil er für die nächste Saison bereits einen Vertrag bei Brabham und Bernie Ecclestone unterschrieben hat. Die letzten beiden Rennen fährt sein Nachfolger Gilles Villeneuve. Zu diesem Zeitpunkt steht der Titelgewinn Laudas schon fest © imago
"Ich will nicht mehr im Kreis fahren." 1979 hat Lauda genug von der Formel 1 und begründet seinen Rücktritt mit mangelnder Motivation © imago
Ganz ohne Cockpit kann Lauda auch nach seinem Rückzug aus der Rennszene nicht: Er gründet seine eigene Fluglinie "Lauda Air". Anfangs handelt es sich um eine Bedarfsfluglinie, die aus nur zwei Flugzeugen besteht © Getty Images
Um seine Fluglinie finanziell unterstützen zu können, kehrt der Doppel-Weltmeister 1982 in die Formel 1 zurück. Bei McLaren ist er sofort wieder konkurrenzfähig, obwohl sein Team nur den leistungsschwachen Ford-Saugmotor zur Verfügung hat © imago
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Die Titel-Entscheidung in der Saison 1984 ist die mit Abstand knappste der Formel-1-Geschichte. Nur ein halber Punkt trennt Lauda und seinen Teamkollegen Alain Prost in der Abschlusstabelle - Lauda ist zum dritten Mal Weltmeister © Getty Images
Das Duell mit Prost ist legendär, Lauda ist meist langsamer als sein Stallkollege, vor allem im Training kann er nicht mithalten. Beim entscheidenden Rennen in Portugal fährt Prost zu seinem siebten Saisonsieg, Lauda triumphiert trotzdem: Er kämpft sich vom elften auf den zweiten Rang vor © imago
1991 erlebt Lauda einen seiner schlimmsten Tage. Ein Flugzeug seiner Linie stürzt kurz nach dem Start in Thailand ab. Eine unabsichtlich aktivierte Schubumkehr führt zum Absturz - 223 Menschen kommen ums Leben © Getty Images
In seiner Zeit als Berater von Ferrari ist er an einer der wichtigsten Entscheidungen der Scuderia beteiligt: Michael Schumacher wird bei den Italienern zum Rekordweltmeister. An seiner Verpflichtung zur Saison 1996 wirkt Lauda mit © Getty Images
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Zwischenzeitlich arbeitet Lauda auch beim Jaguar-Rennstall. Knapp zwei Jahre lang ist er zunächst als Rennleiter und später als Teamchef tätig... © Getty Images
...und kehrt dabei auch selbst nochmal ans Steuer zurück © Getty Images
Nach seiner aktiven Karriere ist Lauda als Co-Moderator bei Formel-1-Übertragungen zu sehen. Außerdem gründet er eine zweite Airline namens Niki Luftfahrt, die auch als "flyniki" und "NIKI" bekannt ist. Inzwischen ist die Luftlinie Teil von Air Berlin © Getty Images
Lauda amüsiert sich mit Verona - zu diesem Zeitpunkt noch - Feldbusch. Auch in der Filmbranche fasst Lauda Fuß. Nach einem Gastauftritt im Film "Feuer, Eis & Dynamit" schenkt er der Figur "The King" im Film "Cars" seine Stimme © Getty Images
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Mit Birgit Wetzinger ist Lauda seit 2008 verheiratet. Als Folge der Medikamente nach seinem Unfall lässt seine Nierenfunktion stark nach. Er bekommt zwei Nieren transplantiert, die erste spendet sein Bruder Florian, die zweite Wetzinger © imago
Aus seiner ersten Ehe mit Marlene Knaus stammen die Söhne Lukas (l.) und Matthias (r.), der von 2006 bis 2009 für Mercedes in der DTM fährt. Wetzinger bringt 2009 Zwillinge zur Welt. Einen weiteren Sohn hat Lauda aus einer außerehelichen Beziehung © Getty Images
Die Karriere des Österreichers und seine Rivalität zu James Hunt werden im Kinofilm "Rush - Alles für den Sieg" abgebildet. Der Film von Regisseur Ron Howard erscheint 2013, Lauda wird von Daniel Brühl gespielt © imago
Nicht nur im TV ist Lauda erfolgreich. 2015 veröffentlicht der Österreicher sein sechstes Buch "Reden wir über Geld". Darin gibt er Finanz-Tipps und erklärt seinen Weg zum Multi-Millionär © Getty Images
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Seit 2012 war Lauda als Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes tätig. Bereits früh krempelt er das Team um, holt Ingenieure und Manager von anderen Teams © Getty Images
Mit Lewis Hamilton (4x) und Nico Rosberg (1x) holen von 2014 bis 2018 ausschließlich Mercedes-Piloten den WM-Titel. Auch die Teamwertung geht stets an die Silberpfeile © Getty Images
Mit Kritik, vor allem gegen die Konkurrenz, spart Lauda zu keiner Zeit. Nach einem Startcrash von Max Verstappen fordert der Österreicher, "der Junge gehört in die Psychiatrie". Als Daniil Kwjat 2016 Sebastian Vettel abräumt, sagt Lauda: "Wenn ich Vettel wäre, würde ich ihn umbringen." © Getty Images
Im August 2018 besteht für Lauda erneut Lebensgefahr. Nach einer auf Ibiza eingefangenen Sommergrippe verschlechtert sich sein Zustand zusehends Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation geht es ihm zwischenzeitlich besser - bis der schwere Rückschlag folgt © Getty Images
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Die seit dem Feuerunfall vom Nürburgring schwer beeinträchtigte Lunge macht nicht mehr mit. Lauda unterzieht sich einer schwierigen Lungentransplantation, liegt monatelang im Krankenhaus - kehrt aber wieder zurück © Getty Images
Am 20. Mai 2019 verstirbt er im Alter von 70 Jahren. Der dreifache Formel-1-Weltmeister schläft im Kreise der Familie nach dreiwöchigem Krankenhaus-Aufenthalt friedlich ein © Getty Images
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Eine wunderbare Grundlage für die Hollywood-Dramatisierung. Hunt fiel da natürlich die Rolle des Teufelskerls zu, dem die WM im Zweifel wichtiger war als das Leben.

Tatsächlich überdramatisierte der Film mit Chris "Thor" Hemsworth als Hunt und Daniel Brühl als Lauda die Rivalität, die in Wahrheit nie persönlich war, tatsächlich verband die beiden immer Freundschaft. Der 2019 verstorbene Lauda betonte immer wieder seine Wertschätzung für Hunt - und dass er auf der Piste eben nicht gemeingefährlich gewesen sei, sondern einer, der auf der Rennstrecke die Grenzen kannte, dem man in einem höchst unsicherem Umfeld "vertrauen" konnte.

Chris Hemsworth und Daniel Brühl spielten James Hunt und Niki Lauda im Film Rush

An den Erfolg von 1976 konnte Hunt jedoch nie anknüpfen, 1977 wurde er Fünfter, in der darauffolgenden Saison - die vom Unfalltod seines Freundes Ronnie Peterson überschattet wurde - nur Dreizehnter. Im Jahr darauf erklärte Hunt seinen Rücktritt, mitten in der Saison.

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Privatleben vom Alkohol zerrüttet

In der englischen Heimat blieb Hunt als offenherzig-kritischer Rennkommentator bei der BBC präsent, auch in dieser Rolle strickte er weiter an seiner Legende - bei seinem ersten Einsatz an der Seite des langjährigen Kollegen Murray Walker leerte er nebenbei zwei Flaschen Wein.

Alkoholismus war das unromantische Wort für das, was Hunts Leben abseits der Rennstrecke prägte, seine Sucht trug auch zu privaten Zerrüttungen und zwei geschiedenen Ehen bei. Große Beachtung auf dem Boulevard fand vor allem die Trennung von seiner ersten Frau, Model und Schauspielerin Suzy Miller, die Hunt für Hollywood-Schauspieler Richard Burton verließ, den aus ähnlichen Gründen wie Hunt verschrieenen Zweimal-Ehemann von Elizabeth Taylor.

James Hunt und seine erste Frau Suzy Miller

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Tragisch: Hunt soll sein Leben zuletzt in den Griff bekommen haben, war von Alkohol und Drogen losgekommen, brachte sich mit Fahrradtraining wieder in Form.

Der Vater zweier junger Söhne starb einen Tag, nachdem er seiner damaligen Lebensgefährtin Helen Dyson einen telefonischen Heiratsantrag gemacht hatte.

James Hunt vs. Niki Lauda - der Vergleich:

WM-Titel: Hunt 1 (1976) - Lauda 3 (1975, 1977, 1984)
WM-Rennen: Hunt 92 - Lauda 171
Siege: Hunt 10 - Lauda 25
WM-Punkte: 179 - Lauda 420,5
Pole-Positions: Hunt 14 - Lauda 24
Schnellste Rennrunden: Hunt 8 - Lauda 24
Podestplätze: Hunt 23 - Lauda 54
Führungsrunden: Hunt 660 - Lauda 1590